4.8

Die Ballade von Ronan McCoy

von Colin Morgan, Frauke Czwikla

Format:Hardcover
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„Dieses beeindruckende und originelle Debüt über Trauer, Verlust und die unvergängliche Kraft der Liebe besticht durch eine frische und authentische Stimme.“

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
416 Seiten • Hardcover
Erschienen an: October 1, 2026

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Aktuelle Rezensionen(3)

4.8(6 ratings)
MirjamRezension von Mirjam

Ein Buch das Herzen bricht 💔 „Die Ballade von Ronan McCoy“ - Ein Roman so bittersüß und zärtlich, wie es schon der Titel vermuten lässt. Es handelt von einer tiefen und ebenso loyalen Freundschaft zweier Jungen, denen das Schicksal ein Loch in die gemeinsamen Träume schlägt. Herzzerreißend. Dennoch gelingt es Autor Colin Morgan mit seinem Buch Mut zu machen und Hoffnung zu spenden. Da ich in den vergangenen Monaten selbst mehrere Verluste erlitten habe und Trauer seither eine große Rolle in meinem Leben spielt, ist mir das Buch wohl ganz besonders zu Herzen gegangen. Teilweise habe ich mich gefühlt, als schaue ich mir in meiner Hilflosigkeit selbst über die Schulter. Dennoch hat mir das Lesen der Geschichte gut getan, weil einfach so viel Authentizität in ihr steckt und… geteiltes Leid. Colin Morgen (be)schreibt ruhig, leise und einfach, dabei oder gerade deshalb aber wahnsinnig intensiv und trifft so, auf sehr einfühlsame Weise, mitten ins Herz. Dabei mochte ich ganz besonders, wie er auf die unterschiedlichen Perspektiven bzw. Gefühle und Positionen all seiner beteiligten Charaktere eingegangen ist. Wie er sie dargestellt, beleuchtet, interagieren und einfach „sein“ lässt, um damit Liebe, Mut und Hoffnung zu spenden. Fazit: Ein gefühlvolles,berührendes und trauriges Buch, dass dennoch voller Wärme, Sonne und Hoffnung steckt! Passender hätte man die Farben des Covers wirklich nicht wählen können. Ein nachhallendes Buch, das Herzen erst bricht, um anschließend dabei zu helfen sie wieder neu zusammenzusetzen. Absolut lesenswert!

Bianka Rezension von Bianka

Die Ballade von Ronan McCoy – Colin Morgan Es gibt Menschen, die so selbstverständlich zum eigenen Leben gehören, dass man sich kaum vorstellen kann, wie es ohne sie wäre. Für Brendan ist Ronan genau so ein Mensch. Die beiden sind eng miteinander verbunden, haben ihre eigenen kleinen Geheimnisse und blicken auf eine Zukunft, in der sie vieles gemeinsam erleben wollen. Doch ein tragischer Schicksalsschlag im Sommer verändert alles, und Brendan muss sich in einer Situation zurechtfinden, für die er keine Vorstellung und schon gar keine Antwort hat. Colin Morgan erzählt von dieser Freundschaft nicht laut und dramatisch, sondern mit viel Gefühl für die kleinen Dinge, die Menschen miteinander verbinden. Ronan ist für Brendan mehr als ein Freund. Er gehört zu seinem Leben, zu seinen Plänen und zu dem, was Brendan für selbstverständlich gehalten hat. Gerade deshalb hat mich ihre Verbindung so berührt. Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf Brendan und Ronan. Auch die Menschen um sie herum bekommen Raum, und gerade das hat die Geschichte für mich so besonders gemacht. Wie geht eine Familie mit einer Situation um, die niemand kommen sah? Was passiert mit Eltern, die ihren Sohn auf dem Weg in ein selbstständiges Leben begleiten wollten und sich plötzlich mit ganz anderen Aufgaben und Sorgen konfrontiert sehen? Brendans Vater ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben. Er ist kein Mensch, der immer die richtigen Worte findet. Aber er ist da, wenn sein Sohn ihn braucht. Er handelt, kümmert sich und versucht, ihm beizustehen. Diese stillen Momente haben mich fast mehr berührt als große Gespräche. Auch die Entwicklung zwischen Brendan und seiner Mutter fand ich schön. Nach und nach entsteht wieder mehr Nähe, und die Familie lernt, offener miteinander umzugehen. Die Geschichte hat mich auch darüber nachdenken lassen, wie schnell sich die Dinge verändern können, die wir für selbstverständlich halten. Da sind Prüfungen, Pläne und all die kleinen Entscheidungen des Alltags. Manchmal verschiebt man eine Begegnung, weil man glaubt, dass sich bald eine andere Gelegenheit ergeben wird. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern weil man gar keinen Grund sieht, daran zu zweifeln, dass noch Zeit bleibt. Gerade dieser Gedanke hat mich beim Lesen begleitet. Neben dieser persönlichen Geschichte gibt es mit dem Gerstenfeld und den damit verbundenen Ereignissen eine geheimnisvolle Ebene, die mich neugierig gemacht hat. Sie fügt sich auf eine eigene Weise in die Handlung ein und gibt dem Roman etwas Besonderes, ohne die Freundschaft und die Entwicklung der Figuren in den Hintergrund zu drängen. Nicht jede Entwicklung und jeder Zusammenhang waren für mich bis zum Schluss ganz klar. An manchen Stellen hätte ich mir noch ein wenig mehr Erklärung gewünscht, weil einzelne Fragen für mich offen geblieben sind. Das hat meine Begeisterung für die Geschichte allerdings nicht geschmälert. Je weiter ich gelesen habe, desto näher sind mir Brendan und die Menschen um ihn herum gekommen. Ich habe mit ihm mitgefühlt, mich über die kleinen Schritte gefreut, die ihn wieder näher ans Leben bringen, und musste gerade gegen Ende mehr als einmal die Tränen wegwischen. Gleichzeitig gibt es immer wieder Momente, die einem ein Lächeln entlocken. Das Buch bleibt nicht ausschließlich in der Schwere seiner Themen, sondern lässt auch Platz für Wärme, Verbundenheit und leise Hoffnung. Am Ende bleibt für mich vor allem die Geschichte dieser Menschen, die versuchen, ihren Platz in einer Wirklichkeit zu finden, die sie sich so nicht ausgesucht hätten. Es geht um Freundschaft, um Familie und um all das, was zwischen Menschen bestehen bleibt, auch wenn sich ihr Leben verändert. Colin Morgan erzählt davon mit einer Sanftheit, die mir sehr gefallen hat. Er muss nicht jede Emotion erklären, damit man sie spürt. Ich habe Brendan und Ronan sehr gern auf ihrem Weg begleitet. Für mich ist „Die Ballade von Ronan McCoy“ dabei nicht nur eine Geschichte über Freundschaft und Familie, sondern auch ein leiser Coming-of-Age-Roman über das Erwachsenwerden, über Pläne, die sich verändern, und darüber, seinen eigenen Weg zu finden. Das Buch hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht, und manche Gedanken daraus sind auch nach dem letzten Kapitel noch bei mir geblieben. Fünf Sterne für eine Geschichte, die mich viel stärker berührt hat, als ich zu Beginn erwartet hatte.

CelineRezension von Celine

Wunderschön und gleichzeitig eins der traurigsten Bücher, die ich je gelesen habe. Brendan und Ronan verbindet eine tiefe Freundschaft. Die zwei Schüler sind seit ihrem ersten Jahr in der weiterführenden Schule beste Freunde. Dann beginnt das Abschlussjahr. Als Ronan nach den Ferien nicht wie immer pünktlich am Schultor erscheint ist sofort klar,dass etwas nicht stimmt. Diese Geschichte zeigt uns, dass uns allen jederzeit Schicksalsschläge wiederfahren können. Das Leben läuft eben oft nicht wie geplant und führt uns in Abgründe aus denen wir alleine nicht wieder rauskommen. Die Freundschaft zwischen Brendan und Ronan hat mich wirklich tief berührt. Ich habe gelacht und auch sehr doll geweint. In diesem Buch liegt so viel Schmerz und Schönheit. So wie es uns im Leben eben auch begegnet. Danke Colin Morgan für diese wundervolle Geschichte. Auch wenn sie richtig weh tut, würde ich jedem empfehlen sie zu lesen! Ich bin sehr froh, dass ich das Buch in die Hand genommen habe:) ------------------------------------------------- Leseexemplar

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