3.5

A Thousand Ships: A Novel

von Natalie Haynes

Format:Hardcover

NATIONAL BESTSELLERAn NPR Best Book of the Year“Gorgeous.... With her trademark passion, wit, and fierce feminism, Natalie Haynes gives much-needed voice to the silenced women of the Trojan War.”—Madeline Miller, author of CirceShortlisted for the Women’s Prize for Fiction, a gorgeous retelling of the Trojan War from the perspectives of the many women involved in its causes and consequences—for fans of Madeline Miller.This is the women’s war, just as much as it is the men’s. They have waited long enough for their turn . . .This was never the story of one woman, or two. It was the story of them all . . .In the middle of the night, a woman wakes to find her beloved city engulfed in flames. Ten seemingly endless years of conflict between the Greeks and the Trojans are over. Troy has fallen.From the Trojan women whose fates now lie in the hands of the Greeks, to the Amazon princess who fought Achilles on their behalf, to Penelope awaiting the return of Odysseus, to the three goddesses whose feud started it all, these are the stories of the women whose lives, loves, and rivalries were forever altered by this long and tragic war.A woman’s epic, powerfully imbued with new life, A Thousand Ships puts the women, girls and goddesses at the center of the Western world’s great tale ever told.

Historical Fiction
Hardcover
Erschienen an: 2021-01-26

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.5(11 ratings)
Mrs MoriartyRezension von Mrs Moriarty

Ich bin hin und her gerissen. Denn schlecht ist das Buch auf keinen Fall... Es ist eher so, das es nicht ganz zu dem passt, was mir persönlich als Erzählperspektive gefällt. Ich denke mein Problem war tatsächlich, das man wie bei der Ilias und der Odyssee mit sehr vielen Namen konfrontiert wird. Haynes schreibt im Prinzip diese beiden Bücher aus weiblichem Blickwinkel zusammen. Das ist einerseits wirklich interessant, weil es auch zeigt, das die Männer die alle als Helden der Antiken Literatur etabliert wurden, vor allem Trauer, Leid und Tod hinterließen. Die Auswirkungen waren egal, solange es sie nicht selbst betraf. Andererseits musste ich ständig das Namensregister bemühen um den Überblick nicht komplett zu verlieren. An mancher Stelle ist mir schon klar, warum die Autorin diesen Blickwinkel überhaupt gewählt hat. Es gibt ihr die Möglichkeit diese Geschichten und Perspektiven überhaupt zu erzählen, da nur wenig über sie bekannt ist. Andererseits fand ich dabei z.B. Penelopes Kapitel irgendwie fast unnötig, da sie im Grunde die Geschichte ihres Mannes erzählt, statt wirklich ihre eigene, ich fand das sie dadurch seltsam passiv blieb. Ich denke Haynes wollte hier auch nah genug an ihren Quellen bleiben und das ist dabei dann heraus gekommen. Nun gut, insgesamt habe ich hier gemerkt ,das es mir einfach zu viele Figuren waren. Ich konnte sie dadurch teilweise nur schlecht auseinander halten. Und das hat es mir auch schwer gemacht, der Geschichte wirklich folgen zu können. Trotzdem hat es mich eben durchaus fasziniert, weil ich es gut fand, das die Autorin die Frage aufwirft, wie wir Helden, Heldinnen definieren. Und auch warum die Frauen von Troja und natürlich auch andere Antike Frauenfiguren nicht als Heldinnen etabliert sind, nur weil sie nicht in einem Krieg kämpften, aber dafür die Suppe auslöffeln mussten, die ihnen von anderen überhaupt erst eingebrockt wurden. Kein so einfaches Buch für mich, aber eines, das mich trotz meiner persönlichen Schwierigkeiten, neugierig auf andere Bücher der Autorin gemacht hat. Ich denke wenn man sich mit den weiblichen Perspektiven der Griechischen Mythologie und Literatur beschäftigen möchte, hat man hier einen guten Startpunkt!

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