Empfehlungen basierend auf "Die Briefträgerin"

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von Virginie Grimaldi

Manchmal gibt es im Leben kein Zurück, doch man kann immer einen neuen Weg gehen ...Dieses Gefühl, dass das Leben an einem vorbeiläuft – Anna kennt es nur zu gut: Die alleinerziehende Mutter jobbt als Kellnerin, das Geld ist immer knapp, und ihre beiden Töchter sieht sie fast nur noch am Frühstückstisch. Während sich die 17-jährige Chloé in eine Schwärmerei nach der nächsten stürzt, hat die 12-jährige Lilly nur einen Freund: ihre Ratte, die sie nach ihrem Vater benannt hat. Schließlich hat er das sinkende Schiff als Erster verlassen … Kurzerhand trifft Anna eine Entscheidung, die alles verändert: Sie mietet einen Camper-Van und macht sich mit ihren Töchtern auf nach Skandinavien zu den Polarlichtern, um sich dort einen langgehegten Traum zu erfüllen. Denn eins ist klar: Manchmal kann man im Leben nicht zurück, doch dafür tut sich immer ein neuer Weg auf.Die französische Bestsellerautorin Virginie Grimaldi nimmt uns mit auf eine Reise voller Gefühl und Humor. Eine Reise, die Mut macht, das Leben voll auszukosten.

von Anne Stern

Anne Stern, geboren 1982, ist Historikerin und promovierte Germanistin. Mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie in Berlin. Sie arbeitete als Lehrerin und in der Lehrerbildung und schrieb zunächst erfolgreich als Selfpublisherin. Ihre Romane um die Hebamme „Fräulein Gold“ wurden zu Spiegel-Bestsellern. Während ihrer Recherchen stieß Anne Stern auf die Berliner Pralinenmanufaktur "Sawade" und die bewegte Historie der Prachtallee Unter den Linden, und schon bald ging es für sie nicht mehr nur um einen Konfektladen, sondern um eine Geschichte von der Kraft der Phantasie und der Schönheit in dunklen Zeiten – und um eine außergewöhnliche Frau. „Drei Tage im August“ ist Anne Sterns erster Roman bei Aufbau.

von Catherine Newman

Seit zwei Jahrzehnten freut sich Rocky auf den jährlichen Ausflug ihrer Familie nach Cape Cod. Ihr rustikales Ferienhaus am Strand ist ein Ort voll schöner Erinnerungen, dessen schrullige Möbel und nicht zusammenpassende Töpfe und Pfannen sie wie alte Freunde begrüßen. Diesen Sommer mit ihren Kindern, die erwachsen genug sind, um ohne sie Spaß zu haben, aber noch jung genug, um sie zu brauchen, und ihren Eltern, die noch gesund sind, möchte Rocky am liebsten für immer bewahren. Eine kostbare Woche, in der alles im Gleichgewicht ist. Doch als plötzlich nicht mehr allein ihr Körper für Überraschungen sorgt, gerät die präzise ausbalancierte Urlaubsdynamik ins Wanken. Keine Familie ist perfekt, aber Rockys ist unfassbar liebenswert.

von Hannah Häffner

»›Die Riesinnen‹ saugen einen auf der ersten Seite ein, und am Ende dieses Drei-Generationen-Porträts großer Frauen wird man atemlos ausgespuckt. Wüst, wild, bewegend und voller Poesie.« DORIS KNECHT»Mager ist sie, wie ein Kleiderhaken, zurechtgebogen zu Menschenform. Dünn und stark und langgestreckt: Keine ist größer als sie, im Dorf nicht, und auch nicht im nächsten. Dazu die Kupferwollehaare, die wütend nach dem Himmel greifen. Wer sie sieht, weiß, wer sie ist, man weiß es sofort, und sie hasst es, hasst es, hasst es. Vielleicht hätte sie es, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, auch lieben können, aber das geht nicht, nicht hier.«Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald, ist die Heimat dreier Frauen. Groß und dünn überragen sie alle anderen und wollen so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen. Und doch sind sie hier verwurzelt und müssen ihren eigenen Weg in den engen Grenzen des Dorfes finden. Liese, die still und unerbittlich die Metzgerei führt. Cora, ihre Tochter, die Wütende, die ausbrechen wird und lernen muss, dass Heimkehr keine Niederlage ist. Und Eva, Coras Tochter, die den Wald so sehr liebt und sich dessen erst bewusst werden muss.In dunkler, satter, aber auch zarter Poesie erzählt Hannah Häffner mit stilistischer Präzision, feinem Humor und einer subtilen Beobachtungsgabe die Geschichte dreier Frauen, die sich von den 60-er Jahren bis in unsere Zeit spannt. Ein lange nachhallender Roman über die Sehnsucht nach Freiheit und Wurzeln, über Mütter und Töchter und über die Kraft der Natur.

von Kiran Desai

Sonia studiert Literatur in den verschneiten Bergen Vermonts, Sunny arbeitet als Journalist in New York und träumt von einer großen Zukunft. Als sie sich in ihrer indischen Heimat zum ersten Mal begegnen, sprühen die Funken – bis sie feststellen, dass ihre Großeltern einst eine Heirat für sie arrangieren wollten. Im Strudel ihrer chaotischen Familien, zwischen Tradition und Moderne, gehen sie sich verloren – und geben doch, auch Jahre später, die Suche nach dem gemeinsamen Glück nicht auf.

von Hiltrud Baier

Linn braucht einen freien Kopf, damit sie vergessen kann. Gern wäre sie jemand anders. Weniger berühmt, dafür glücklich. Als Sterneköchin weiß sie am besten, dass Liebe durch den Magen geht. Nur hat sie zu lieben verlernt. Linn sehnt sich nach dem Alleinsein und reist in den Norden Schwedens. Doch je mehr sie sich zurückzieht, desto wundervolleren Menschen begegnet sie.

von Annika Büsing

Niemals hätte Marie gedacht, mit Mitte dreißig wieder am Küchentisch ihrer Eltern zu sitzen und eine Hundetagesstätte im Dorf ihrer Kindheit zu führen. Und doch ist das jetzt ihr Leben. Mitten im Sommer ist auch Magisch zurück, Magisch, der jahrelang in ihrem Bett geschlafen hat, mit dem sie das Punk-Pärchen im Ort war – den sie seit Jahren nicht gesehen, doch zugegeben immer vermisst hat. Aber da ist noch Andi, ihr Bruder und überzeugter Rechter – und für Marie der Zeitpunkt, ihm endgültig die Stirn zu bieten. In ihrem unverwechselbaren Ton erzählt Annika Büsing von einer unübersehbaren Liebe und dem Riss, der sich durch eine Familie zieht.

von Jarka Kubsova

Als Elli Hajek sich zum Schreiben in ein abgelegenes Haus zurückzieht, erinnert sie sich an eine Figur, von der ihr einst ihre tschechische Großmutter erzählte: Viktorka, die junge Frau, die nach einem schwerwiegenden Ereignis für wahnsinnig erklärt wurde und fortan allein im böhmischen Wald lebte. Als Elli erfährt, dass Viktorka wirklich existierte, reist sie in das Land, aus dem sie selbst als Kind geflohen ist. Elli will mehr erfahren – doch tief im Wald, zwischen leuchtendem Farn und reißendem Fluss, wartet eine andere Aufgabe auf sie: Bevor sie die Wahrheit über Viktorka erfährt, muss Elli sich ihrer eigenen verdrängten Geschichte stellen.

von Lisa Graf

Gönnen Sie sich eine Auszeit mit dem Finale der genussvollen Schokoladen-TrilogieZürich 1883: Auf der Landesausstellung begegnen sich zum allerersten Mal die beiden Männer, die das Geschäft mit der Schokolade verstehen, wie niemand sonst. Doch den Unternehmer Sprüngli und den Schöngeist Lindt trennt mehr als sie verbindet, und das Aufeinandertreffen wird zum Desaster. Obwohl sie gemeinsam das größte Schokoladenimperium der Welt gründen könnten, gehen sie getrennte Wege, und legen damit den Grundstein für den größten Konkurrenzkampf zweier Familien … Opulent, dramatisch und akribisch recherchiert – die unvergessliche Familiensaga rund um die weltberühmten Schweizer Chocolatiersfamilien Sprüngli & Lindt. Ein liebevoll gestaltetes Paperback rundet dieses einzigartige Lesevergnügen ab! Das Finale des Nummer-1-Spiegel-Bestsellers.Für noch mehr große Gefühle und bewegende Schicksale lesen Sie auch die anderen Romane der Bestsellerautorin:Dallmayr - Der Traum vom schönen LebenDallmayr - Der Glanz einer neuen ÄraDallmayr - Das Erbe einer DynastieLindt & Sprüngli - Zwei Familien, eine LeidenschaftLindt & Sprüngli - Zwei Rivalen, ein TraumLindt & Sprüngli - Zwei Dynastien, ein Vermächtnis

von Christiane Hoffmann

Ende der achtziger Jahre: eine Gruppe von jungen Frauen studiert Russisch. Sie lesen Dostojewski, trinken Wodka und reisen durch die Sowjetunion, die sich gerade auflöst. Es ist eine Zeit des Aufbruchs, der Hoffnungen und Träume von einem demokratischen Russland und einem friedlichen Europa. Jahrzehnte später nimmt sich eine von ihnen das Leben. Es ist die Woche, in der Russland die Ukraine überfällt. Auf bewegende Weise verbindet dieses Buch ein persönliches Schicksal mit den weltpolitischen Umbrüchen. Es erzählt vom Unheil, das wir nicht kommen sahen, weil wir es nicht sehen wollten. Von unseren Träumen, die nicht wahr wurden und vielleicht nicht wahr werden konnten. Es fragt, was wir ändern können und was unausweichlich ist. Und es erzählt die Geschichte einer Freundschaft, deren Bedeutung man erst dann ganz erfasst, wenn sie plötzlich fehlt. Christiane Hoffmanns aufwühlendes Buch ist nicht nur feinfühlig beobachtet und glänzend geschrieben, es erzählt zugleich die Geschichte der deutsch-russisch-ukrainischen Beziehungen auf eine Weise, die Raum lässt für Zweifel und Trauer, für Fragen und Ambivalenzen. Damit gibt sie den Debatten die emotionale Tiefe zurück, für die im ersten Schock nach dem russischen Angriff kein Platz mehr war, und schlägt zugleich Brücken über die Gräben, die dieses Thema in die deutsche Gesellschaft eingezogen hat.