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Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog

von Christopher Clark

Format:Hardcover
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12. Auflage, Deutsche Verlagsanstalt, Mnchen, 2014. 895 S. 24 cm, Pappband mit Schutzumschlag u. Lesebndchen, (Name auf Vorsatz / Stempel auf Vorsatz) - gutes Exemplar -

History, Humanities & Society
Hardcover
Erschienen an: 2013-09-09

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PhilipRezension von Philip

Eine sensationelle Schilderung der Verstrickungen der einzelnen Mächte, die zur Tragödie des 1. Weltkriegs geführt haben. Nicht Deutschland trägt die Hauptschuld oder gar die Alleinschuld, sondern alle kriegführenden Staaten haben durch ein Netzwerk aus: Selbstüberschätzung, Nationalismus, Diffamierung und Herabwürdigung der anderen Staaten oder auch politischem Unwillen, einen Krieg zu verhindern, dazu beigetragen, dass er entstand. In vielen Regierungen wurden nach und nach die "(Friedens-)Tauben" abgesetzt und durch "Falken" ersetzt, wodurch Diplomatie und Friedenserhaltung kaum noch möglich erschien. Rückblickend mag es traurig wirken, dass diese Tragödie ihren Lauf nahm, denn es gab durchaus Möglichkeiten, diese aufzuhalten. Doch Monarchen, Politiker, Attachés, Diplomaten etc. waren nicht Willens genug. Die Paranoia, dass der Nachbar ihnen mit einem Krieg zuvor käme, fraß sie mehr und mehr auf. "So gesehen waren die Protagonisten von 1914 Schlafwandler - wachsam, aber blind, von Albträumen geplagt, aber unfähig, die Realität der Gräuel zu erkennen, die sie in Kürze in die Welt setzen sollten."

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