Der Autor ist 1993 aus Tscheljabinsk ins Ruhrgebiet übergesiedelt. Sein nachgezogener Vater und er streiten sich ständig über russische und deutsche Politik. Das bot auch einen Anstoss für die mehrwöchige Reise durch Russland und die Ukraine, auf der er interessante Beobachtungen sammeln konnte. Rezension: Der Autor (2017) ist 1993 aus Tscheljabinsk (einer russischen Grossstadt am Ural) ins Ruhrgebiet übergesiedelt. Es folgten Schule, Studium und Journalistenkarriere. Der Papa, der irgendwann nachgekommen war, hat seine Integration in Deutschland scheitern lassen. Das ist eine Quelle für ständige Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn über die russische und deutsche Politik und bot auch einen Anstoss für die mehrwöchige Reise durch Russland und die Ukraine. Die Beobachtungen auf dieser Tour bilden den roten Faden des Buches, angereichert mit Texten des Vaters, die dieser vermutlich zur Selbstverständigung geschrieben und veröffentlicht hatte. Es sind durchaus interessante Erlebnisse und Personengeschichten, die Nik Afanasjew gesammelt hat. Vor allem die von der Krim, aus Sibirien und von seinem Cousin Aljoscha, einem Polizisten, der sich zweieinhalb Jahre im Untergrund vor einigen seiner Kollegen verstecken musste. Die Vater-Sohn-Auseinandersetzung steht jedoch immer wieder der Reisereportage entgegen. Und Nik versteht zwar Russland besser, wird sich aber weiter mit dem Vater streiten. (2-3)
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König, Krim & Kasatschok auf der Suche nach dem Russland meines Vaters
Der Autor ist 1993 aus Tscheljabinsk ins Ruhrgebiet übergesiedelt. Sein nachgezogener Vater und er streiten sich ständig über russische und deutsche Politik. Das bot auch einen Anstoss für die mehrwöchige Reise durch Russland und die Ukraine, auf der er interessante Beobachtungen sammeln konnte. Rezension: Der Autor (2017) ist 1993 aus Tscheljabinsk (einer russischen Grossstadt am Ural) ins Ruhrgebiet übergesiedelt. Es folgten Schule, Studium und Journalistenkarriere. Der Papa, der irgendwann nachgekommen war, hat seine Integration in Deutschland scheitern lassen. Das ist eine Quelle für ständige Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn über die russische und deutsche Politik und bot auch einen Anstoss für die mehrwöchige Reise durch Russland und die Ukraine. Die Beobachtungen auf dieser Tour bilden den roten Faden des Buches, angereichert mit Texten des Vaters, die dieser vermutlich zur Selbstverständigung geschrieben und veröffentlicht hatte. Es sind durchaus interessante Erlebnisse und Personengeschichten, die Nik Afanasjew gesammelt hat. Vor allem die von der Krim, aus Sibirien und von seinem Cousin Aljoscha, einem Polizisten, der sich zweieinhalb Jahre im Untergrund vor einigen seiner Kollegen verstecken musste. Die Vater-Sohn-Auseinandersetzung steht jedoch immer wieder der Reisereportage entgegen. Und Nik versteht zwar Russland besser, wird sich aber weiter mit dem Vater streiten. (2-3)
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