3.6

Juli, August, September

By Olga Grjasnowa

Format:Hardcover
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Lous zweiter Ehemann ist eine Trophäe – das muss selbst ihre Mutter anerkennen. Sergej ist Pianist und er ist jüdisch, genau wie Lou. Trotzdem ist ihre Tochter Rosa noch nie in einer Synagoge gewesen – eine ganz normale jüdische Familie in Berlin. Aber sind sie noch eine Familie, und was ist das überhaupt? Um das herauszufinden, folgt Lou der Einladung zum 90. Geburtstag ihrer Tante. In einem abgehalfterten Ressort auf Gran Canaria trifft der ganze ex-sowjetische Clan aus Israel zusammen, verbunden nur noch durch wechselseitige Missgunst. Gegen die kleinen Bösartigkeiten und die vage Leere in sich trinkt Lou systematisch an und weiß plötzlich, dass die Antwort auf all ihre Fragen in der glühenden Hitze Tel Avivs zu finden ist. Ein Roman, so aktuell, zynisch und unterhaltsam, wie nur Olga Grjasnowa ihn schreiben kann, über eine Frau, deren Identität sich aus lauter Splittern zusammensetzt, die scheinbar alle nicht zusammenpassen. Bis sie es auf unerwartete Weise doch tun.

Literary & Contemporary Fiction
224 pagesHardcover
First published September 17, 2024

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Popular Reviews(4)

3.6(35 ratings)
Jörg Hunke Reviewed by Jörg Hunke

Habe das Buch in wenigen Tagen fast ohne Pause durchgelesen. Eindrucksvolle Menschen, hohes Tempo, klare Sprache. Und faszinierende Charaktere einer jüdischen Familie, die aus Aserbaidschan kommt, und die in Deutschland klarkommen will. Diese Familie bietet alles, hast das Leben ausmacht. Eifersucht, Zweifel, Misstrauen, Liebe und en. Dazu die skeptische Verwandtschaft in Israel. Da gibt es viel zu erzählen. Olga Grjasnowa mach das auf großartige Weise.

Andrea Reviewed by Andrea

Eine russisch-stämmige Jüdin auf Identitätssuche in Israel. Ein außergewöhnliches Buch, das ich ohne das Buchabo wahrscheinlich nicht gelesen hätte

VeeReviewed by Vee

Liebe Grjasnowas Blick auf Sprache und ihre transkulturelle Art des Erzählens! Auch in diesem Roman, wobei ich „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ noch besser finde.

Yvonne Reviewed by Yvonne

Schwierig. Ich mag Olga Grjasnowa. Das, was ich von ihr kenne aus dem tollen „Alles gesagt“-Gespräch, aus einer Lesung zu diesem Roman. Ihre Bücher, die so speziell sind. „Juli, August, September“ hat mich jedoch ratlos zurückgelassen. Aber auch das passt wieder. Das Leben lässt mich auch auch oft ratlos zurück.

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