Über Deutschland explodiert eine Atombombe. Von nun an beherrschen Krankheit, Todesangst und Kriminalität den Alltag. Eine Zukunft gibt es nicht mehr. Gudrun Pausewang entwirft ein fiktives Szenario, das erschüttert und zum Nachdenken zwingt. Die Autorin erhielt 2017 den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für ihr schriftstellerisches Gesamtwerk.Wichtig für den Schulunterricht: Seitenzählung unverändert!
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Die letzten Kinder von Schewenborn
von Gudrun Pausewang
Über Deutschland explodiert eine Atombombe. Von nun an beherrschen Krankheit, Todesangst und Kriminalität den Alltag. Eine Zukunft gibt es nicht mehr. Gudrun Pausewang entwirft ein fiktives Szenario, das erschüttert und zum Nachdenken zwingt. Die Autorin erhielt 2017 den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für ihr schriftstellerisches Gesamtwerk.Wichtig für den Schulunterricht: Seitenzählung unverändert!
Aktuelle Rezensionen(7)
Die letzten Kinder von Schewenborn ist ein packendes Jugendbuch, das in den 80er-Jahren in Deutschland spielt. Zwar richtet es sich an ein junges Publikum, aber es ist wirklich für alle geeignet. Die Geschichte zieht dich unheimlich schnell in ihren Bann. In einer einfachen, direkten Sprache erzählt das Buch von einer Welt, die plötzlich aus den Fugen gerät, und verbindet dabei eine spannende Handlung mit deutlicher Gesellschaftskritik. Der Tod wird dort auf eine nüchterne, fast normalisierte Weise dargestellt, was die Spannung nur noch verstärkt. Es ist kein Buch voller großer emotionaler Ausbrüche, sondern eines das eine emotionale Grundebene bereithält, denn man wird von einem Unheil ins nächste gezogen. Trotz dieser Schwere sollte man es unbedingt lesen, denn es trifft den Nerv unserer Zeit.
Die letzten Kinder von Schewenborn ist ein sehr bewegendes und zugleich erschütterndes Buch. Es erzählt die Geschichte einer atomaren Katastrophe und zeigt eindringlich das Leid, die Angst und die Verzweiflung der Menschen, die ums Überleben kämpfen. Trotz der traurigen und bedrückenden Thematik ist es ein sehr schönes und wichtiges Buch, weil es zum Nachdenken anregt und die Folgen von Krieg auf eindringliche Weise vor Augen führt. Die Geschichte geht tief unter die Haut und bleibt noch lange im Gedächtnis.
Hab’s bereits zum dritten Mal gelesen.
Auch als Erwachsener lässt sich dieser Jugendroman gut lesen. In einem Rutsch landet man am Ende und fragt sich, ob man das wirklich grad alles gelesen hat: all das Leid, die Schmerzen, die Verrohung und am Ende der Tod. All das ist Fiktion und doch erschüttert es bis ins Mark. Die Geschichte spielt zwar in den 80ern und doch entdeckt man Parallelen. Die Angst vor einem Atomkrieg, er ist nie beendet solange es noch diese Waffen gibt. Manche Stellen werfen Fragen auf, wie der Umgang um Behinderung oder das der Tod besser ist als das elendige Leben (wird der Tod mit ersehnter Ruhe verglichen). Es gibt auch keine Erklärung für den Atomangriff. Das ist wohl die Sache von „die da oben“. Und doch reicht das gezeichnete Bild: Atombomben sind eine echte Gefahr! Am Ende mag gesagt sein: Bitte nur mit starkem Magen lesen. Frau Pausewang erzählt schonungslos ihre Endzeitgeschichte.
Wir mussten dieses Buch in der Schule lesen in der 6. Klasse. Diese Geschichte hat sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt und mich nachhaltig geprägt.