Königin Esther
von John Irving
Ihr Name ist Esther Nacht. Doch wer sie wirklich ist, weiß niemand. Ein Jahrhundertroman u¨ber Identität, Zugehörigkeit und daru¨ber, wie die Weltgeschichte unser Leben prägt.
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Königin Esther
von John Irving
Ihr Name ist Esther Nacht. Doch wer sie wirklich ist, weiß niemand. Ein Jahrhundertroman u¨ber Identität, Zugehörigkeit und daru¨ber, wie die Weltgeschichte unser Leben prägt.
Aktuelle Rezensionen(8)
Ein typischer Irving, aber den Zugang habe ich etwas schwerer empfunden als sonst. Starke Frauen, zwei Moms, Wien, ein deutscher Schäferhund, Dr Larch als alter Bekannter. Absurde Geschehnisse, ein ganzes Leben und noch mehr auf engen 500+ Seiten. Viel Literatur-Zitate, viel Wissen und Informationen zum Zeitgeschehen zw. 1920 bis 1980, im letzten Drittel viel zur jüdischen Geschichte. Wer dran bleibt wird belohnt. Irving bleibt Irving, auch einfach schön.
Ich habe mehrere ungelesene Bücher von Irving im Regal und „Königin Esther“ ist das erste Buch dieses Autors, welches ich gelesen habe. Eine verwirrende Geschichte, für mich ohne Höhepunkt und Spannungsbogen. Wenn ich das Erscheinungsdatum in Betracht ziehe, scheinen aktuelle Geschehnisse in Israel die Motivation für dieses Buch gewesen zu sein. Die Geschichte plätschert so dahin und versucht aus meiner Sicht viele aktuelle Themen einzubinden. Leider keine Empfehlung.
Ich wollte es ja mögen! Aber schließlich habe ich das Buch nach etwas über der Hälfte leider abgebrochen. Es hat mich einfach nicht abgeholt. Ich habe "Gottes Werk und Teufels Beitrag" geliebt und gebe John Irving bei Gelegenheit auf jeden Fall nochmal eine Chance, aber dieses Buch war leider gar nicht meins.
Zugegeben dieses Buch lag sehr lange auf meinem SuB, auch aufgrund der durchweg gemischten Rezensionen. Licht und Schatten liegen hier sehr dicht beieinander: Die Handlung an sich hätte man wohl auf 200 Seiten entspannt erzählen können, jedoch lässt sich der Autor immer wieder auf eher enzyklopädische Abhandlungen ein, mit mehr oder oftmals leider auch weniger Relevanz für die eigentliche Geschichte, gerade in der ersten Hälfte des Buches; dadurch entstehen erhebliche Längen, die es durchzuhalten gilt. Auf mich wirkte die Handlung streckenweise zu „abgehoben“ und die Reaktionen der Charaktere oft wenig realistisch. Was mich jedoch am meisten störte, war die - nach meinem Empfinden- immer wieder äußerst gezwungen wirkende Sexualisierung der Erzählung, was für mich zu viel Altherren-Attitüde verstrahlt. Das Ende hat mich etwas versöhnt, dennoch bleibt es ein Buch, das mich nicht überzeugt.
ich bin ein grosser irving-fan, aber seine letzten 2 romane musste ich leider abbrechen. er ist mittlerweile 85 jahre und seine neusten romane ein sammelsurium an wiederholungen der letzten 40 jahre, nichts neues mehr, schade.