3.4

Netzfeminismus: Digitale Bildkulturen

By Annekathrin Kohout

Format:Softcover
Deliver in 2-3 business days after shipping
Free shipping & return

Eine britische Herzogin, die Stunden nach der Geburt gestylt mit Ihrem Baby posiert. Ein Supermodel, das während der Arbeit stillt – der Feminismus hat durch eigens für die Sozialen Medien entwickelte Bildformen eine neue Dynamik erfahren. Erstmals geht es nicht nur darum, traditionelle Rollenmuster kritisch zu analysieren, sondern bestehende Schönheitsnormen und Körperideale zu verändern.Rosafarbene Slips, babyblau gefärbtes Achselhaar, Schmollmünder auf Selfies: Was sich nach Männerphantasien anhört, ist bei Netzkünstlerinnen feministisches Statement. Sie betreten damit den Kampfplatz um das »richtige« Bild der Frau, das in den Sozialen Medien nicht nur metaphorisch zur Debatte steht. Handelt eine Frau emanzipatorisch, wenn sie sich beim Stillen zeigt – oder reduziert sie damit sich selbst und andere Frauen auf die Mutterrolle? Bestätigt ein »Girl Power«-T-Shirt die Rolle des naiven kleinen Mädchens – oder stellt es sie infrage?Die Medienwissenschaftlerin Annekathrin Kohout hat eine ebenso kurze wie prägnante Kultur- und Diskursgeschichte der weiblichen Bildpolitik verfasst, die von den Emanzipationsbewegungen im frühen 20. Jahrhundert bis zum netzfeministischen Bilderstreit der Gegenwart alle wesentlichen Phänomene weiblicher Bildpolitik in den Blick nimmt.

Arts & Design
80 pagesSoftcover
First published March 14, 2019

What's Bookie?

  • Free delivery in Germany.
  • Find your perfect next read.
  • Track to motivate you to read more.
  • Connect with people like you.

Popular Reviews(2)

3.4(3 ratings)
VeeReviewed by Vee

Ein wissenschaftlicher Text über Bilder in sozialen Netzwerken und wie sie von verschiedenen Feminismen rezipiert werden. Er stellt einige interessante Fragen zum “iconic turn” und zu seiner Wirkung auf feministische Diskurse. Empfehlung!

MaikeReviewed by Maike

3.5 ★

Similar Books

Mohamed Amjahid

Kübra Gümüşay

Judith Kohlenberger

Julia Korbik