3.4

Besser allein als in schlechter Gesellschaft

von Adriana Altaras

Format:Hardcover
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»Adriana Altaras erzählt mit lakonischer Melancholie, großem Witz und einem schönen Tempo. Ein Buch, das guttut!«

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
240 SeitenHardcover
Erschienen an: March 9, 2023

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Aktuelle Rezensionen(6)

3.4(24 ratings)
SaraRezension von Sara

Wahnsinnig schön geschrieben mit so vielen kleinen und großen Weisheiten! Ich mochte die Beziehung zwischen den beiden Protagonistinnen sehr. Auf jeden Fall eine Empfehlung

FeliiiRezension von Feliii

es hat sich soo endlos gezogen dafür dass es die gleiche Storyline ist aber passend zur geschichte Mochte den Schreibstil und das schnelle springen zwischen den protagonistinnen nicht obwohl auch wieder passend dazu Mehr sympathie für teta jele pragmatisch witzig die frau dass sie nicht stirbt ist auch so passend aber dieses langgezogene von wird sie jetzt 100 oder nicht nur um dann sie 101 werden zu lassen innerhalb von zwei Seiten wilder zeitstrahl Aber hab sehr viel Geschichtliches gelernt & ein bissichen Italiano! In diesem Sinne andiamo jele falls sie noch lebt lol du kannst jetzt loslassen und sterben adriana schafft das schon lag vllt auch an dem setting in der pandemie darüber zu lesen ist auch nach 6 jahren zu frisch

ManuRezension von Manu

Obwohl das Buch relativ dünn ist, habe ich mich doch ziemlich gequält damit. Erzählt wird aus zwei Perspektiven, einmal aus Adrianas Sicht, einmal aus Sicht ihrer Tante. Adriana ist 60, wurde vor Jahren von ihrem Mann verlassen und sucht seitdem ihr Glück bei Therapeuten, Wahrsagern und Partnervermittlungen. Ihre Tante lebt isoliert in einem Pflegeheim in Italien, Corona wütet auf der Welt, sie ist einsam und lebt in ihren Erinnerungen. Obwohl die Erzählungen sehr interessant sind, bin ich nicht richtig ins Buch rein gekommen, beide Charaktere blieben für mich eindimensional und farblos. Erschwerend kommt hinzu, dass viel Italienisch gesprochen wird, diese Sätze werden gar nicht oder nur rudimentär übersetzt. Für mich ein Buch nach dem Motto "Kann man lesen, muss man nicht" - leider!

Christa StünziRezension von Christa Stünzi

Ein leiser Abschied – und ein ganzes Leben dazwischen Besser allein als in schlechter Gesellschaft von Adriana Altaras ist ein ruhiger Roman über das Lebensende – und darüber, was es bedeutet, ein ganzes Jahrhundert gelebt zu haben. Die Geschichte erzählt von einem Leben, das sowohl das Grausamste als auch das Schöne erlebt hat. Dabei geht es weniger um einzelne Ereignisse als um die Frage, was bleibt und wie man loslässt. Der Ton ist sanft und zurückhaltend. Das Buch nimmt sich Zeit und wirkt gerade dadurch nach. Es zeigt das Lebensende nicht als Bruch, sondern als Teil eines Ganzen – als Moment der Rückschau. Besser allein als in schlechter Gesellschaft ist ein leises, eindrückliches Buch, das durch seine Ruhe berührt und lange nachhallt.

ClaudiaRezension von Claudia

Die Autorin schreibt abwechselnd aus ihrer und aus der Perspektive ihrer Tante, bei der sie die ersten Lebensjahre verbrachte und zu der sie ein enges Verhältnis hat. Pandemie, die Tante liegt im italienischen Pflegeheim, sie geht auf den 100. Geburtstag zu. Langsam entwickelt sich die Biographie - aus Zagreb kommend, jüdisch, von Nazis verfolgt. Es ist eine liebevolle Hommage an diese Frau, die dann mit 101 stirbt. Die Worte, die Altaras ihr in den Mund legt, scheinen mir oft zu klar für die nun schon etwas verwirrte Frau.

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