Samantha ist an der Warren University eine Außenseiterin. Eigentlich ist sie von den anderen Mitgliedern ihrer Schreibgruppe – einer Clique unerträglich reicher Mädchen, die sich alle nur Bunny nennen – regelrecht abgestoßen. Doch dann erhält sie eine Einladung zu einer Party der Bunnys, und Samantha fühlt sich auf seltsame Weise zur Haustür, über die Schwelle in den Kaninchenbau gezogen. Als Samantha immer tiefer in die unheimliche und doch zuckersüße Welt des Bunny-Kults eintaucht, beginnen die Grenzen der Realität zu verschwimmen, und bald schwebt sie in tödlicher Gefahr … Ein düster-komischer, verführerisch-skurriler Roman. Ein Mix aus Satire und märchenhaftem Horror von einer der originellsten neuen Stimmen in der Belletristik der USA. Margaret Atwood: »O Bunny, du bist sooo genial!« Los Angeles Times: »Awad hat sich als eine der innovativsten und originellsten Autorinnen erwiesen, die es gibt, und BUNNY ist ein wilder, kühner und auch unvergesslicher Roman.« The Washington Post: »Köstlich böse ... Awad ist ein eiskaltes Genie.« Elle: »Wie einer dieser Rasierapparate, die für Frauen vermarktet werden: Sie wissen schon, rosa, aber immer noch scharf und gefährlich.« The Irish Times: »Seltsam, gruselig und bösartig unterhaltsam.« Booklist: »Scharfsinnig und völlig durchgeknallt.«
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Bunny
von Mona Awad, Elena Helfrecht
Samantha ist an der Warren University eine Außenseiterin. Eigentlich ist sie von den anderen Mitgliedern ihrer Schreibgruppe – einer Clique unerträglich reicher Mädchen, die sich alle nur Bunny nennen – regelrecht abgestoßen. Doch dann erhält sie eine Einladung zu einer Party der Bunnys, und Samantha fühlt sich auf seltsame Weise zur Haustür, über die Schwelle in den Kaninchenbau gezogen. Als Samantha immer tiefer in die unheimliche und doch zuckersüße Welt des Bunny-Kults eintaucht, beginnen die Grenzen der Realität zu verschwimmen, und bald schwebt sie in tödlicher Gefahr … Ein düster-komischer, verführerisch-skurriler Roman. Ein Mix aus Satire und märchenhaftem Horror von einer der originellsten neuen Stimmen in der Belletristik der USA. Margaret Atwood: »O Bunny, du bist sooo genial!« Los Angeles Times: »Awad hat sich als eine der innovativsten und originellsten Autorinnen erwiesen, die es gibt, und BUNNY ist ein wilder, kühner und auch unvergesslicher Roman.« The Washington Post: »Köstlich böse ... Awad ist ein eiskaltes Genie.« Elle: »Wie einer dieser Rasierapparate, die für Frauen vermarktet werden: Sie wissen schon, rosa, aber immer noch scharf und gefährlich.« The Irish Times: »Seltsam, gruselig und bösartig unterhaltsam.« Booklist: »Scharfsinnig und völlig durchgeknallt.«
Aktuelle Rezensionen(24)
Durchgeknallt trifft es am besten!
Habe das Buch nach dem ersten Teil angebrochen. Die Story nervt mich. Der Schreibstil ist sehr angenehm.
Fiebertraum trifft es ganz gut. Toll geschrieben. Ich war nicht wirklich angetan wollte trotzdem wissen, wie es ausgeht. wenn man das Genre mag ist es sicherlich ein tolles Buch.
𝗠𝗜𝗧 𝗦𝗣𝗢𝗜𝗟𝗘𝗥 Noch nie hat mich eine Schriftstellerin mit ihrem schwarzen Humor so herzhaft zum Lachen gebracht — und gleichzeitig noch nie so ratlos zurückgelassen, wenn es um eine Bewertung geht. Ich kann kaum benennen, warum ich dem Buch keine fünf Sterne gebe. Vielleicht lag es an einigen langatmigen Passagen, vielleicht aber auch an dem Gedankenchaos, das die Autorin bewusst in einem hinterlässt. Möglicherweise war es schlicht anstrengend, den Bunnys „zuzulesen“: dieses zwanghafte Unkonventionelle, als wäre Kreativität nur dann wertvoll, wenn sie etwas völlig Unberührtes, noch nie Gedachtes verkörpert. Als wäre Kreativität ein Wettkampf darum, wer am ausgefallensten ist. Und seien wir ehrlich: Genau das macht das Buch so bekannt. Es wirkt wie eine Bestätigung dessen, was viele Schriftsteller längst wissen. Das Melodramatische, der Sexismus und die groteske Überhöhung von Sexualität sind schwer zu ertragen, lassen einen aber gleichzeitig nachdenklich zurück. Eigentlich ist es naheliegend, welche Figuren der Fantasie von Samantha entspringen — und doch bleibt man sich nie ganz sicher. Der Leser schwankt genauso wie Samantha selbst, was das Buch so faszinierend macht. Man wird gewissermaßen zu Samantha. Ava und Jonah erscheinen immer dann, wenn Samantha psychischen Halt braucht, und werden von anderen kaum wahrgenommen. Beide sind so unkonventionell, dass man früh ein mulmiges Gefühl bekommt. Sie bestätigen Samantha, bauen sie auf und versichern ihr, sie sei nicht „verrückt“ — etwa wenn Jonah erzählt, er habe selbst schon einmal mit einem Bären gesprochen, weshalb es nicht seltsam sei, mit einem Kaninchen zu reden. Auffällig ist auch, dass Ava verschwindet, sobald Samantha sich den Bunnys zugehörig fühlt und sie emotional nicht mehr braucht. Ich vermute, dass Samantha Jonah lange für real hielt, bis sie am Ende mit dem Schlamm spricht und erkennt, dass auch er nur eine eigene Kreation ist — und sich dennoch entscheidet, ihn in ihrem Leben zu behalten. Diese Erkenntnis ist schockierend, frustrierend und traurig zugleich, denn am Ende siegen die alten Muster, die Samantha nie klar zwischen Fantasie und Realität unterscheiden lassen. Wie gesagt: Die Bewertung fällt mir unglaublich schwer.
Weird Girl Fiction, kam aber leider gar nicht in die Story. Habe es bei der Hälfte abgebrochen. Fand es trotzdem gut geschrieben, mit spannenden Themen. Nur nicht ganz mein Vibe.