Zauber der Stille
von Florian Illies
Es ist ein Wunder, wie vital er Friedrichs Schwermut und Versunkenheit in seinem Buch „Zauber der Stille“ präpariert.
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Zauber der Stille
von Florian Illies
Es ist ein Wunder, wie vital er Friedrichs Schwermut und Versunkenheit in seinem Buch „Zauber der Stille“ präpariert.
Aktuelle Rezensionen(8)
Florian Illies schreibt in seinem gewohnt zugänglichen, lebendigen Stil. Besonders gefallen haben mir die vielen Querverweise zu historischen Ereignissen, man lernt viel und stößt immer wieder auf Unerwartetes. Die zahlreichen Anekdoten, etwa rund um Kunstraub, lockern das Buch auf und sorgen auch für einige schmunzelnde Momente. Gegen Ende hatte es für mich jedoch kleinere Längen, wodurch es sich etwas zäher las. Insgesamt ein informatives und unterhaltsames Buch mit vielen interessanten Einblicken.
Florian Illies ist Kunsthistoriker und strickt in diesem Buch Friedrichs Leben mit lauter kleinen Anekdoten und Geschichten zusammen. Jede ist mit einem verschmitzen Auge niedergeschrieben und als Leser hat man Freude daran, wie nach und nach ein Bild von Friedrichs Person und Persönlichkeit entsteht. Dieses Buch kann ich zumindest Kunstinteressierten als Lektüre sehr empfehlen.
Ich habe ein Buch über einen Maler gelesen und habe mich keine Sekunde lang gelangweilt. Dass ich solch einen Satz mal schreiben würde, habe ich nicht zu träumen gewagt, und doch stimmt er. Florian Illies erzählt in loser Reihenfolge aus Caspar David Friedrichs Leben, grob eingeteilt in Wasser, Feuer, Erde und Luft. Sehr kurzweilig und sehr unterhaltsam!
Illies führt wunderbar unterhaltsam durch das Leben, die Werke und Geschehnisse rund um Caspar David Friedrich. Unglaublich sympathisch.
Zugegeben: Florian Illies kann recht unterhaltsam schreiben. Aber so ganz erschließt sich mir dieses Konzept der "erzählenden Biografie" nicht. Was ist wirklich passiert, was hinzugedichtet? Ich habe erst mal ganz schön gebraucht, um mit diesem Stil klarzukommen, fand aber trotzdem Illies' Sprache und Art zu schreiben im ersten Abschnitt des Buches - "Feuer" - noch sehr amüsant und kurzweilig. Auch die vielen Zeitsprünge machten die Lektüre für mich spannend und abwechslungsreich. Dann kam der zweite Abschnitt "Wasser", den ich deutlich deprimierender fand als "Feuer". Außerdem wirkten einige Anekdoten wie reines Füllmaterial ohne Mehrwert. Und ich habe mich zwischenzeitlich tatsächlich ordentlich gelangweilt. Und das blieb dann leider auch bis zum Ende so. Bei "Erde" wollte ich schon abbrechen, habe mich dann aber auch noch wacker durch "Luft" gequält. Ein paar der lustigen Anekdoten werden sicher hängen bleiben und auch so einige Details aus Friedrichs Biografie. Aber ansonsten ist mein Bedarf an Illies-Lektüre hiermit nun gedeckt. Danke für den Buddyread, liebe @cheap.and.cheerful, auch wenn es gar nicht so viel zu sagen gab.