Empfehlungen basierend auf "Das Gewicht der Worte"

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von Paolo Cognetti

Eine Geschichte vom Aufbrechen und vom WiederkehrenWagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Männer schlagen die Freunde verschiedene Wege ein. Der eine wird sein Heimatdorf nie verlassen, der andere zieht als Dokumentarfilmer in die Welt hinaus. Doch immer wieder kehrt Pietro in die Berge zurück, zu diesem Dasein in Stille, Ausdauer und Maßhalten. Er ringt mit Bruno um die Frage, welcher Weg der richtige ist. Stadt oder Land? Gehen oder Bleiben? Was zählt wirklich im Leben?Vor der ehrfurchtgebietenden Kulisse des Monte-Rosa-Massivs schildert Paolo Cognetti mit poetischer Kraft die lebenslange Suche zweier Freunde nach dem Glück. Eine eindringliche archaische Geschichte über die Unbezwingbarkeit der Natur und des Schicksals, über das Leben, die Liebe und den Tod.»Acht Berge« ist ein feiner, lebenskluger Roman, der mit inzwischen 1,5 Millionen verkauften Büchern weltweit viele Leserinnen und Leser begeistert hat; ausgezeichnet mit dem Premio Strega, dem bedeutendsten Buchpreis Italiens.

von Daniel Mason

"Dieser Roman überzeugt mit jedem Satz." Pulitzer-Preisträger Anthony Doerr Der hochbegabte Wiener Medizinstudent Lucius meldet sich beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges freiwillig und landet im eisigen Winter 1914 in einem Behelfslazarett in den Karpaten, wo ihm die junge Nonne Margarete erst alles beibringen muss. Als ein schwer traumatisierter, aber äußerlich unverletzter Soldat eingeliefert wird, begeht Lucius einen gravierenden Fehler. Daniel Masons aufwühlender Roman erzählt eine Geschichte von Krieg und Heilung, von unverhoffter Liebe, von verhängnisvollen Irrtümern und von Sehnsucht und Sühne. Lucius ist zweiundzwanzig Jahre alt und ein hochbegabter Medizinstudent in Wien, als der Erste Weltkrieg ausbricht. In der Vorstellung, an ein gut ausgestattetes Lazarett zu kommen, meldet er sich freiwillig. Tatsächlich landet er im eisigen Winter 1914 in einem abgelegenen Dorf in den Karpaten, in einer zum Behelfshospital umfunktionierten Kirche. Allein mit einer rätselhaften, jungen Nonne namens Margarete, muss er die schwer Verletzten versorgen, er, der noch nie ein Skalpell geführt hat. Margarete bringt ihm alles bei und als sie sich verlieben, auch das. Aber wer ist sie wirklich? Eines Tages bringt man ihnen einen bewusstlosen Soldaten, der äußerlich keine Verletzungen aufweist, aber so traumatisiert ist, dass er zu sterben droht. Ein bislang unbekanntes Krankheitsbild, Folge des ununterbrochenen Granatenbeschusses. Lucius entdeckt eine Heilungsmethode, auf die der Soldat anspricht. Aber als ein Aushebungskommando kommt und den Mann wieder an die Front schicken will, trifft Lucius gegen den Rat von Margarete eine folgenschwere Entscheidung. Daniel Masons großartig geschriebener, aufwühlender Roman erzählt eine Geschichte von Krieg und Heilung, von Liebe gegen alle Wahrscheinlichkeit, von verhängnisvollen Fehlern und von Sehnsucht und Sühne.

von John Irving

70. Geburtstag von John Irving am 2. März 2012 Der Roman, der Irving über Nacht weltberühmt machte, jetzt für seine Fans in einer einmalig schönen Leinenausgabe"

von Daniela Krien

Was finden wir, wenn wir uns wiederfinden?

von Antje Rávik Strubel

Antje Rávik Strubel zeichnet im Roman «Blaue Frau» ein tiefenscharfes Porträt einer unheroischen Heldin

von Martin Kordic

eine hinreißend erzählte unkonventionelle Liebesgeschichte

von Judith Hermann

Judith Hermann erzählt in ihrem neuen Roman »Daheim« von einem Aufbruch: Eine alte Welt geht verloren und eine neue entsteht. Sie hat ihr früheres Leben hinter sich gelassen, ist ans Meer gezogen, in ein Haus für sich. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben im Norden. Sie schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affaire, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erinnerung. Und von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht. "In knappen, klar strukturierten Sätzen mit sparsamen bildhaften Vergleichen, die eine spröde Schönheit entfalten, schildert ihre Hauptfigur das, was ihr an der windumtosten Küste widerfährt... Prägnant ist auch das Figurenensemble, denn die Protagonistin nimmt behutsam Verbindungen zu anderen Menschen auf... Mühelos fängt Judith Hermann etwas von unserer Zeit ein: den eigentümlichen Zustand des Dazwischen" (deutschlandfunkkultur.de). Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2021, Belletristik

von Ian McEwan

Am Strand - bk1343; Diogenes Verlag; Ian McEwan; Paperback; 2007

von Victor Jestin

Wie jedes Jahr verbringt der 17-jährige Léonard auch diese Sommerferien auf einem der großen, französischen Campingplätze. Léonard hasst diese Ferien: Er ist nicht sportlich, nicht braun gebrannt und kommt nicht gut bei Mädchen an. An einem der letzten Tage und bei hochsommerlichen 39 Grad beobachtet er, wie sich der gleichaltrige Oscar erhängt. Unfähig ihm zu helfen, betrachtet Léonard dessen Todeskampf, bevor er sich danach schuldig fühlt und den Leichnam vergräbt. Später verliebt sich Léonard ausgerechnet in Luce, in das Mädchen, das Oscar vor seinem Tod geküsst hat. Völlig übermüdet muss er dann mit seinen Gefühlen klar kommen. Der Debütroman des erst 1994 geborenen Autors wurde in Frankreich gefeiert und erscheint nun auf Deutsch. In dem schmalen Sommerroman geht es vor allem um Sex, um unterbrochenen, erzählten oder verhinderten. Dabei erinnert die nüchterne, schmucklose Sprache an Salingers "Der Fänger im Roggen" und lässt seine Leser ähnlich verunsichert zurück. Zumindest größeren Bibliotheken oder Beständen mit französischem Schwerpunkt - trotz des eher nichtssagenden Covers - gerne empfohlen.

von Ayelet Gundar-Goshen

Als Neurochirurg Etan Grien mitten in der Nacht einen illegalen Einwanderer überfährt und erkennt, dass der Mann sterben wird, trifft er eine folgenschwere Entscheidung: Er lässt den Mann liegen und meldet den Unfall nicht. Doch am nächsten Morgen steht die Frau des Opfers vor seiner Haustür und macht Etan einen ungewöhnlichen Vorschlag, der sein Leben komplett umkrempelt. Löwen wecken ist die Geschichte eines Mannes, der einen falschen Schritt tut und diesen Weg dann weiterverfolgen muss. Ein stürmischer Roman, der sich in der stark umkämpften Grauzone zwischen Liebe und Hass, Schuld und Vergebung, Gut und Böse bewegt, und der zeigt, wie zerbrechlich unser geordnetes Leben eigentlich ist.