2.9

Daheim: Roman

von Judith Hermann

Format:Hardcover

Judith Hermann erzählt in ihrem neuen Roman »Daheim« von einem Aufbruch: Eine alte Welt geht verloren und eine neue entsteht. Sie hat ihr früheres Leben hinter sich gelassen, ist ans Meer gezogen, in ein Haus für sich. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben im Norden. Sie schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affaire, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erinnerung. Und von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht. "In knappen, klar strukturierten Sätzen mit sparsamen bildhaften Vergleichen, die eine spröde Schönheit entfalten, schildert ihre Hauptfigur das, was ihr an der windumtosten Küste widerfährt... Prägnant ist auch das Figurenensemble, denn die Protagonistin nimmt behutsam Verbindungen zu anderen Menschen auf... Mühelos fängt Judith Hermann etwas von unserer Zeit ein: den eigentümlichen Zustand des Dazwischen" (deutschlandfunkkultur.de). Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2021, Belletristik

Literary & Contemporary Fiction
Hardcover
Erschienen an: 2021-04-28

Was ist bookie?

  • Gratis Lieferung in Deutschland
  • Finde Bücher die zu dir passen
  • Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
  • Connecte dich mit anderen Leser*innen

Aktuelle Rezensionen(10)

2.9(51 ratings)
Sandra Rezension von Sandra

Klare Sprache ohne Schnörkel. Ich mochte die Protagonist*innen und ihre einzelnen Geschichten sehr gerne. Das Zusammenspiel , die Story, wenig packend. Trotzdem kurzweilig.

Angelika Rezension von Angelika

Merkwürdiges Buch, anstrengend und wenig verständlich. Die trübe Stimmung wird gut transportiert, aber mehr auch nicht. Ich kann nicht verstehen, weshalb es so hoch gelobt wird.

ChiaraRezension von Chiara

Mit „Daheim“ konnte ich wieder meinen Traum, ein kleines abgeschottetes Haus an der Nordsee alleine zu bewohnen und einfach tagein-tagaus zu leben, gedanklich leben. Das war das Schöne am Buch, denn ohne meine persönliche Gedankenreise, hat dieses Buch nicht wirklich Substanz, beziehungsweise ich habe nicht ganz verstanden worauf es hinauswollte. Die Metaphern, Nike als Nixe oder die Maderfalle, waren sehr (zu) offensichtlich, aber einfach nicht so bahnbrechend - und mehr hatte das Buch nicht zu bieten. Außer die eine unnötig schreckliche Wendung am Ende des Buches, welche ich auch eher makaber als interessant fand. Die Stimmung und der Schreibstil des Buches war so unglaublich lakonisch, träge und unaufregend, dass es für mich unmöglich war die Geschichte, welche im Hochsommer spielt und durch eine Hitzewelle geprägt ist, als solche zu lesen. Es war ein durch und durch herbstliches, nebeliges und kaltes Buch. Solche Bücher genieße ich eigentlich sehr, aber da die Handlung nicht dazu gepasst hat, war dieses Buch einfach nichtsaussagend für mich. Trotzdem konnte ich mich wieder an die Küste träumen, weshalb die 2 Sterne absolut drinnen sind.

AstridRezension von Astrid

Eine ruhige, seltsame Geschichte über das Älterwerden und Entscheidungen und die Verbindung zu Anderen. Es war traurig, aber hat mich nicht traurig gemacht (gut). Und ich wusste danach nicht so richtig, was ich damit anfange.

EliRezension von Eli

irgendwie konnte ich einfach nichts damit anfangen, vielleicht einfach zum falschen zeitpunkt gelesen, vielleicht ist es auch doch eher was für in 25 jahren… sprachlich sicherlich gelungen und verstehe auch, dass langsamkeit und schlichtheit schön sein kann, aber mir war es trotzdem zu wenig inhalt….

Ähnliche Bücher