Nach „Die Nachricht“ schreibt Doris Knecht über das Leben einer Frau, die an einem Wendepunkt steht. „Ein Buch, das beglückt, begeistert, beeindruckt.“ (Maria-Christina Piwowarski) Sie ist die Tochter, die stets unsichtbar war neben ihren braven, blonden Schwestern. Sie ist die alleinerziehende Mutter, die sich stets nach mehr Freiheit und Unterstützung sehnte. Sie ist die Überempfindliche, die stets mehr spürte als andere. Sie ist jemand, der Veränderungen hasst. Doch irgendetwas muss geschehen. Denn ihre Kinder sind im Begriff auszuziehen, und sie muss sich verkleinern, ihr altes Leben ausmisten, herausfinden, was davon sie behalten, wer sie in Zukunft sein will. Wie ist es, wenn das Leben noch einmal neu anfängt? Doris Knechts neuer Roman ist die zutiefst menschliche und intime Selbstbefragung einer Frau, die an einem Wendepunkt steht. Sie versucht, die Wahrheit über sich selbst herauszufinden. Und zugleich weiß sie, dass ihr das niemals gelingen wird.
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Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe
By Doris Knecht
Nach „Die Nachricht“ schreibt Doris Knecht über das Leben einer Frau, die an einem Wendepunkt steht. „Ein Buch, das beglückt, begeistert, beeindruckt.“ (Maria-Christina Piwowarski) Sie ist die Tochter, die stets unsichtbar war neben ihren braven, blonden Schwestern. Sie ist die alleinerziehende Mutter, die sich stets nach mehr Freiheit und Unterstützung sehnte. Sie ist die Überempfindliche, die stets mehr spürte als andere. Sie ist jemand, der Veränderungen hasst. Doch irgendetwas muss geschehen. Denn ihre Kinder sind im Begriff auszuziehen, und sie muss sich verkleinern, ihr altes Leben ausmisten, herausfinden, was davon sie behalten, wer sie in Zukunft sein will. Wie ist es, wenn das Leben noch einmal neu anfängt? Doris Knechts neuer Roman ist die zutiefst menschliche und intime Selbstbefragung einer Frau, die an einem Wendepunkt steht. Sie versucht, die Wahrheit über sich selbst herauszufinden. Und zugleich weiß sie, dass ihr das niemals gelingen wird.
Popular Reviews(7)
„Hier bin ich jetzt. Das ist jetzt meins, ich bin angekommen, so ist es gut.“ Eine Frau blüht in der Mitte ihres Lebens noch einmal richtig auf. Ihr Leben lang hat sie sich im Hintergrund gehalten, sich selbst zurückgestellt und andere vorgelassen: ihre Eltern, ihre Geschwister, ihre Kinder. Doch jetzt ist sie an der Reihe. Zum ersten Mal geht es darum, was sie möchte, was ihr guttut und welche Möglichkeiten ihr eigentlich offenstehen. Und plötzlich ist da diese Freiheit – aber auch die Frage, was man mit ihr macht, wenn man so lange nur für andere gelebt hat. Eine ehrliche Erzählung über Neuanfang, Selbstbestimmung und den Mut, loszulassen. „Hätte es eine bessere Entscheidung gegeben? Ich glaube nicht.“
Eine alleinerziehende Mutter jammert über ihr Leben, ständig lese ich "ich, ich, ich" und wie schlecht es ihr geht, mehr kommt meiner Meinung nach nicht rüber. Man erfährt nichts über den Ex-Mann, den Grund der Trennung, nicht einmal über den Hund erfährt man etwas. Immer wieder kaut sie die gleichen Gedanken vor und langweilt schnell. Schade, hatte mich sehr auf das Buch gefreut.
In der Einfachkeit und Klarheit wird viel Einblick in ein zur Hälfte gelebtes Leben gegeben, über das die Protagonistin Bilanz zieht, einen Punkt setzt und weiter nach vorne drängt: über Freiheit und weibliche Selbstbestimmung, über „die unsichtbaren“ Frauen 40+
Hat mich nicht gekriegt. Einfache Sprache, einfache Handlungen. Ich hab nicht so ganz verstanden womit sich diese Buch im Kern beschäftigt.
Dieses Buch ist absolut belanglos (auch sprachlich) und, schlimmer noch, nervtötend. Ich könnte es höchstens als eine Satire gelten lassen, was es aber trauriger- und erschreckenderweise nicht sein soll. Charakterentwicklung bedeutet für die Ich-Erzählerin, nicht zum dritten Mal denselben Ikea-Tisch zu kaufen (kein Scheiß). Zentrum des Texts ist die schreeeckliche Wohnsituation der Erzählerin, denn sie kann sich ihre 130 Qm in der Innenstadt alleine nicht mehr leisten, schluchz. Und es ist so schwer, was anderes Hübsches zu finden, was den sozialen Status nicht untergräbt. Was sollen denn die Freunde denken?! Dann wird gejammert und gejammert und gejammert als stünde sie kurz vor der Obdachlosigkeit. Und das, obwohl sie eine kleine Eigentumswohnung hat (?!). Aber der Status! Und ihre Schwestern, die auch noch hübscher sind als sie (gemein!), haben ja alle Eigentumshäuser (mies!). Ach moment mal, sie hat auch selbst zusätzlich zur Eigentumswohnung ein Landhaus, erfahren wir dann, huppsi, aber wer will denn schon so weit ab vom Schuss leben. Der Status! Wäre das alles als Satire gedacht, könnte das ein furioses Feuerwerk im Stil von Anke Stelling sein. Aber so eine zweite Ebene fehlt diesem Buch vollkommen. Als ernstgemeinte Autofiktion, bei der ich auf 250 Seiten mit dieser unfassbar wehleidigen und unreflektierten Ich-Erzählerin mitgehen muss, ist es einfach unerträglich und sogar peinlich.