4.0

Böse

von Julia Shaw

Format:Hardcover

Von Psychopathen wie Charles Manson oder Serienmördern wie Jack the Ripper geht eine unheimliche Faszination aus. Doch woher kommt sie? Und warum verdrängen wir so gern das alltäglichere Böse – von den eigenen Gewaltphantasien bis zum Machtmissbrauch im Büro? Die Kriminalpsychologin und Bestsellerautorin Julia Shaw taucht das Phänomen des Bösen in neues Licht. Shaw sucht und findet das Böse nicht nur in den Gehirnen von Massenmördern, sondern in jedem von uns. Und sie erläutert mithilfe psychologischer Fallstudien und neuester neurowissenschaftlicher Erkenntnisse, wie wir uns mit unserer dunklen Seite versöhnen. Ein augenöffnendes Buch, das die vertrauten Kategorien von Gut und Böse völlig über den Haufen wirft.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
Hardcover
Erschienen an: September 24, 2018

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Aktuelle Rezensionen(2)

4.0(8 ratings)
Charleen HsiaoRezension von Charleen Hsiao

Sehr interessant und aufschlussreich. Eines meiner liebsten Zitate aus dem Buch, was auch auf viele andere Lebensbereiche zutrifft, ist folgendes: "Probleme verschwinden nicht, wenn man sie ignoriert." Julia Shaw schafft es das man seine Definition des "Bösen" überdenkt, bzw. anfängt zu differenzieren und etwas nicht einfach nur voreilig mit einem Begriff abstempelt.

CajRezension von Caj

3,5 Sterne ☀️☀️☀️🌤☁️ Bei diesem Buch hab ich mich richtig auf‘s lesen gefreut. Ich hab Julia Shaw in einer Talkshow gesehn wo sie über ihr neues Buch „Böse“ gesprochen hat und musste es unbedingt haben. Leider hat es mich nicht so sehr überzeugt wie ich dachte. Obwohl man merkt das Julia Shaw versucht die Fassetten des Bösen durch ihr Buch der breiten Masse zugänglich zu machen, hat ihr Schreibstil mehr den Charakter einer Seminar/Bachelor Arbeit der wenig unterhaltsam ist. Dadurch ist es recht zäh und man schweift beim lesen oft ab. Besonders auf die ersten Kapitel über Serienmörder und Psychopathie hatte ich mich besonders „gefreut“. Jedoch haben mich Aussagen wie „lassen sie uns nicht unsere Angst vor dem Tod dazu benutzen, Menschen, die ihn herbeigeführt haben, zu dehumanisieren“ schnell stutzig und sogar wütend gemacht. Solche glorreichen Tips wie „sich beim nächsten mal neben einen Fremden zu setzen, der sich seltsam verhält“ können wirklich gefährlich werden wenn man sich neben den falschen Fremden setzt. Und dann nutzt einem die offenheit gegenüber psychisch kranken auch nichts mehr. Aber julia shaw warnt ja: „es sei denn, er ist betrunken oder high.“ vielleicht ist es für sie als kriminalpsychologin leicht den unterschied fest zu machen aber der breiten masse zuzutrauen man könnte den unterschied zwischen einem junkie oder einem schizophrenen,der mit sich selbst redet, unterschieden, übersteigert glaube ich unsere fähigkeiten. Die Kapitel über Sexualität, Pädophilie, macht und geld, und Sexismus/Vergewaltigung fand ich jedoch sehr interessant und gut geschrieben. Besonders da durchgehend Studien und Statistiken zitiert werden und man an echten Zahlen und Fakten sehen kann wie viel Realität hinter den Mythen steckt. Was mich aber insgesamt an dem buch stört ist, dass Julia Shaw‘s Person sehr für dieses Buch steht (ihr Photo ist schliesslch auch auf dem Cover) sie jedoch eigentlich nur den Kleber bereit stellt um informationen die andere aus studien gewonnen haben zusammenzuhöngen. Und so gemein es klingt, sind die Stellen wo Julia‘s Meinung oder persönliche Kommerntare zwischengeschoben werden nunmal die schlechtestn Stellen im Buch. Dass sie dem Leser Muderabilia websites vorstellt, nachdem vorher nicht richtig geklärt wurde ob murderabilia („fanartikel“ von echten serienmördern) überhaupt legal sein sollten, finde ich sehr grenzwertig. Und manche aussagen wie dass die Zoophilie auch im Tierreich stattfindet und dafür das bespiel zu nehmen dass Hunde die nicht sterilisiert wurden oft menschen rammeln, sind einfach unüberlegt. Ein Hund rammelt das Bein seines Herrchen‘s nicht um ihm seine sexuelle Anziehung zu zeigen. Hierbei geht es um Respektlosigkeit des Hundes seinem Herrchen gegenüber. Dieses Verhalten kann man nicht mit der Zoophilie eines Menschen vergleichen der echte sexuelle Anziehung verspürt. Alles in allem hat Julia Shaw mit ihren Buch „Böse“ auf jeden Fall den Versuch gemacht, Serienmördern Psychopathen und Terroristen (etc.) das Unheimlich und Unberechenbare zu nehmen, und dazu zu animierem über unsere Angst hinwegzusehen und uns zu fragen was einen Menschen dazu bringt Böses zu tun anstatt ihn als einen durch und durch bösen Menschen zu bezeichnen. Das hat sie im grossen und ganzn ganz gut gemacht.

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