«Urlaub mit den Eltern. Wir sitzen 5 (!) Stunden vor Abflug am Flughafen, und Mutter verzweifelt, weil sie die Bordkarten auf DIN A3 ausgedruckt hat und denkt, dass wir deshalb nicht mitfliegen dürfen.»So begann André Herrmann, 36, Comedian aus Berlin, die Dokumentation seiner Israel- und Jordanienreise mit seinen Eltern, die binnen kürzester Zeit viral ging. Unter dem Hashtag #UmdE berichtet er acht Tage lang von den Unwegsamkeiten der gemeinsamen Reise und begeisterte damit schnell eine riesige Followerschaft, so dass am Ende täglich über 1 Millionen Menschen im Internet mitlasen, wie ein Ü60-Pärchen aus Sachsen-Anhalt den Nahen Osten auf den Kopf stellte. Drei Tage Jerusalem, zwei Tage Jordanien und drei Tage Tel Aviv stehen auf dem Programm. Und Reiseleiter André merkt bald, was es bedeutet, wenn man als Sohn im Ausland plötzlich für seine unternehmungslustigen Eltern verantwortlich ist ...
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Schön war's, aber nicht nochmal
von André Herrmann
«Urlaub mit den Eltern. Wir sitzen 5 (!) Stunden vor Abflug am Flughafen, und Mutter verzweifelt, weil sie die Bordkarten auf DIN A3 ausgedruckt hat und denkt, dass wir deshalb nicht mitfliegen dürfen.»So begann André Herrmann, 36, Comedian aus Berlin, die Dokumentation seiner Israel- und Jordanienreise mit seinen Eltern, die binnen kürzester Zeit viral ging. Unter dem Hashtag #UmdE berichtet er acht Tage lang von den Unwegsamkeiten der gemeinsamen Reise und begeisterte damit schnell eine riesige Followerschaft, so dass am Ende täglich über 1 Millionen Menschen im Internet mitlasen, wie ein Ü60-Pärchen aus Sachsen-Anhalt den Nahen Osten auf den Kopf stellte. Drei Tage Jerusalem, zwei Tage Jordanien und drei Tage Tel Aviv stehen auf dem Programm. Und Reiseleiter André merkt bald, was es bedeutet, wenn man als Sohn im Ausland plötzlich für seine unternehmungslustigen Eltern verantwortlich ist ...
Aktuelle Rezensionen(6)
Der Autor schildert einen Urlaub mit seinen Eltern, bei dem allerhand skurrile Situationen entstehen. Tiefgründige Inhalte sollte man hier nicht erwarten, dafür eignet sich das Buch hervorragend als leichte Unterhaltung. Man huscht nur so durch die Seiten und hat dabei viel zu lachen. Zwischendurch musste ich sogar laut auflachen und konnte mir an ein, zwei Stellen eine Lachträne nicht verkneifen. Ob sich alles genau so zugetragen hat, bleibt offen, lässt sich aber gut mit künstlerischer Freiheit erklären. Insgesamt ist es ein sehr humorvolles Buch, das sich ideal für zwischendurch eignet.
Die vielen guten Kritiken haben mich ermutigt und ich wurde nicht enttäuscht. Es war lustig, unterhaltsam und hat einfach Spaß gemacht. Dass sie auch einen Abstecher nach Jordanien gemacht haben - ein Land, das ich sehr liebe - war dann mein persönliches Highlight. Die Hörbuch Version ist zu empfehlen.
Kurz gesagt, es war ein humorvolles, angenehm zu lesendes Buch. Ich habe genau das bekommen was ich wollte - und sogar noch mehr... Nach der ganzen "schwereren" Kosten der letzten Wochen habe ich unbedingt mal wieder etwas "seichtes" Lesefutter gebracht. Und da kam diese (beinahe) Sub-Leiche wie gerufen: Lustiger Schreibstil, warmes Urlaubsfeeling, Familytime, Almann-Kliches... To be honest, letzteres war der Hauptgrund warum mich dieses damals im Hugendubel angelacht hat. Ich glaube wir alle lieben es insgeheim über die deutschen Urlaubsklischees zu lesen, weil wir darin unsere Eltern, Oma, Opa usw. wiedererkennen. Mir gibt das einfach immer ein comforting-Gefühl. Als ob ich mit meiner Family im Urlaub wäre. So weit so gut. Let's talk about das "noch mehr". Neben der Story selbst hat Andrè Herrmann sehr gekonnt noch Details und Hintergrundwissen über Israel / Palästina mit eingebaut. Zudem hat er uns das Land, die Leute und deren Kultur auf eine sehr bildliche, anziehende Art und Weise beschrieben. Beim Lesen habe ich auf jeden Fall Lust bekommen, mir das Land selbst mal anzuschauen. Was durch die aktuelle Situation im Nahen auf gewisse Art und Weise paradox und "schmerzlich" war. Weil das Buch nochamal aufgezeigt hat, wie es mal war bzw. sein könnte (wobei auch vor dem 6. Oktober natürlich kein Friede-Freude-Eierkuchen war). Und das war's auch schon mit meiner Review. Nochmal kurz gesagt: Wenn man's nicht liest verpasst man nix aber es ist definitiv ein witziges Buch mit dem man nix falsch macht Love, Eva
3,5 - an einigen Stellen habe ich - gerade am Anfang - sehr gelacht (und mich wieder erkannt - natürlich muss man eine Stunde vor Abfahrt des Zuges am Bahnhof sein!
Sehr leicht,lustig und charmant