Empfehlungen basierend auf "Das Archiv der Träume"
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von Georgi Gospodinov
»Georgi Gospodinov schreibt ein erschreckend zeitgemäßes Buch über die Sucht nach Geschichtsklitterung«
von Fredrik Backman
Björnstadt. Eine kleine schwedische Stadt mitten im Wald, fern von allem, was modern und bedeutsam ist. Das Leben hier ist nicht einfach, doch gerade deshalb halten die Menschen zusammen, und ihre Devise ist: hart arbeiten, nicht beschweren und dem Rest der Welt zeigen, woher wir kommen. Helfen soll dabei der von allen geliebte Björnstädter Eishockeyclub. Bisher nur mäßig erfolgreich, könnte der überragenden Jugendmannschaft in dieser Saison der große Durchbruch gelingen. Da geschieht in einer eiskalten Nacht etwas, das alle Hoffnungen auf Ruhm und Ehre zerstören könnte. Je nachdem, wem man glaubt. Und so muss jeder Einzelne sich entscheiden, auf wessen Seite er steht ... Vormals lieferbar unter »Stadt der großen Träume«
von Hengameh Yaghoobifarah
Als die Polizei vor ihrer Tür steht, bricht für Nas eine Welt zusammen: ihre Schwester Nushin ist tot. Autounfall, sagen die Beamten. Suizid, ist Nas überzeugt. Gemeinsam haben sie alles überstanden: die Migration nach Deutschland, den Verlust ihres Vaters, die emotionale Abwesenheit ihrer Mutter, Nushins ungeplante Mutterschaft. Obwohl ein Kind nicht in ihr Leben passt, nimmt Nas ihre Nichte auf. Selbst als sie entdeckt, dass Nushin Geheimnisse hatte, schluckt Nas den Verrat herunter, gibt alles dafür, die Geschichte ihrer Schwester zu rekonstruieren – und erkennt, dass Nushin sie niemals im Stich gelassen hätte.»Ministerium der Träume« ist ein Roman über Wahl- und Zwangsfamilie, ein Debüt über den bedingungslosen Zusammenhalt unter Geschwistern, das auch in die dunklen Ecken deutscher Gegenwart vordringt.
von Ocean Vuong
"Ein grandioses Buch! Eine Reise in die Vergangenheit, in die Kindheit, nach Vietnam, in die Gewalt und die Liebe." Sasa Stanisic - Der Debütroman von Ocean Vuong „Lass mich von vorn anfangen. Ma …“ Der Brief eines Sohnes an die vietnamesische Mutter, die ihn nie lesen wird. Die Tochter eines amerikanischen Soldaten und eines vietnamesischen Bauernmädchens ist Analphabetin, kann kaum Englisch und arbeitet in einem Nagelstudio. Sie ist das Produkt eines vergessenen Krieges. Der Sohn, ein schmächtiger Außenseiter, erzählt – von der Schizophrenie der Großmutter, den geschundenen Händen der prügelnden Mutter und seiner tragischen ersten Liebe zu einem amerikanischen Jungen. Vuong schreibt mit alles durchdringender Klarheit von einem Leben, in dem Gewalt und Zartheit aufeinanderprallen. Das kraftvollste Debüt der letzten Jahre, geschrieben in einer Sprache von grandioser Schönheit.
von Olga Tokarczuk
Im Sommer tummeln sich wohlhabende Städter auf dem Hochplateau an der polnisch-tschechischen Grenze. Im Winter fliehen die allermeisten Einwohner den windumtosten Ort. An den langen dunklen Tagen widmet sich Janina Duszejko der Astrologie und der Lyrik des von ihr verehrten William Blake. Man hält die ältere Dame für verschroben, wenn nicht gar für ver- rückt, auch weil sie die Gesellschaft von Tieren der von Menschen vorzieht. Dann gibt es einen Toten. Janinas Nachbar Bigfoot ist grausam erstickt: In seiner Kehle steckt der Knochen eines Rehs. Und es bleibt nicht bei einer Leiche. Janina ermittelt auf eigene Faust. Kriminalfall, philosophischer Essay, Fabel, literarisches Spiel – auf ebenso komische wie ergreifende Weise zei- gen Olga Tokarczuk und ihre hinreißende Heldin, wie sehr es unserer Gesellschaft an Respekt mangelt, ob der Natur und den Tieren gegenüber oder jenen Menschen, die am Rande stehen.
von James Baldwin
David, ein junger Amerikaner, konnte sich nach seiner ersten homosexuellen Erfahrung nicht mehr im Spiegel betrachten. Verdrängt seine Neigung und verliebt sich in Hella. Die es in Erwägung zieht David zu heiraten, sich aber vorerst noch nicht festlegen möchte und wie auch David erst einmal auf Reisen geht. David fährt nach Paris. Trotz seiner Abneigung zieht es ihn ins Schwulenmilieu. Krampfhaft versucht er vor seinen Bekannten und Freunden sein Lust zu verbergen bis er auf den gefühlvollen, hinreißenden Barkeeper Giovanni trifft. Es beginnt ein Liebe die eigentlich nicht schöner sein könnte, bis auf Davids Selbsthass und seine Alibi-Gefühlen für Hella. Ein wirklich einfühlender Roman, der beschreibt wie schwer es ist sich seine Homosexualität einzugestehen.
von Lara Ermer
Heute schon gestritten? Nein? Dann wird᾽s aber Zeit!Ständig gibt es Konflikte, die Welt ist irgendwie unruhig geworden und selbst mit der besten Freundin und Tante Susanne verstehst du dich plötzlich nicht mehr? Lara Ermer rät: Bitte nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern – mit voller Kraft voraus in den nächsten Streit starten! Und wenn wir uns schon in die Arena stürzen, wieso dann nicht auch einfach mal Recht haben? In ›Alle gegen alle‹ bekommen wir Totschlagargumente und psychologische Fakten an die Hand, die uns helfen, die nächste Familienfeier zu überstehen, die Tagesschau wieder ohne explodierenden Puls zu schauen und einfach gelassener durchs Leben zu gehen.
von Philip Roth
Amerika 1940. Charles Lindbergh, Fliegerheld und Faschistenfreund, verbucht bei den Präsidentschaftswahlen einen erdrutschartigen Sieg über Franklin D. Roosevelt. Unter den amerikanischen Juden breiten sich Furcht und Schrecken aus – auch bei der Familie Roth in Newark. Aus der Sicht des 8-jährigen Philip schildert der Autor, was passiert wäre, wenn ...
von Zadie Smith
In ihrer Londoner Stammkneipe versuchen Archie und Samad, ihre (Familien-)Probleme zu vergessen.