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Aktuelle Rezensionen(127)
Es dauerte einige Seiten, bis ich im Buch ankam. Die vielen Figuren am Anfang waren für mich unübersichtlich und ich bekam sie in ihren Rollen, ihren Intentionen nicht gegriffen. Aber es lohnte sich, das Buch zu Ende zu lesen. Die Geschichte spielt in einer anderen Zeit. Aber die Notwendigkeit, sich als Frau bewähren zu müssen, besteht bis heute. Familien mit Macht nutzen andere aus-auch das hat sich nicht geändert. Der deutsche Buchtitel ist in meinen Augen tatsächlich nicht gelungen.
Ein wirkliches schönes Buch. Mich hat der Schreibstil von Anfang an so in den Bann gezogen , das ich das Buch garnicht mehr aus der Hand legen konnte. Die ganze Geschichte war durchgehend spannend & ich habe mit dem wirklich schönen & tollen Ende nicht gerechnet. Manchmal habe ich ein bisschen Motivation gebraucht um das Buch anzufangen, weil es doch so dick ist, aber sobald ich es in der Hand hatte war es schwer es abzulegen. Die ersten 100 Seiten habe mich mit dem Namen ziemlich verwirrt, sodass ich mir Notizen mit den Namen schreiben musste.
„Der Gott des Waldes“ fordert einen zu Beginn ein wenig heraus: Durch die vielen Charaktere und die verschiedenen Zeitsprünge war ich am Anfang ehrlich gesagt etwas gefordert und leicht erschlagen. Man braucht ein paar Kapitel, um sich wirklich zu orientieren. Sobald man aber erst einmal in der Geschichte drin ist, entwickelt das Buch einen enormen Sog. Ab einem gewissen Punkt konnte ich es kaum noch aus der Hand legen und habe richtig mitgefiebert. Die Charaktere sind nicht alle sympathisch – manche haben mich zwischenzeitlich sogar richtig genervt. Aber genau diese Reibung braucht die Geschichte: Alle Verhaltensweisen und Handlungsstränge greifen perfekt ineinander und sind letztlich entscheidend für das Gesamtbild. Ein starker, vielschichtiger Roman. Wer sich vom etwas „komplexeren“ Einstieg nicht abschrecken lässt, wird mit einer richtig guten Geschichte belohnt.🌳✨
Das Buch beginnt mit dem Verschwinden von Barbara in der Gegenwart des Jahres 1975 und rollt dann in mehreren Teilen die Vergangenheit verschiedener Charaktere über verschiedene Zeiträume auf, während gleichzeitig die Fortschritte in der Gegenwart aus der Sicht einer jungen Polizistin begleitet werden. Während der Ermittlungen wird auch ein zweites Rätsel an die Oberfläche gespült, nämlich das Verschwinden von Barbaras Bruder Bear mehr als zehn Jahre zuvor. Auch wenn es interessant war, die Charaktere zu begleiten und herauszufinden, wie alles so wurde, wie es war, hätte man es meiner Meinung nach nicht so ausdehnen müssen. Die Dynamik der Familie wurde recht schnell klar und weitere Entwicklungen haben dieses Bild nur noch bestätigt. Sehr interessant fand ich die Rollen der verschiedenen Frauen über die verschiedenen Jahrzehnte. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich über das Ende denke, aber so richtig befriedigend war es irgendwie für mich nicht.
Der Anfang und somit sich ins Buch einzufinden, war erst schwierig. Viele Perspektiven und dadurch viele Namen – alles konnte man sich am Anfang gar nicht merken. Ab einem gewissen Punkt wurde es aber so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.