Nüchtern
von Daniel Schreiber
Lange Zeit gehörte das Trinken so selbstverständlich zu Daniel Schreibers Leben wie die Arbeit. Manchmal fragte er sich, ob er nicht dabei war, eine Schwelle zu übertreten, doch meistens war die Rechtfertigung so griffbereit wie das nächste Glas Wein. Bis ihm irgendwann klar wurde, dass er längst dabei war, sein Leben zu zerstören – und sich Hilfe suchte. Mit großer Aufrichtigkeit und literarischer Kraft erzählt Schreiber von den Mechanismen der Selbsttäuschung, die es so vielen Menschen erlauben, ihr Alkoholproblem zu ignorieren. Und er fragt, warum sich eine Gesellschaft eine Droge gestattet und dann diejenigen stigmatisiert, die damit nicht umgehen können.
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Nüchtern
von Daniel Schreiber
Lange Zeit gehörte das Trinken so selbstverständlich zu Daniel Schreibers Leben wie die Arbeit. Manchmal fragte er sich, ob er nicht dabei war, eine Schwelle zu übertreten, doch meistens war die Rechtfertigung so griffbereit wie das nächste Glas Wein. Bis ihm irgendwann klar wurde, dass er längst dabei war, sein Leben zu zerstören – und sich Hilfe suchte. Mit großer Aufrichtigkeit und literarischer Kraft erzählt Schreiber von den Mechanismen der Selbsttäuschung, die es so vielen Menschen erlauben, ihr Alkoholproblem zu ignorieren. Und er fragt, warum sich eine Gesellschaft eine Droge gestattet und dann diejenigen stigmatisiert, die damit nicht umgehen können.
Aktuelle Rezensionen(4)
Absolutes muss in der Quit-Lit Literatur! Daniel Schreiber hat eine sehr tolle Art mit Worten umzugehen und beschreibt seinen Weg aus der Sucht.
Hatte gute Momente, war für mich persönlich etwas zu repetitiv. Ich glaube, als Artikel in einer Zeitung hätte mir das besser gefallen. Der Part über Alkohol im Berufsleben war sehr erhellend.
Ja, es geht um Alkoholabhängigkeit. Es geht aber auch um Suchtverhalten im Allgemeinen, um Selbstbetrug, Kultur und soziale Identität. Diese Lektüre hat mir zu spannenden Denkanstößen verholfen und ein kritisches Hinterfragen eigner Verhaltensweisen ausgelöst - sehr interessant!