3.8

Yellowface

von R. F. Kuang

Format:Hardcover

Knygos trukmė: 9 val. 33 min.Tą vakarą, kai Atėnė Liu švenčia sutartį su „Netflix“, ne tokia sėkminga rašytoja Džunė netikėtai tampa jos mirties liudininke. Pasinaudojusi situacija, ji pavagia Atėnės rankraštį ir pasiūlo leidyklai jį išleisti savo vardu. Populiarumo kaina ir moraliniai sąžinės klausimai – pora pagrindinių audioknygos „Geltonveidė“ temų.Audioknygos protagonistė Džunė, spaudžiama leidyklos, pavogtame romane sušvelnina Pirmajame pasauliniame kare dalyvavusių kinų patirtis. Nors pati yra baltaodė, kūrinį pasirašo slapyvardžiu, kuris aiškiai leidžia manyti, kad autorė yra azijietiškos kilmės. Kūrinys paleidžiamas į plačiuosius visuomenės ir socialinių tinklų vandenis. Pagaliau Džunė pasiekia šlovę, kurios visada troško. Tačiau kažkas ketina ją demaskuoti…Romanas „Geltonveidė“ nagrinėja kultūrinę ir rasinę įvairovę, yra aštrus ir įtraukus. Audioknygoje gausu juodojo humoro. Jos autorei Rebeccai F. Kuang puikiai pavyko sukurti gyvus, ryškius, kartais net gąsdinančius veikėjus. Aptariami literatūros pasaulio užkulisiai masina, o rasizmas ir cancel kultūra priverčia susimąstyti.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
Hardcover
Erschienen an: 2024

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Aktuelle Rezensionen(122)

3.8(855 ratings)
Michelle Sander (Michelle)Rezension von Michelle Sander (Michelle)

Irgendwie war es für mich mühselig durchzukommen.

AnjaRezension von Anja

Yellowface von R. F. Kuang war für mich gleichzeitig fesselnd und unangenehm. Der Roman liest sich schnell, ist voller schwarzem Humor und trifft erschreckend genau die Debatten rund um Literaturbetrieb, Social Media und öffentliche Wahrnehmung. June Hayward ist eine Protagonistin, die kaum auszuhalten ist. Sie ist neidisch, selbstgerecht und meisterhaft darin, ihren Betrug zu rechtfertigen. Nach dem Tod ihrer erfolgreichen Kollegin Athena Liu veröffentlicht sie deren unveröffentlichtes Manuskript als ihr eigenes. Dabei sieht sie sich selbst nicht als Täterin, sondern als übersehene Autorin, die endlich die Anerkennung bekommt, die sie verdient. Genau diese unzuverlässige Perspektive macht das Buch so stark. Ich war entsetzt über June und konnte doch nicht aufhören, ihr dabei zuzusehen, wie sie immer tiefer in Lügen, Angst und Selbsttäuschung gerät. Die Spannung entsteht durch die Frage, wann ihre sorgfältig aufgebaute Geschichte zusammenbricht. Kuang kritisiert nicht nur kulturelle Aneignung, sondern auch einen Literaturmarkt, in dem Herkunft, Identität und Haltung vermarktbar werden. Dabei liefert sie keine einfache Antwort darauf, wer welche Geschichten erzählen darf. Entscheidend ist hier, dass June nicht nur über eine andere Kultur schreibt, sondern Athenas Werk und Stimme an sich nimmt und davon profitiert. Auch Social Media wird treffend dargestellt, denn berechtigte Kritik kann schnell in Spekulationen, Empörung und digitales Gegeneinander umschlagen. Hinter Junes Handlungen stehen nicht nur Gier und Neid, sondern auch der verzweifelte Wunsch, endlich gesehen zu werden – was sie nicht entschuldigt, aber erschreckend nachvollziehbar macht. Die Satire ist nicht immer subtil und manche Figuren bleiben eher Mittel zum Zweck. Trotzdem passt diese Überzeichnung zum bitterbösen Ton des Romans. Eine kluge, provokante und unangenehm fesselnde Satire über Aneignung, Macht, Neid und einen Literaturbetrieb, der Identität zur Ware machen kann.

LauraRezension von Laura

Ich hab selten eine Protagonistin so sehr gehasst. Es war teils echt schwer sich ihr Selbstmitleid und ihre Selbstgerechtigkeit anzuhören bezüglich des "umgekehrten Rassismus", von welchem sie angeblich Opfer wird, während sie sich im gleichem Atemzug absolut rassistisch verhält. Jedoch hat das dem Buch so viel Tiefe verliehen und es zu einem unfassbar Guten mit einer wichtigen Message gemacht.

EmmaRezension von Emma

Schnelles, packendes Buch mit unsympathischer Protagonistin

LenaRezension von Lena

Das war ja etwas. Habe mit dem Buch wirklich zu kämpfen gehabt. Zu negativ, zu komisch und am Ende zu spannend.

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