Mississippi, 1962: Nach dem Studium verbringt Skeeter die Tage auf der elterlichen Baumwollfarm, als einzige ihrer Freundinnen ohne einen Ring am Finger. Und dann ist auch noch ihr geliebtes Kindermädchen spurlos verschwunden. Skeeter wünscht sich nur eins: Sie will weg aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York leben. Um etwas zu verändern, verbündet sie sich mit zwei schwarzen Dienstmädchen: Aibileen zieht die Kinder ihrer Arbeitgeber auf – das Tafelsilber darf sie aber nicht berühren. Und Minny ist auf der Suche nach einer neuen Stelle. Sie ist bekannt für ihre Kochkünste, aber sie ist auch gefürchtet: Denn Minny trägt das Herz auf der Zunge. Gemeinsam beschließen die drei Frauen, gegen die Konventionen ihrer Zeit zu verstoßen und etwas zu wagen. Denn sie alle haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern – in ihrer Stadt und in ihrem eigenen Leben.
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Gute Geister: Roman
von Kathryn Stockett
Mississippi, 1962: Nach dem Studium verbringt Skeeter die Tage auf der elterlichen Baumwollfarm, als einzige ihrer Freundinnen ohne einen Ring am Finger. Und dann ist auch noch ihr geliebtes Kindermädchen spurlos verschwunden. Skeeter wünscht sich nur eins: Sie will weg aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York leben. Um etwas zu verändern, verbündet sie sich mit zwei schwarzen Dienstmädchen: Aibileen zieht die Kinder ihrer Arbeitgeber auf – das Tafelsilber darf sie aber nicht berühren. Und Minny ist auf der Suche nach einer neuen Stelle. Sie ist bekannt für ihre Kochkünste, aber sie ist auch gefürchtet: Denn Minny trägt das Herz auf der Zunge. Gemeinsam beschließen die drei Frauen, gegen die Konventionen ihrer Zeit zu verstoßen und etwas zu wagen. Denn sie alle haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern – in ihrer Stadt und in ihrem eigenen Leben.
Aktuelle Rezensionen(1)
Kathryn Stockett ist mit Gute Geister ein außergewöhnlicher Roman gelungen. Selten hat mich ein Buch gleichzeitig so berührt, zum Schmunzeln gebracht und zum Nachdenken angeregt. Die Figuren sind vielschichtig und glaubwürdig, die Geschichte fesselt von der ersten bis zur letzten Seite und schafft es, ein schweres gesellschaftliches Thema mit Wärme, Humor und großer Menschlichkeit zu erzählen. Für mich zählt dieses Buch zu den besten Romanen, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Umso bedauerlicher finde ich die deutsche Übersetzung von Cornelia Holfelder-von der Tann. Immer wieder bin ich über Formulierungen gestolpert, die auf mich grammatikalisch oder stilistisch ungewohnt wirkten und mich regelmäßig aus dem Lesefluss gerissen haben. Das ist besonders schade, weil der Roman selbst eine so große erzählerische Kraft besitzt. Meine Begeisterung gilt deshalb uneingeschränkt Kathryn Stockett und ihrem Werk – mit der deutschen Übersetzung bin ich dagegen leider nicht warm geworden.