Stadt der Hunde
von Leon de Winter
Der renommierte niederländische Gehirnchirurg Jaap Hollander ist im Ruhestand, aber Ruhe findet er nicht. Seit seine Tochter zehn Jahre zuvor in Israel verschwunden ist, kehrt er jedes Jahr nach Tel Aviv und in die Wüste Negev zurück. Diesmal wird er dort unversehens gebeten, eine äußerst riskante Gehirnoperation durchzuführen. Er sagt zu, obwohl die Erfolgsaussichten verschwindend gering sind. Nicht nur das Leben seiner mächtigen Patientin hängt von der Operation ab, vielleicht eröffnet sie ihm sogar eine neue Spur zu seiner Tochter.
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Stadt der Hunde
von Leon de Winter
Der renommierte niederländische Gehirnchirurg Jaap Hollander ist im Ruhestand, aber Ruhe findet er nicht. Seit seine Tochter zehn Jahre zuvor in Israel verschwunden ist, kehrt er jedes Jahr nach Tel Aviv und in die Wüste Negev zurück. Diesmal wird er dort unversehens gebeten, eine äußerst riskante Gehirnoperation durchzuführen. Er sagt zu, obwohl die Erfolgsaussichten verschwindend gering sind. Nicht nur das Leben seiner mächtigen Patientin hängt von der Operation ab, vielleicht eröffnet sie ihm sogar eine neue Spur zu seiner Tochter.
Aktuelle Rezensionen(5)
Wunderbares Buch über die Verarbeitung von Traumata und die Akzeptanz von großen Verlusten.
Die erste Hälfte des Buch ist spannend und interessant. Es geht um Jaap einen renommierten Neurochirurgen, der auf der Suche nach seiner Tochter ist und gleichzeitig eine riskante Operation übernehmen soll. In der 2. Hälfte des Buches geht es um seinen eigenen Hirntumor und da driftet es in phantastisch ab. Den Teil habe ich nicht verstanden. Schade
Den Anfang fand ich echt gut, dann hatte man aber das Gefühl, dass die eigentliche Geschichte einfach nur in 100 Seiten gepresst wurde und letztendlich gab es für mich auch keine richtige Moral aus der Geschichte
Jaap Hollander war ein hoch angesehener Neurochirurg, als Mensch jedoch eher unausstehlich. Er hatte zahllose Affären mit Krankenschwestern, Assistenzärztinnen und anderen Kolleginnen und hat aufgrund einer ungewollten Schwangerschaft nur widerwillig geheiratet. Als seine Tochter in Israel spurlos verschwindet, zerbricht daran seine Ehe, was ihn jedoch kaum berührt. Als er zehn Jahre später an den Ort des Verschwindens zurückkehrt, wird er von der Sonderbeauftragten der israelischen Regierung angesprochen. Er soll Jahre nach seiner Pensionierung noch einmal zum Skalpell greifen, um eine aussichtslosen Operation vorzunehmen. Der Preis dafür: 3 Millionen und der Weltfrieden... Anfangs dachte ich, das Buch sei ganz schön langweilig. Allerdings hatte ich dann die ersten 100 Seiten ruckzuck durch und konnte das Buch kaum noch zur Seite legen. Jetzt bin ich durch und schlichtweg begeistert vom Schreibstil, von der Geschichte und natürlich vom Ende. Und war das überhaupt ein Ende? Wieder einmal steht der Diogenesverlag für Qualität, wieder einmal eine große Leseempfehlung von mir!
Mir ist es durchaus gelungen, mich auf die etwas abgedrehte Geschichte einzulassen. Allerdings finde ich, dass der Autor mehr aus den Themen machen könnte. Das Potenzial war da.