3.9

Girls

von Kirsty Capes

Format:Hardcover
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Jeder kannte die Mädchen. Aber was wurde aus den Frauen, zu denen sie heranwuchsen? • »Das Buch der Saison und eines der besten Bücher des Jahres.« PrimaMit Farbschnitt in limitierter Erstauflage. Lieferung je nach Verfügbarkeit. Zum Zeitpunkt ihres Todes wurde viel über das Leben der weltberühmten Künstlerin Ingrid Olssen spekuliert. Ihr bekanntestes Werk ist das Selbstporträt Girls, das sie zusammen mit ihren beiden Töchtern Matilda und Nora zeigt. Was die Öffentlichkeit jedoch nie erfuhr, war, wie sehr die beiden Schwestern unter dem ausschweifenden Lebenswandel ihrer Mutter litten. Zwei Jahre nach deren Tod nimmt ein Biograf Kontakt zu Matilda auf. Zudem ist im MOMA in San Francisco eine Ingrid-Olssen-Retrospektive geplant – obwohl die Künstlerin einer solchen Werkschau nie zugestimmt hätte. Wollte sie doch, dass ihre Asche in den Canyon und ihre Bilder ins Meer geworfen werden. Um ihrer Mutter diesen letzten Wunsch zu erfüllen, brechen die beiden ungleichen Schwestern zu einer Reise durch den Westen der USA auf. Sie werden mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, mit den Menschen, die ihnen einst nahestanden, und mit den Lebensentscheidungen, die sie getroffen haben. Und sie wissen, ihre Geschichte ist noch nicht zu Ende.

Literary & Contemporary Fiction
Hardcover
Erschienen an: August 27, 2025

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Aktuelle Rezensionen(3)

3.9(12 ratings)
Aline B.Rezension von Aline B.

Der Roman erzählt von zwei Schwestern, die nach dem Tod ihrer berühmten Mutter mit deren künstlerischem und emotionalem Erbe konfrontiert werden. Während sie den Nachlass ordnen, kommen alte Konflikte, Nähe und Distanz, Liebe und Verletzung wieder an die Oberfläche. Besonders stark fand ich, wie Capes Themen wie Mutterschaft, Kunst und weibliche Selbstbestimmung miteinander verwebt – klar, unaufgeregt und ohne einfache Antworten. Ein intensives, kluges Buch, das lange nachwirkt und für mich zu den Highlights des Jahres gehört.

minas.librariesRezension von minas.libraries

✨ REZENSION zu „Girls“ von Kirsty Capes, übersetzt von Judith Schwaab und erschienen im @btb_verlag bzw. @penguinbuecher Verlag 📖 Inhalt (spoilerfrei): „Girls“ erzählt die bewegende Geschichte der Schwestern Matilda und Nora, die mit den traumatischen Erlebnissen ihrer Kindheit unter einer psychisch labilen Mutter und Künstlerin kämpfen. Auf einem spontanen Roadtrip durch Amerika, die Matilda, Nora und Matildas Tochter Beanie gemeinsam unternehmen, setzen sich die beiden Schwestern mit den ungelösten Konflikten aus ihrer Kindheit auseinander. 🖋️ Erzählstil: die Geschichte wird aus Matildas Perspektive erzählt und wechselt immer wieder zu Auszügen aus der Biografie von Ingrid Olssen, der Mutter der beiden, wodurch das Bild von Familie und Schmerz noch facettenreicher wird. Der Wechsel zwischen Matildas Perspektive und den Biografie-Ausschnitten sorgt für eine interessante Struktur und fügt zusätzliche Tiefen hinzu. Durch die langsame Erzählweise und den Fokus auf Details bleibt notwendiger Raum für die Entwicklung der Charaktere, wodurch die Geschichte sehr authentisch wirkt. 👥 Figuren: die „Girls“ Matilda und Nora sind unglaublich lebendig und vielschichtig. Matilda ist von Schuldgefühlen geplagt und kämpft für ihre Tochter sowie für eine bessere Zukunft, während Nora in ihren künstlerischen Ambitionen und ihren Selbstzweifeln gefangen ist. Die Entwicklung ihrer Beziehung, das Wiedersehen und die Möglichkeit des Abschließens mit der Vergangenheit, wird mit großer Sensibilität und Tiefe dargestellt. Auch Ingrid Olssen ist nicht eindimensional dargestellt: neben ihren Eskapaden wird sie manchmal als liebende Mutter dargestellt, wodurch sie komplex und überaus glaubhaft wirkt. 💡 Fazit: „Girls“ ist ein tief bewegendes und meisterhaft geschriebenes Buch, das auf berührende Weise die Komplexität von Familienbeziehungen und den Schmerz der Kindheit thematisiert. Die Figuren sind lebendig und authentisch, die Erzählweise sensibel und packend. Kirsty Capes gelingt mit diesem Werk eine eindrucksvolle und unvergessliche Geschichte, die sowohl tragisch als auch hoffnungsvoll ist. Für mich ein absolutes Highlight des Jahres! 5|5 ⭐️

MirjamRezension von Mirjam

Vom Abturner… zum Pageturner Ingrid Olssen, jüngst verstorben, einst, gefeierte Künstlerin mit ebenso exzentrischem, wie selbstzerstörerischem Lebenswandel. Ihre kleinen Töchter Matilda und Nora, die in diesen Lebenswandel nicht hineinpassen wollen, ihn dennoch aushalten und überleben müssen, sich dabei jedoch schmerzlich voneinander entfernen. In ihrem Roman „Girls“ erzählt Kirsty Capes die ebenso dramatische, wie abstruse und gefühlvolle Geschichte dieser beiden Schwestern, die nach dem Tod ihrer Mutter gemeinsam zu einem Roadtrip aufbrechen, um den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen, sich anzunähern und selbst zu heilen. Da ich sehr kunstinteressiert bin und selbst auch ein Liedchen von schwierigen Mutter-Tochter-Beziehungen und Kindheiten singen kann, habe ich mich richtiggehend auf dieses Buch gefreut. Und dann kam die Ernüchterung. Bis ungefähr zur Mitte des Buches habe ich keinerlei Zugang zur Geschichte oder den Protagonisten gefunden, was weniger am Schreibstil lag, als vielmehr daran, dass sie mich - trotz aller Dramatik - weder berührt, noch ansatzweise gefangen genommen oder interessiert hat. Mir hat irgendwie komplett der rote Faden gefehlt. Normalerweise passiert es mir wirklich selten, dass ich mich zum weiterlesen eines Buches zwingen muss, doch hier war es wirklich ein Kampf! Und dann kam ab der zweiten Hälfte der unerwartete Wandel, der mich das Buch plötzlich nicht mehr aus den Händen legen ließ. Dazu muss man wissen, dass die Story letztendlich aus zwei Teilen besteht. Teil 1 beschreibt die Protagonisten, sowie die Lebensumstände der Familie Olsen, sowohl jetzt, als auch in der Vergangenheit. In Teil 2 geht es dann los mit dem gemeinsamen Roadtrip durch die USA. Von da an, hatte ich auf einmal uneingeschränkten Zugang zu den „Girls“. Zugang zu ihrer schwierigen Kindheit, mit der ihnen widerfahrenen physischen und emotionalen Verwahrlosung. Zugang zu ihrem verworrenen, schwierigen und von (Selbst)Vorwürfen geprägten, Seelenleben und auch zu ihrer inneren Zerrissenheit. Ich lies alles nochmal Revue passieren und konnte ihre Wut, Trauer und den Wunsch nach Annäherung und „Genugtuung“ spüren und empfand auch die Darstellung des Kontrastes zwischen künstlerischem, beruflichem Erfolg und privatem, menschlichem bzw. mütterlichem Komplett-Versagen als sehr gelungen. Fazit: Auch wenn mich das Buch nach rund zweihundert Seiten dann doch noch in seinen Bann gezogen und absolut ergriffen hat, kann ich natürlich meinen vorausgegangenen Kampf nicht vergessen und daher auch nicht außer Acht lassen. Daher gibt es nur 3 Sterne von mir. Trotzdem bin ich wahnsinnig froh, dass ich durchgehalten habe, denn Alles in Allem gesehen ist „girls“ ein absolut ergreifendes (wenn auch manchmal etwas verstörendes) und lesenswertes Buch, das sicher noch einige Zeit in mir nachhallen wird.

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