Empfehlungen basierend auf "Anton will bleiben"
Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.
von Édouard Louis
»Édouard Louis ist einer der präzisesten Beobachter der Gegenwartsliteratur, sein neuester Roman belegt das eindrucksvoll.«
von Kent Haruf
Holt, eine Kleinstadt in Colorado. Eines Tages klingelt Addie, eine Witwe von 70 Jahren, bei ihrem Nachbarn Louis, der seit dem Tod seiner Frau ebenfalls allein lebt. Sie macht ihm einen ungewöhnlichen Vorschlag: Ob er nicht ab und zu bei ihr übernachten möchte? Louis lässt sich darauf ein. Und so liegen sie Nacht für Nacht nebeneinander und erzählen sich ihre Leben. Doch ihre Beziehung weckt in dem Städtchen Argwohn und Missgunst. (Quelle: www.buchhandel.de)
von Vigdis Hjorth
Eine Frau läuft durch den Wald. Eigentlich bereitet sie sich auf einen Marathon vor, aber getrieben ist sie von etwas anderem. Alles, was sie vergessen will, kehrt zu ihr zurück, und so nähert sie sich Atemzug für Atemzug dem sechzehnjährigen Mädchen, das sie einmal gewesen ist. Der erste Kuss auf einer Party. Der erste überwältigende Rausch, der den Körper so leicht werden ließ. Die Mutter, die mit Argusaugen über sie wacht und ihren unbändigen Lebenshunger kontrolliert. Der Vater, der sich immer weiter distanziert.In ihrem neuen Roman, der mit dem wichtigsten Literaturpreis Norwegens, dem Kritikerpreis, ausgezeichnet wurde, kehrt Vigdis Hjorth zu ihren großen Lebensthemen zurück: Sie erzählt vom schmerzhaften Kampf einer jungen Frau gegen das Geheimnis einer Familie, vom Ringen um die eigene Wahrheit und davon, dass manche Erinnerung einen so lange heimsucht, bis neues Erkennen möglich ist. Ein essenzielles, universelles Buch von der bedeutendsten Gegenwartsautorin Norwegens.
von Anton Weil
»In seinem Debüt-Roman „Super einsam” knüpft Schriftsteller Anton Weil an das Lebensgefühl der jungen Berliner Generation an und schreibt schonungslos über die Wurzeln seiner eigenen Einsamkeit.« arte Twist
von Martin Suter
Ein junger Künstler und eine ältere Dame trauern beide um eine verlorene Liebe und werden ›partners in crime‹.
von Ayelet Gundar-Goshen
Ayelet Gundar-Goshen inszeniert einen inneren Konflikt, der die Figuren und Lesenden gleichermaßen in seinen Bann zieht. Und sie schafft davon ausgehend ein packendes Psychodrama über Schuld und Rache, über die Flucht vor Verantwortung und über Mitgefühl, das sich an unerwarteten Orten zeigt.Naomi ist nicht begeistert, als sie sich allein mit ihrem einjährigen Sohn Uri und einem arabischen Handwerker in ihrer Wohnung in Tel Aviv wiederfindet. Ihr Mann Juval hat ihn mit der Renovierung ihres Balkons beauftragt, während er selbst bei der Arbeit ist. Sie fühlt sich unwohl in der Präsenz des fremden Mannes, zumal Uri eigentlich seinen Vormittagsschlaf halten sollte und allmählich quengelig wird. Während sie Kaffee zubereitet, entsteht plötzlich auf der Gasse vor dem Haus ein Aufruhr, ein Teenager ist von einem herabstürzenden Hammer erschlagen worden. Naomi wird schnell klar, dass ihr Sohn den Hammer in einem unbeaufsichtigten Moment vom Balkon gestoßen haben muss. Doch der Verdacht fällt nicht auf die israelische Familie, sondern auf den arabischen Arbeiter. Als er wenig später zum Verhör abgeführt wird, ist Naomi wie gelähmt, es gelingt ihr nicht, die Wahrheit zu sagen.Eine Geschichte, die mit einer harmlosen Tasse Kaffee beginnt, wird zu einer gefährlichen Tour zwischen Stadt und Dorf, bei der keiner der Beteiligten so bleibt, wie er war.
von Nina George
»Ein Roman wie eine offene Hand, die zu einer Faust wird: erst einladend und dann mit einer ungeahnten Wucht. Nina George verpackt eine grandiose Idee in eine spannende Geschichte und schafft eine Figur, die gleichzeitig nahbar und undurchschaubar ist.«
von Katja Früh
Ein aufwu¨hlender Entschluss, eine außergewöhnliche Mutter-Tochter-Geschichte und die vertraute Suche nach dem richtigen Leben – erfrischend heiter erzählt
von John Irving
Ihr Name ist Esther Nacht. Doch wer sie wirklich ist, weiß niemand. Ein Jahrhundertroman u¨ber Identität, Zugehörigkeit und daru¨ber, wie die Weltgeschichte unser Leben prägt.
von Rina Schmeller
»Rina Schmeller erzählt die Geschichte der Co-Abhängigkeit einer Frau einfühlsam, aber ohne jede Sentimentalität – und enthüllt dabei alle Facetten des Schreckens, aber auch dessen, was Liebe ist.« Jenny ErpenbeckEine Begegnung auf einer Brücke. Ein Erkennen, eine Liebe. Die Entscheidung für ein gemeinsames Leben – ungeachtet der Droge, die ihn begleitet und somit nun auch ihren Alltag bestimmt. Sie verstrickt sich in seine Abhängigkeit, beginnt, um ihn zu kreisen wie er um die Droge: stilles Zentrum, dritte Instanz. Sie flieht immer wieder vor der Gewalt, doch kehrt stets nach Hause zurück – bis sie es eines Tages nicht mehr tut.»Co« erzählt von Mitgefühl und von schleichender Selbstsabotage. Von der Dynamik der Sucht, einer Krankheit, vor der niemand sicher ist. Davon, was es heißt, co-abhängig zu leben. Und von Selbstermächtigung. Inbegriff einer Befreiung, erzählt »Co« vom Weg einer Frau, die die Kraft aufbringt, sich nach Jahren als Co zu lösen: ihre Chance zu überleben. Wie sie mit Mühe, aber entschieden nach einem eigenen Leben zu suchen beginnt – und mit jeder Phase unabhängiger wird. Schritt für Schritt, Schleife für Schleife spürt Rina Schmeller dem Wiederfinden eines Ich nach und erzählt mit Kraft vom Zurückerlangen der eigenen inneren Freiheit. Mit einer Sprache voller Klarheit, Rhythmus und Stille schreibt sie gegen das Tabu an.