The last people who expect to be meeting with a drug-addicted prostitute are a respected judge and his reclusive wife. And they certainly don't plan to kill her and bury her in their exquisite suburban garden.Yet Andrew and Lydia Fitzsimons find themselves in this unfortunate situation.While Lydia does all she can to protect their innocent son Laurence and their social standing, her husband begins to falls apart.But Laurence is not as naïve as Lydia thinks. And his obsession with the dead girl's family may be the undoing of his own.
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Auf der Lauer liegen
von Liz Nugent
The last people who expect to be meeting with a drug-addicted prostitute are a respected judge and his reclusive wife. And they certainly don't plan to kill her and bury her in their exquisite suburban garden.Yet Andrew and Lydia Fitzsimons find themselves in this unfortunate situation.While Lydia does all she can to protect their innocent son Laurence and their social standing, her husband begins to falls apart.But Laurence is not as naïve as Lydia thinks. And his obsession with the dead girl's family may be the undoing of his own.
Aktuelle Rezensionen(4)
Nach "Seltsame Sally Diamond" war dies mein zweiter Roman von Liz Nugent. Auch wenn das Buch ein paar mehr Längen hatte, hat mich der Schreibstil, die Idee zum Thriller und der ein oder andere Plottwist wieder absolut überzeugt. Tolles Buch, tolle Autorin, unfassbar einfallsreicher Thriller.
Anfang war spannend, Mittelteil hat sich etwas gezogen, häufige Wiederholungen, da aus mehreren Perspektiven geschrieben wurde. Ende gut und spannend. Hinterhältige Mutter, guter Schreibstil
Liz Nugent schafft es Protagonisten zu schreiben, die so menschlich sind und man förmlich sieht, welche Päckchen und Pakete jeder einzelne mit sich rum trägt. Natürlich noch ein bisschen mehr als im echten Leben, dennoch realistisch. Die Geschichte spielt in den 80er Jahren und liest sich aus verschiedenen Perspektiven. Die Spannung finde ich schon ziemlich schnell vorhanden und man fliegt durch die Seiten. Kann es wirklich nur empfehlen!
Worum geht es? Der Roman setzt im Dublin der frühen 1980er-Jahre ein und beginnt mit einem Schockmoment: Eine junge Frau ist tot. Von diesem Augenblick an entfaltet sich eine düstere Geschichte über Schuld, Geheimnisse und die zerstörerische Kraft von Lügen. Im Mittelpunkt stehen drei Menschen, deren Leben durch ein Verbrechen unauflöslich miteinander verbunden sind, ohne dass sie dies zunächst selbst begreifen. Handlung (spoilertrei) Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Eine Ehefrau, die nach außen hin ein makelloses Leben führt. Ein Sohn, der beginnt, Ungereimtheiten im Verhalten seiner Eltern wahrzunehmen. Und eine Schwester, die verzweifelt nach Antworten über das plötzliche Verschwinden eines geliebten Menschen sucht. Statt klassischer Ermittlungsarbeit entwickelt sich die Handlung langsam. Kleine Hinweise, zufällige Begegnungen und persönliche Verstrickungen treiben die Geschichte voran. Besonders eindrucksvoll ist dabei, wie sich die Erzählstränge über Jahre hinweg spiralförmig annähern, sich berühren und wieder voneinander entfernen, bis sie schließlich unausweichlich kollidieren. Als Leser:in weiß man oft mehr als die Figuren und genau daraus entsteht eine sooo beklemmende Spannung. Man begleitet Hoffnung, Selbsttäuschung und Verdrängung, während die Wahrheit immer schwerer auf den Figuren lastet. Mehrfach scheint die Auflösung greifbar nah und im nächsten Moment verpufft sie. Schreibstill Ich liebe ihren Stil SO SEHR. Liz Nugent erzählt ruhig, präzise und psychologisch. Der Stil ist unaufgeregt, aber eindringlich, ohne Effekthascherei, dafür aber mit großer emotionaler Wirkung. Ich liebe vor allem ihre Figurenzeichnung. JEDE Perspektive fühlt sich eigenständig an, jede Stimme glaubwürdig. Außerdem: der Roman wirft einen schonungslosen Blick auf gesellschaftliche Strukturen in Irland der 80er-Jahre, insbesondere auf Frauenbilder, Moralvorstellungen und den Umgang mit Macht und Ansehen. Wut, Mitleid und Fassungslosigkeit wechseln sich beim Lesen immer wieder ab. Fazit Dieser Thriller ist ungewöhnlich, makaber und psychologisch intensiv. Er lebt weniger von Tempo als von Atmosphäre und innerer Spannung. Ich empfand den Mittelteil zu lang, dennoch bleibt die Geschichte durchgehend fesselnd, weil sie sich tief in die Psyche ihrer Figuren gräbt. Liz Nugent beweist auch hier wieder ihr außergewöhnliches Gespür für unbequeme, dunkle Geschichten. Inzwischen habe ich drei Bücher von ihr gelesen, und "Die seltsame Sally Diamond" bleibt für mich weiterhin auf Platz 1. ABER LEUTE, dieses Buch tut auf eine andere Weise weh. Es schmerzt leiser, kriecht langsamer unter die Haut und ich weiß jetzt schon, dass er so lang nachhallen wird. Es ist düster, verstörend und psychologisch gnadenlos - ein Roman, der nicht sofort loslässt, sondern sich festsetzt. Absolut lesenswert für alle, die Thriller mögen, die sich nicht an Genre-Grenzen halten und mehr wollen als reine Spannung.