Ein atemberaubender Roman über Männer und Frauen – und eine außergewöhnliche historische Figur, die beides war"Ich betrachte Sie in Ihrem seltsamen Jahrhundert voller Verwunderung. Zweihundertfünfzig Jahre nach meiner Zeit glauben Sie offenbar, Sie hätten die Wahlfreiheit erfunden, ein Mann oder eine Frau zu sein. "Diese unglaubliche Geschichte von Männern und Frauen, Täuschungen und Intrigen, unwahrscheinlichen Affären, heimlichen Fluchten und dramatischen Triumphen ist die Geschichte des Chevalier d’Eon de Beaumont, den es wirklich gab. Er war Diplomat, Soldat, Bibliothekar, Freimaurer, Degenfechter, Schriftsteller und Spion – und verbrachte den größten Teil seines turbulenten Lebens als Frau. Bis zu seinem Tod rätselte ganz London, wer die militante Madonna, die in öffentlichen Degenkämpfen alle Männer in die Knie zwang, wirklich war. 
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Die militante Madonna
von Irene Dische, Ulrich Blumenbach
Ein atemberaubender Roman über Männer und Frauen – und eine außergewöhnliche historische Figur, die beides war"Ich betrachte Sie in Ihrem seltsamen Jahrhundert voller Verwunderung. Zweihundertfünfzig Jahre nach meiner Zeit glauben Sie offenbar, Sie hätten die Wahlfreiheit erfunden, ein Mann oder eine Frau zu sein. "Diese unglaubliche Geschichte von Männern und Frauen, Täuschungen und Intrigen, unwahrscheinlichen Affären, heimlichen Fluchten und dramatischen Triumphen ist die Geschichte des Chevalier d’Eon de Beaumont, den es wirklich gab. Er war Diplomat, Soldat, Bibliothekar, Freimaurer, Degenfechter, Schriftsteller und Spion – und verbrachte den größten Teil seines turbulenten Lebens als Frau. Bis zu seinem Tod rätselte ganz London, wer die militante Madonna, die in öffentlichen Degenkämpfen alle Männer in die Knie zwang, wirklich war. 
Aktuelle Rezensionen(1)
Mir wurde der Roman als Folgelektüre nach "Orlando" von Virginia Woolf empfohlen und der Klappentext machte mich neugierig. Es wird suggeriert, dass die Figur direkt mit den Lesern spricht und aktiv die Geschlechterrollen in der damaligen und heutigen Zeit reflektiert. Diese Bemerkungen finden sich allerdings nur in wenigen Halbsätzen und bieten keinen Mehrwert. Ich hatte gehofft, dass das Buch die Themen aus "Orlando" auf eine andere Art und Weise behandelt, aber am Ende ist es genauso anstrengend, mühsam und wenig erbaulich wie der Klassiker. Die vielen Ähnlichkeiten gäben bestimmt eine interessante Analyse ab.