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Eisnebel
By Kate Alice Marshall, Birgit Schmitz
Sie sind reich. Sie sind privilegiert. Und du bist nicht willkommen.
Popular Reviews(11)
„Eisnebel“ ist ein atmosphärischer und spannender Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Die Geschichte lebt von ihren zahlreichen Wendungen, überraschenden Enthüllungen und der konstanten Unsicherheit darüber, wem man wirklich trauen kann. Besonders faszinierend fand ich die komplexe Familiengeschichte und die vielen Figuren aus unterschiedlichen Generationen. Diese Vielzahl an Charakteren machte das Buch anspruchsvoll, weil man genau im Blick behalten musste, wer mit wem in welcher Verbindung steht. Gleichzeitig trägt gerade dieses Geflecht aus Beziehungen und alten Geheimnissen stark zur mysteriösen Atmosphäre des Romans bei. Die Autorin schafft es, Spannung langsam aufzubauen und immer wieder neue Hinweise einzustreuen, sodass sich das Gesamtbild erst nach und nach zusammensetzt. Dadurch bleibt die Handlung bis zum Schluss unvorhersehbar. Insgesamt ist „Eisnebel“ ein packender Thriller mit vielen überraschenden Wendungen und einer komplexen Familiengeschichte. Trotz der teilweise anspruchsvollen Figurenkonstellation ist es ein Buch, das ich allen empfehle, die spannende und unvorhersehbare Geschichten mit dunklen Geheimnissen lieben.
Leider habe ich nicht mehr als 1 Stern 🌟 zuvergeben. Langweilig, ganz komischer Schreibstil. Zum Schluss nahm es minimal Fahrt auf. Den Hype der dieses Buch bekam, kann ich leider nicht teilen. Keine Leseempfehlung👎
Meine #Rezension ist auf die angesprochenen Themen im #Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. Jeder von uns dürfte es kennen: das erste Treffen mit der Familie des neuen Partners, ist geprägt von Nervosität und unruhigen Gedanken. Jeder fragt sich oft, wie man ankommt und, ob die Familie einen akzeptiert. Das Gefühl, auf Ablehnung zu stoßen, wäre für alle sehr unangenehm und es bleibt die Hoffnung, dass die Partnerin oder der Partner zu einem hält und sich für einen einsetzt. Solch eine Ablehnung kann schmerzhaft sein und mögliche Selbstzweifel verstärken. Dabei ist es aber wichtig, gegenseitiges Verständnis zu zeigen. Menschen spüren schnell, wenn sich eine andere Person anpasst und zu gefallen versucht. Dies verstärkt die Ablehnung und schlägt alle Türen zu. Authentisch sein und zu seinem eigenem Ich zu stehen, bedeutet nicht Schwäche. In unserer Gesellschaft zeigen wir oft unterschiedliche Verhaltensweisen gegenüber Menschen, die Geld und Einfluss haben oder die arm sind. Dies geschieht oft aufgrund von Vorurteilen, die tief in den sozialen Strukturen verwurzelt sind. Steht ein Mensch vor uns, der einen gewissen Status hat, bewundern wir diesen und hoffen, dass wir ein Bein in sein Umfeld reinbekommen, um vielleicht selbst erfolgreicher zu sein. Dies bedeutet aber auch, dass arme Menschen oft stigmatisiert werden und gesellschaftlich hinten runterfallen. Dabei vergessen wir oft, dass wir die Geschichte jedes Einzelnen nicht kennen und wir nicht wissen, warum eine Person nicht so erfolgreich ist. Oftmals versuchen erfolgreiche Menschen unter ihres gleichen zu bleiben und sind misstrauisch gegenüber jedem. Kann dieses Verhalten nicht dazu führen, einen wertvollen Menschen im Leben zu verlieren? Es mag sein, dass Geld eine Sicherheit gibt. In der heutigen Zeit wird vielen beigebracht, dass Geld wahres Glück bedeutet. Dabei entspricht dies nicht der Wahrheit. Wahres Glück, liegt nicht im materiellen Wohlstand, sondern in den menschlichen Beziehungen. Menschen, die einmal viel besessen haben und plötzlich vor dem Nichts standen, wissen, wie schnell Menschen sich von einem abwenden, wenn sie nichts mehr zu geben haben. Jede Familie hat seine eigene Geschichte und eigenen Geheimnisse. Doch manche Geheimnisse wiegen so schwer, dass jedes Familienmitglied versucht, dass dieses niemals an die Oberfläche kommt. Jeder, der in dieses Geheimnis eingebunden ist, wird ein Meister der Täuschung und trägt dadurch seine eigene Maske. Mit äußerster Vorsicht weben sie ein Netz aus Lügen, um die Wahrheit darin zu umweben. Doch das Versteckspiel ist nicht ohne Risiko, schließlich kommt früher oder später jede Wahrheit ans Licht, und dann wird das, was einmal verborgen war, die gesamte Familie und alle in deren Umfeld in einen Strudel aus Chaos und Zerstörung reißen.
Inhalt Theo wird mit ihrem Verlobten Conner Dalton auf das Winterdomizil der Familie eingeladen. Doch irgendjemand möchte sie nicht da haben. Sie bekommt vor ihrer Anreise Drohnachrichten und auch nach ihrer Ankunft bessert sich das Klima nicht. Im Gegenteil, Theo ist sich schnell sicher, dass die Dalton ein Geheimnis hüten. Und das hat mit ihr zu tun. Eigene Meinung Die Figuren sind eher oberflächlich gehalten, womit ich die Liebe zwischen Conner und Theo nicht fühlen konnte. Ebenso war die ganze Konstellation sehr klischeemäßig. Die reiche unnahbare Familie, die dem Mädchen aus der unteren Schicht das Leben schwer macht, damit sie ihren Erben nicht heiratet. Trotzdem habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt, wenn man über die Dinge hinweg sieht. Mit den Lodges, dem Wald und dem Schnee ist es total atmosphärisch. Und auch die Spannung ist immer vorhanden. Man kann hin und her rätseln und ich wurde am Ende doch noch überrascht. Allerdings hätte ich mir die Auflösung etwas weniger lang und erklärend gewünscht. Auch fand ich die ganzen Zufälle einfach viel zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Fazit Wenn man ein Auge bei einigen Dingen zudrückt, ist es ein spannender und unterhaltsamer Thriller.
Eiskalte Geheimnisse Kate Alice Marshall nimmt uns in ihrem Thriller „Eisnebel“ mit ins verschneite Idlewood. Dort, in winterlich-idyllischer Abgeschiedenheit, wartet auf Hauptprotagonistin Theodora nicht nur ein atemberaubendes Luxusanwesen, sondern auch ein erstes Zusammentreffen mit der stinkreichen Familie ihres Verlobten Conner Dalton. Sehr schnell bekommt Theo nicht nur deren Skepsis zu spüren, sondern auch anonyme Drohungen, die sie zur Abreise bewegen wollen. Was hat es mit diesen Nachrichten auf sich und wieso wird Theodora das ungute Gefühl nicht los, dass sie schon einmal hier war? Beeindruckt hat mich schon gleich zu Anfang der lebendig-beschreibende Schreibstil der Autorin, der mich nicht nur das ein oder andere Mal hat frösteln, sondern auch das Setting vor meinem inneren Auge lebendig werden lassen. Gut gelungen und spannend fand ich auch, wie sich die Erinnerungslücken und vagen Kindheitserinnerungen von Theodora Stückchen für Stückchen geschlossen haben und man immer mehr von ihrer Geschichte, bzw. Ihren Träumen erfahren hat, während jeder Familie Dalton immer verdächtiger wurde. Das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen. Und während die Spannung zu Anfang noch recht langsam aufgebaut wird, so hält sie sich dann aber eigentlich, dank einiger pfiffiger Wendungen, durchweg aufrecht, wobei sich die Auflösung irgendwann schon erahnen lässt. Nicht so gut gefallen hat mir die recht oberflächliche Zeichnung der einzelnen Charaktere, insbesondere was Conner, den Verlobten der Hauptprotagonistin betrifft, um dessen Familie sich ja eigentlich alles dreht. Da hätte ich etwas mehr erwartet, vom Finale vielleicht etwas weniger. Fazit: Insgesamt ein spannender Thriller, mit toll vermittelter Atmosphäre und spürbarer Bedrohung. Die offengelegten Geheimnisse haben mir auf jeden Fall eiskalte Lesemomente beschert und mich gut unterhalten!