Format:Hardcover

„Ein Buch, das wütend und fassungslos macht und dabei so meisterhaft erzählt ist, dass man es nicht aus der Hand legen mag.“ ARD ttt Das große, verstörende Porträt der Sackler-Familie, die sich als Philantropen feiern lassen, deren Vermögen durch Valium entstand und die mit der Erfindung des Medikaments OxyContin die Opioidkrise in den USA auslöste. Und Millionen Menschen weltweit in die Abhängigkeit stürzte. Der preisgekrönte Autor Patrick Radden Keefe zeichnet das Sittengemälde einer Industriellenfamilie, die die Welt prägt. Die Geschichte der Sackler-Dynastie birst vor Dramen – barocke Privatleben, erbitterte Verteilungsschlachten, machiavellistische Manöver in Gerichtssälen und der kalkulierte Einsatz von Geld, um sich als Kunstmäzene Zugang zur Elite zu kaufen und die weniger Mächtigen zu brechen. Ein narratives Meisterwerk, umfassend recherchiert und erschreckend zwingend argumentiert.

Geschichte, Geistes- & Gesellschaftswissenschaften
640 SeitenHardcover
Erschienen an: October 24, 2022

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Aktuelle Rezensionen(6)

3.7(26 ratings)
AnnaRezension von Anna

Ohne die Liste der NY Times wäre dieses Buch nie in meinem Regal gelandet. Und jetzt bin ich richtig froh, dass ich es gelesen habe. Imperium der Schmerzen erzählt die Geschichte der Familie Sackler. Eine Familie, die in den USA wohl die meisten kennen. Ich hatte noch nie von ihnen gehört. Dass es in den USA eine Opioid-Krise gibt, wusste ich, doch die Hintergründe waren mir unbekannt. In diesem Buch erklärt der Journalist Patrick Radden Keefe ausführlich wie es zu dieser Krise kam, wer daran Schuld trägt und wie der Umgang damit war. Und dieses Buch hat mich mehr als einmal sprachlos zurückgelassen. Wie perfide und voller Ignoranz drei Generationen einer Familie so viel Schaden und Schmerz verursacht haben ist für mich unbegreiflich. Die Entwicklung von OxyContin ist das eine. Doch die aggressive Vermarktung, die Verbreitung von Fehlinformationen und das Aufspielen als große Wohltäter das andere. Diese Familie hat bis zum Schluss keine Verantwortung übernommen. Sie leben noch immer in dieser Welt, in der die Süchtigen selbst schuld sind, dass sie OxyContin missbräuchlich verwendet haben. Und all das erklärt Radden Keefe auf sehr kluge und spannende Weise. Er startet mit der Geburt von Arthur Sackler im Jahr 1913 und erzählt ausführlich wie die Familie zu ihrem Reichtum kam, welche Mechanismen sie entwickelten, um noch reicher zu werden und wie sie mit Hilfe von OxyContin Milliarden verdienten. Er endet im Jahr 2020 und zeigt damit deutlich: der Kampf gegen Opioide in den USA ist längst nicht vorbei. Auch wenn das Buch wirklich dick ist, so war ich nie gelangweilt. Es ist gut aufgebaut, super geschrieben und liest sich teilweise wie ein Thriller. Für alle, die sich für eine düstere und leider wahre Geschichte interessieren, ist das eine Empfehlung.

AlissaRezension von Alissa

Anfangs sehr spannend ich fand nur dass es sich am Ende sehr gezogen hat

LydiaRezension von Lydia

Der Autor zeichnet sehr detailliert die Entwicklung der Sackler-Familiendynastie nach und legt dabei großen Wert auf die Biografien der einzelnen Familienmitglieder, ihre Geschäftsstrategien sowie ihren Einfluss auf Kunst, Kultur und Gesellschaft. Besonders das erste Drittel des Buches widmet sich Arthur Sackler und seinem Wirken im Bereich der Werbung für Pharmazeutika. Allerdings hatte ich mir von der Lektüre eher einen Abriss der Entstehung und Entwicklung der Opioidkrise sowie eine genauere Darstellung des Einflusses der Sackler-Familie auf diese Krise erhofft. Die Perspektive, der Familie Sackler die alleinige Schuld zuzuschreiben, greift meines Erachtens zu kurz. Trotzdem ein gut recherchiertes und lesenswertes Buch.

StefanieRezension von Stefanie

Spannend, erschreckende Skandale einer Familie die sich dadurch bereichert hat, indem sie Leben von anderen zerstören. Eine klare Empfehlung.

MarieRezension von Marie

Ein unglaublich spannendes Buch! Ohne Frage eine perfekte Mischung aus True Crime und Wirtschaft. Ich habe vor allem erst dann gemerkt wie lange dieser Skandal eigentlich abgelaufen ist und wie ich mich eigentlich kaum an irgendwelche Berichte davon erinnern kann 10/10 würde ich (und habe ich auch) jedem weiter empfehlen

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