4.1

Die spürst du nicht

von Daniel Glattauer

Format:Hardcover

Der Bestsellerautor Daniel Glattauer lässt in seinem neuen Roman Menschen zu Wort kommen, die keine Stimme haben – ein Sittenbild unserer privilegierten Gesellschaft. Die Binders und die Strobl-Marineks gönnen sich einen exklusiven Urlaub in der Toskana. Tochter Sophie Luise, 14, durfte gegen die Langeweile ihre Schulfreundin Aayana mitnehmen, ein Flüchtlingskind aus Somalia. Kaum hat man sich mit Prosecco und Antipasti in Ferienlaune gechillt, kommt es zur Katastrophe. Was ist ein Menschenleben wert? Und jedes gleich viel? Daniel Glattauer packt große Fragen in seinen neuen Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann und in dem er all sein Können ausspielt: spannende Szenen, starke Dialoge, Sprachwitz. Dabei zeichnet Glattauer ein Sittenbild unserer privilegierten Gesellschaft, entlarvt deren Doppelmoral und leiht jenen seine Stimme, die viel zu selten zu Wort kommen.

Literary & Contemporary Fiction
Hardcover
Erschienen an: March 20, 2023

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Aktuelle Rezensionen(22)

4.1(228 ratings)
AnnieRezension von Annie

hat mich tief berührt

Gloria Apáti 🦩Rezension von Gloria Apáti 🦩

Ein wahnsinnig gutes Buch, ich habe es in einem Rutsch gelesen. Unglaublich traurig und spannend. Man betet die ganze Zeit für ein Happy end. Ein gesellschaftskritisches Buch, welches mir im Gedächtnis bleiben wird.

KayleighRezension von Kayleigh

Enttäuschend. Das Buch war echt schlecht. Glatthauer möchte hier Gesellschaftskritik betreiben und über Rassismus gegenüber Geflüchteten aufklären, verweilt aber letztendlich viel zu lang bei den klischeehaften weißen Familien (und reproduziert damit die unzähligen Vorturteile und den Alltagsrassismus) und gibt der Familie von Aayana nur ganz am Ende Zeit selbst zu reden. Und auch dabei habe ich mich unwohl gefühlt: ein weißer Autor denkt sich eine fiktive Fluchtgeschichte aus. An der Stelle hätte er vielleicht eine wahre Fluchtgeschichte erzählen können und damit einer echten Familie das Wort zukommen lassen. Das hätte den Punkt des Romans möglicherweise besser unterstrichen. Es ist nicht so, dass seine Gesellschaftskritik gänzlich verfehlt. Jedoch lag der Schwerpunkt falsch und geriet damit oft aus den Augen. Zusätzlich sind die Social Media Kommentare zwischendurch einfach nicht gelungen formuliert und fühlen sich sehr unnatürlich an. Der Handlungsstrang über Sophie-Luise und Pierre hat mir am besten gefallen, leider gab es jedoch keine Auflösung oder ein Learning und fühlte sich dadurch wieder etwas klischeehaft an. (Hörbuch, deshalb könnten Namen falsch geschrieben sein)

KayleighRezension von Kayleigh

Enttäuschend. Das Buch war echt schlecht. Glatthauer möchte hier Gesellschaftskritik betreiben und über Rassismus gegenüber Geflüchteten aufklären, verweilt aber letztendlich viel zu lang bei den klischeehaften weißen Familien (und reproduziert damit die unzähligen Vorturteile und den Alltagsrassismus) und gibt der Familie von Aayana nur ganz am Ende Zeit selbst zu reden. Und auch dabei habe ich mich unwohl gefühlt: ein weißer Autor denkt sich eine fiktive Fluchtgeschichte aus. An der Stelle hätte er vielleicht eine wahre Fluchtgeschichte erzählen können und damit einer echten Familie das Wort zukommen lassen. Das hätte den Punkt des Romans möglicherweise besser unterstrichen. Es ist nicht so, dass seine Gesellschaftskritik gänzlich verfehlt. Jedoch lag der Schwerpunkt falsch und geriet damit oft aus den Augen. Zusätzlich sind die Social Media Kommentare zwischendurch einfach nicht gelungen formuliert und fühlen sich sehr unnatürlich an. Der Handlungsstrang über Sophie-Luise und Pierre hat mir am besten gefallen, leider gab es jedoch keine Auflösung oder ein Learning und fühlte sich dadurch wieder etwas klischeehaft an. (Hörbuch, deshalb könnten Namen falsch geschrieben sein)

Vanessa Rezension von Vanessa

Der Anfang war zäh und ich war skeptisch wohin die Reise gehen soll. Nach der Reproduktion des N-Worts habe ich das Buch einige Zeit zur Seite gelegt, aber dann doch irgendwann weiter gelesen. Die zweite Hälfte hat mir dann ganz gut gefallen. Ich bin dennoch etwas unentschlossen, ob ich die Geschichte und die Art, wie sie erzählt wurde, mochte.

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