Die anderen Geschlechter
von Dagmar Pauli
WAS JUGENDLICHE UND ERWACHSENE ÜBER TRANS*, CIS UND NICHT-BINÄR WISSEN SOLLTEN Wir müssen zuhören, um zu begreifen. Und wir müssen uns die richtigen Fragen stellen und verstehen, was uns Angst macht. Dabei klar und sachlich aufklären und argumentieren. Das alles tut dieses Buch. Die aktuelle und von den Medien aufgeputschte Debatte über die Rechte von trans Menschen wird polemisch geführt und geht an den eigentlichen Fragen vorbei: Wie können wir Menschen mit diversen Geschlechtern und Geschlechtsidentitäten ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen? Wie können wir junge Menschen sorgfältig auf dem Weg begleiten, ihre eigene Identität zu finden und zu leben? Was ist überhaupt das Geschlecht und wie wird es definiert? Und was ist Nicht-Binarität – gibt es das nur in einer binären Welt? Können Menschen und wenn ja ab welchem Alter selbst über ihr Geschlecht entscheiden? Das Buch greift diese Fragen auf und sucht zusammen mit jungen und diversen Menschen nach Antworten. Es ist ein Buch, das der jungen Generation eine Stimme geben und der älteren Generation helfen soll, diese anzuhören – ein Beispiel für den notwendigen Dialog, der Veränderungen möglich macht. Plädoyer für einen offenen Umgang mit Geschlechtsidentität Ein Aufklärungsbuch aus fachlich geschulter Perspektive Dieses augenöffnende Buch lesen Eltern wie Jugendliche mit Gewinn
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Die anderen Geschlechter
von Dagmar Pauli
WAS JUGENDLICHE UND ERWACHSENE ÜBER TRANS*, CIS UND NICHT-BINÄR WISSEN SOLLTEN Wir müssen zuhören, um zu begreifen. Und wir müssen uns die richtigen Fragen stellen und verstehen, was uns Angst macht. Dabei klar und sachlich aufklären und argumentieren. Das alles tut dieses Buch. Die aktuelle und von den Medien aufgeputschte Debatte über die Rechte von trans Menschen wird polemisch geführt und geht an den eigentlichen Fragen vorbei: Wie können wir Menschen mit diversen Geschlechtern und Geschlechtsidentitäten ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen? Wie können wir junge Menschen sorgfältig auf dem Weg begleiten, ihre eigene Identität zu finden und zu leben? Was ist überhaupt das Geschlecht und wie wird es definiert? Und was ist Nicht-Binarität – gibt es das nur in einer binären Welt? Können Menschen und wenn ja ab welchem Alter selbst über ihr Geschlecht entscheiden? Das Buch greift diese Fragen auf und sucht zusammen mit jungen und diversen Menschen nach Antworten. Es ist ein Buch, das der jungen Generation eine Stimme geben und der älteren Generation helfen soll, diese anzuhören – ein Beispiel für den notwendigen Dialog, der Veränderungen möglich macht. Plädoyer für einen offenen Umgang mit Geschlechtsidentität Ein Aufklärungsbuch aus fachlich geschulter Perspektive Dieses augenöffnende Buch lesen Eltern wie Jugendliche mit Gewinn
Aktuelle Rezensionen(1)
Dagmar Pauli ist Chefärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Dort betreut sie seit vielen Jahren trans* und nicht-binäre Kinder und Jugendliche. Sie bietet mit diesem Buch einen unaufgeregt sachlichen und gleichzeitig offenen und verständigenden Beitrag für die gesellschaftlich viel zu aufgeheizte und ideologisch geführte Debatte um die Rechte von trans* Menschen. Sie beschreibt in dem Buch wie sie durch ihre Arbeit und die Geschichten ihrer Patient*innen zu einem affirmativen Ansatz in der trans* Beratung gekommen ist und legt dar warum dieser so wichtig ist. Sachlich entlarvt sie dabei ideologisch aufgeladene Scheindebatten welche insbesondere von konservativen Kräften geführt werden und die zwar vom Wohl der Kinder- und Jugendlichen sprechen, aber das genaue Gegenteil bezwecken. Mir gefällt der naturwissenschaftliche und evidenzbasierte Ansatz ihrer Argumentationen, bei dem sie es schafft stets in einem respektvollen Ton zu erzählen. Darüber hinaus lässt sie an vielen Stellen einige ihrer Patient*innen zu Wort kommen und bereichert somit dieses Buch ungemein. Ebenfalls gefallen hat mir der (recht kurze) Exkurs in die Geschichte von trans* Menschen in verschiedenen Kulturen, welcher aufzeigt, dass unsere „moderne“ westliche Sicht auf trans* Menschen und Geschlechter im allgemeinen alles andere als modern ist. Ich bin unendlich dankbar, dass Dagmar Pauli eine Einordnung für die angebliche Häufung von trans* männlichen Jugendlichen liefert und diese Argumentation als das entlarvt was sie ist: ein transfeindliches Narrativ. Insgesamt widmet Sie ein ganzes Kapitel im Buch der Auseinandersetzung mit den Positionen von transfeindlichen Kräften in unserer Gesellschaft und bemüht sich um eine sachliche Einordnung von berechtigten Bedenken und grenzt sich dabei gleichzeitig eindeutig gegenüber z.B. transfeindlichen Radikalfeminist*innen wie Alice Schwarzer ab. An einigen Stellen hätte ich mir einen etwas sensibleren Umgang mit der Sprache oder gewählten Formulierungen gewünscht. Hier mag der naturwissenschaftliche Background von Pauli sichtbar werden. Trotz kleinerer sprachlicher Mängel transportiert sie aber jederzeit ihr uneingeschränktes Verständnis und ihre Unterstützung für die Situation von trans* Menschen. Weiterhin hätte ich mir persönlich einen tieferen Einstieg in das Thema der nicht-binären Geschlechtsidentitäten gewünscht. Dagmar Pauli betont zwar immer wieder, dass Geschlecht als dimensional zu begreifen ist und benennt auch teilweise die spezifischen Herausforderungen von nicht-binären Menschen, bleibt dabei aber eher oberflächlich. Zuletzt möchte ich erwähnen, dass sich das Buch für ein Sachbuch überaus gut lesen lässt und sehr verständlich geschrieben ist.