Die Zeit der Verluste
von Daniel Schreiber
Nach seinem Bestseller „Allein“ geht Daniel Schreiber nun der Frage nach: Wie lässt sich ein Leben in Zeiten um sich greifender Verluste führen? Nichts möchten wir lieber ausblenden als die Unbeständigkeit der Welt. Dennoch werden wir immer wieder damit konfrontiert. Wie gehen wir um mit dem Bewusstsein, dass etwas unwiederbringlich verloren ist? In seinem neuen Essay nimmt Daniel Schreiber so hellsichtig und wahrhaftig, wie nur er es kann, eine zentrale menschliche Erfahrung in den Blick, die unsere Gegenwart maßgeblich prägt und uns wie kaum eine andere an unsere Grenzen bringt: den Verlust von Gewissheiten und lange unumstößlich wirkenden Sicherheiten. Ausgehend von der persönlichen Erfahrung des Todes seines Vaters erzählt Daniel Schreiber von einem Tag im nebelumhüllten Venedig und analysiert dabei unsere private und gesellschaftliche Fähigkeit zu trauern – und sucht nach Wegen, mit einem Gefühl umzugehen, das uns oft überfordert.
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Die Zeit der Verluste
von Daniel Schreiber
Nach seinem Bestseller „Allein“ geht Daniel Schreiber nun der Frage nach: Wie lässt sich ein Leben in Zeiten um sich greifender Verluste führen? Nichts möchten wir lieber ausblenden als die Unbeständigkeit der Welt. Dennoch werden wir immer wieder damit konfrontiert. Wie gehen wir um mit dem Bewusstsein, dass etwas unwiederbringlich verloren ist? In seinem neuen Essay nimmt Daniel Schreiber so hellsichtig und wahrhaftig, wie nur er es kann, eine zentrale menschliche Erfahrung in den Blick, die unsere Gegenwart maßgeblich prägt und uns wie kaum eine andere an unsere Grenzen bringt: den Verlust von Gewissheiten und lange unumstößlich wirkenden Sicherheiten. Ausgehend von der persönlichen Erfahrung des Todes seines Vaters erzählt Daniel Schreiber von einem Tag im nebelumhüllten Venedig und analysiert dabei unsere private und gesellschaftliche Fähigkeit zu trauern – und sucht nach Wegen, mit einem Gefühl umzugehen, das uns oft überfordert.
Aktuelle Rezensionen(7)
Daniel Schreiber schreibt kunstvoll. Und beherrscht das Genre der Essays. Auch laden seine Schilderungen der Stadt Venedig ein, diese zu besuchen und sich in den beschriebenen Bann ziehen zu lassen. Aber: Der Schreibstil ist wie die Thematik beschwerlich. Die Verknüpfungen von gesellschaftlichen Krisen und privat Erlebtem taugen mir nicht. Insgesamt ein handwerklich gutes Buch. Aber nicht für mich, zumindest nicht aktuell.
Unglaubliche Form der Literatur und hat mich total geflasht. Die Beschreibung seiner Gefühle, unterlegt mit viel Literatur und Studien, außerdem die so zarte Beschreibung Venedigs, machen wirklich Lust auf diese Stadt. Lesen!
Ein bisschen zu philosophisch für mein Geschmack, zu viele Referenzen zu anderen Bücher, zu viel Venedig. Was ich neu gelernt habe war das es bedeutet anonym begraben zu werden und was dies für ein Effekt auf die Familie und das Trauern hat, diesen Kapitel fand ich am spannendsten.
Daniel Schreiber schafft es immer wieder, mich mit seinen sanften, poetischer Sprache mitzunehmen. Das Buch begleitet einen durch Venedig und die Trauer um seinen verstorbenen Vater. Es geht um Tod, Trauer, Sterben und einen Ort, der passender nicht sein könnte.
Zu viel Venedig für meinen Geschmack.