Wenn Tempo und Ungeduld, mit denen man einen Roman verschlingt, Gradmesser für dessen Qualität sind, dann gehört Andreas Winkelmanns Thriller „Das Letzte, was Du hörst“ zum derzeit Besten in der deutschsprachigen Spannungsliteratur.
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Das Letzte, was du hörst
Wenn Tempo und Ungeduld, mit denen man einen Roman verschlingt, Gradmesser für dessen Qualität sind, dann gehört Andreas Winkelmanns Thriller „Das Letzte, was Du hörst“ zum derzeit Besten in der deutschsprachigen Spannungsliteratur.
Popular Reviews(12)
Spannender Thriller! Vom Stil her würde ich ihn ein wenig mit Fitzek vergleichen - zumindest was die Vielzahl an Plots und den psychotischen Anteil angeht. Allerdings bin ich bei Fitzek nach einigen Büchern etwas müde davon geworden, dass die oft künstlich konstruierten Handlungsstränge am Ende lediglich auf eine Psychose zurückzuführen sind. Insofern passt dieser Vergleich hier für mich nur bedingt, denn die Plots waren deutlich origineller. Bis auf die letzten 20 Seiten konnte man einige Zusammenhänge lediglich vage erahnen, was die Spannung aufrechterhalten und mich dazu gebracht hat, unbedingt weiterlesen zu wollen. Eine Sache hat mich jedoch gestört: Bei der finalen Aufklärung wurden wesentliche Aspekte der Morde nicht schlüssig erläutert. So sehr etwaige Zusammenhänge zusammengeführt wurden ist jedoch der wahre Motivator für die Morde nebensächlich, was für mich den sonst spannenden Abschluss und die insgesamt clever hergestellten Verbindungen schmälert.
Der Einstieg in das Buch war für mich etwas langwierig. Bis etwa Kapitel 5 musste ich mich erst einmal durch die Geschichte kämpfen. Trotzdem wollte ich weiterlesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie alles ausgeht und was wirklich dahintersteckt. Das Durchhalten hat sich definitiv gelohnt! Vor allem der Plottwist am Ende hat mich überrascht und der Geschichte noch einmal eine ganz andere Wendung gegeben.
Ich mag es total, dass man in Geschichten von Andreas Winkelmann direkt im Geschehen ist. Es fühlt sich so natürlich an, das man durch die Seiten fliegt ! Man denkt man hat den Plot und dann kommt doch noch ein unerwartetes Puzzlestück und rückt die ganze Geschichte in ein neues Licht.
Winkelmann verfasste mal wieder einen spannenden Thriller, in welchem man als Leser*in oft auf die falsche Fährte gelockt wird. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Geschichte und hatte keinerlei Schwierigkeiten, in die Handlung einzutauchen. Besonders gut haben mir wieder die verschiedenen Sichtweisen und kurzen Kapitel gefallen. Besonders beeindruckend ist, wie alle Handlungsstränge am Ende gekonnt zusammengeführt werden. Die Spannung bleibt bis kurz vor Schluss aufrecht, was nicht zuletzt den Wendepunkten zu verdanken ist, die immer wieder für Überraschungen sorgen. Insgesamt ein zeitlich aktueller Thriller rund um das Thema „Podcast“, mit authentischen, gut ausgearbeiteten Charakteren und einer charakterstarken Kommissarin. Einen Stern Abzug gibt es von mir allerdings für das Ende. Auf mich wirkte es insgesamt etwas konstruiert, und einige Aspekte waren für mich nicht vollständig nachvollziehbar beziehungsweise schlüssig.
Das Buch hatte einen echt krassen Plottwist und die vielen spannenden Stellen waren sehr gut geschrieben. Sehr empfehlenswert