Ein einzigartiger Roman über das ungezähmte Leben von sieben Schwestern in den Weiten der WildnisDie sieben Töchter des Bärenjägers wachsen auf einem entlegenen Bauernhof in den finnischen Wäldern auf. Von ihrem Vater lernen sie, wie man Fallen aufstellt und in der Wildnis überlebt; in die Schule schickt er sie nicht. Als ihre Eltern sterben, beschließen die Schwestern, sich dem Zugriff der Behörden zu entziehen. Sie streunen durch die Wälder, sammeln Pilze und Waldfrüchte und handeln auf einem kleinen Markt mit Bärenfellen. Mit Zigaretten, Alkohol und derber Herzlichkeit halten sie einander warm. Doch wie lange werden sie, ganz auf sich allein gestellt, in der Wildnis bestehen – und welche Wege in eine andere Zukunft werden sie für sich entdecken?»Mutig, großartig, rebellisch!« Aftonbladet
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Die Töchter des Bärenjägers
von Anneli Jordahl, Nina Hoyer
Ein einzigartiger Roman über das ungezähmte Leben von sieben Schwestern in den Weiten der WildnisDie sieben Töchter des Bärenjägers wachsen auf einem entlegenen Bauernhof in den finnischen Wäldern auf. Von ihrem Vater lernen sie, wie man Fallen aufstellt und in der Wildnis überlebt; in die Schule schickt er sie nicht. Als ihre Eltern sterben, beschließen die Schwestern, sich dem Zugriff der Behörden zu entziehen. Sie streunen durch die Wälder, sammeln Pilze und Waldfrüchte und handeln auf einem kleinen Markt mit Bärenfellen. Mit Zigaretten, Alkohol und derber Herzlichkeit halten sie einander warm. Doch wie lange werden sie, ganz auf sich allein gestellt, in der Wildnis bestehen – und welche Wege in eine andere Zukunft werden sie für sich entdecken?»Mutig, großartig, rebellisch!« Aftonbladet
Aktuelle Rezensionen(3)
Rohe Poesie
2-3 Sterne Bin sehr unentschlossen. Das erste Viertel/Fünftel fand ich sehr anstrengend und ich kam gar nicht rein und dachte, "Wenn das so bleibt, schaffe ich die >300 Seiten nicht". Das war zum Glück nicht der Fall. Es wurde dann auf einmal spannender und ich wollte wissen, wie es ausgeht. Manche der Schwestern sind mir ans Herz gewachsen, anderen hätte ich gerne den Hals umgedreht haha. Ich habe nichts gegen komplizierte, "unlikable" Hauptcharaktere - im Gegenteil, ich finde das meist sehr interessant - aber nur, wenn es gut gemacht ist und die Personen authentisch sind. Bei Johanna hat mich das nicht so 100% abgeholt. Und ihr persönliches Ende fand ich einfach nur seltsam. Generell fand ich das Ende etwas unglaubwürdig - "Helikopter gechartert"....I mean, come on? - und es hat mich nicht so zufrieden gestellt, aber mir fällt auch nicht direkt ein, was besser gewesen wäre... Der Schreibstil (deutsche Übersetzung!) hat mich nicht beeindruckt, manchmal war eher das Gegenteil der Fall (sehr plakative Sätze und Plattitüden). Dennoch fand ich vor allem die Beschreibungen des Lebens in der Wildnis interessant und inhaltlich oft mitreissend. Auf jeden Fall realistischer und besser gemacht als in "Die neue Wildnis", wo ja alles irgendwie immer easy und cool war. Die "Rahmenhandlung" mit der erzählenden Stimme, die ein Buch über die Frauen schreibt und recherchiert und das Buch so zustande kommt, fand ich irgendwie manchmal etwas gestelzt. Es wirkte oft so, als habe die Autorin zwischendurch vergessen, dass das ihr Rahmen sei und dann, wenn es ihr wieder eingefallen ist, wurde auf einmal dazu etwas eingeschoben. Was mir wiederum sehr gut gefallen hat, waren die zeitlichen Kniffe und Sprünge in den Handlungen. An sich kein Buch, was ich hätte abbrechen wollen, aber auch kein Buch, wo ich traurig war, als ich es zuschlagen konnte. Ich bin definitiv gespannt auf die Buchbesprechung am 20.03.
4,5 stars! Hab ich super gerne gelesen.