Die im vorliegenden Band versammelten literaturwissenschaftlichen Untersuchungen dokumentieren eine jahrzehntelange Beschäftigung ihres Autors mit dem Dichter und Übersetzer Paul Celan. Im Zentrum stehen zum einen Gedichtinterpretationen und Analysen poetologischer Texte, die aus von der Deutschen Forschungsgemeinschaft viele Jahre geförderten Kommentar-Projekten hervorgegangen sind, sowie zwei vergleichende Studien zum Verhältnis Celan – Goethe und Celan – Heine. Zum anderen sind es komparatistische Arbeiten, welche die für Celan überaus wichtige dichterische Auseinandersetzung mit dem russischen Dichter Osip Mandel’štam beleuchten. Dies wird ergänzt durch Analysen von Celans Übertragungen aus dem Russischen, die seinen kreativen Umgang mit den Vorlagen demonstrieren und seine Übersetzungen eher als eigene Akzente setzende Nachdichtungen erscheinen lassen.
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„Es kam ein Wort, kam durch die Nacht, wollt leuchten“
By Jürgen Lehmann, Markus May, Tanja Rudtke
Die im vorliegenden Band versammelten literaturwissenschaftlichen Untersuchungen dokumentieren eine jahrzehntelange Beschäftigung ihres Autors mit dem Dichter und Übersetzer Paul Celan. Im Zentrum stehen zum einen Gedichtinterpretationen und Analysen poetologischer Texte, die aus von der Deutschen Forschungsgemeinschaft viele Jahre geförderten Kommentar-Projekten hervorgegangen sind, sowie zwei vergleichende Studien zum Verhältnis Celan – Goethe und Celan – Heine. Zum anderen sind es komparatistische Arbeiten, welche die für Celan überaus wichtige dichterische Auseinandersetzung mit dem russischen Dichter Osip Mandel’štam beleuchten. Dies wird ergänzt durch Analysen von Celans Übertragungen aus dem Russischen, die seinen kreativen Umgang mit den Vorlagen demonstrieren und seine Übersetzungen eher als eigene Akzente setzende Nachdichtungen erscheinen lassen.
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