Eine seltene literarische Perle. Die Geschichte von Toms und Gretchens Familie sollte Schullektüre werden! ,
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Was ich nie gesagt habe
von Susanne Abel
Eine seltene literarische Perle. Die Geschichte von Toms und Gretchens Familie sollte Schullektüre werden! ,
Aktuelle Rezensionen(33)
Was ich nie gesagt habe ist ein emotionales und nachdenkliches Buch, das von unausgesprochenen Gefühlen, familiären Beziehungen und den Folgen von Geheimnissen erzählt. Die Geschichte entwickelt sich ruhig, baut dabei aber eine spürbare Spannung auf, die mich bis zum Ende neugierig gemacht hat. Besonders gefallen haben mir die authentischen Figuren und die einfühlsame Art, mit der schwierige Themen behandelt werden. Die Emotionen wirken glaubwürdig und regen zum Nachdenken über die Bedeutung von Ehrlichkeit, Vergebung und Kommunikation an. Ein zusätzliches Highlight war für mich, dass die Handlung in Köln spielt. Es hat großen Spaß gemacht, bekannte Orte und Plätze wiederzuerkennen – dadurch wirkte die Geschichte für mich noch lebendiger und persönlicher. Einen Stern ziehe ich auch bei diesem zweiten Buch ab, weil sich einige Passagen für meinen Geschmack etwas in die Länge gezogen haben und ich mir an manchen Stellen ein etwas schnelleres Erzähltempo gewünscht hätte. Insgesamt ist Was ich nie gesagt habe ein berührender Roman mit Tiefgang, der lange nachhallt und sich besonders für Leserinnen und Leser eignet, die emotionale Familiengeschichten mit psychologischem Feingefühl mögen.
Das erste Buch von dem ich behaupten kann, dass es noch besser ist, als der erste Teil!
Grundsätzlich spannende Geschichte. Ist der zweite Teil zu der Familiengeschichte. Die historischen Kapitel sind wirklich gut beschrieben und auch literarisch sehr anspruchsvoll. Allerdings finde ich die Kapitel mit der Gegenwartsgeschichte etwas zu plump und etwas zu populär geschrieben. Die Dialoge und Wendungen sind manchmal ein bisschen unrealistisch. Aber der historische Hintergrund ist wirklich gut recherchiert. Susanne Abel flechtet die reale Geschichte des Abraham Ochs (ein jüdischer Junge, der von der SA erschlagen wurde) geschickt in die fiktive Handlung ein. So gibt es am Ende nicht nur einen Stolperstein, sondern auch eine unsterbliche, literarische Figur als Andenken an ihn.
Tolles Buch, bewegend und wichtige Themen.
Gute Fortsetzung