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By Mohamed Mbougar Sarr
Ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt – Mohamed Mbougar Sarrs großer Roman über die Suche nach einem verschollenen Autor Mohamed Mbougar Sarr erzählt virtuos von der Suche nach einem verschollenen Autor: Als dem jungen Senegalesen Diégane ein verloren geglaubtes Kultbuch in die Hände fällt, stürzt er sich auf die Spur des rätselhaften Verfassers T.C. Elimane. Dieser wurde in den dreißiger Jahren als „schwarzer Rimbaud“ gefeiert, nach rassistischen Anfeindungen und einem Skandal tauchte er jedoch unter. Wer war er? Voll Suchtpotenzial und unnachahmlicher Ironie erzählt Sarr von einer labyrinthischen Reise, die drei Kontinente umspannt. Ein meisterhafter Bildungsroman, eine radikal aktuelle Auseinandersetzung mit dem komplexen Erbe des Kolonialismus und eine soghafte Kriminalgeschichte. Ein Buch, das viel wagt – und triumphiert.
By Leonardo Padura
Ein alter Freund bittet Mario Conde, ihm bei der Suche nach einem gestohlenen Familienerbstück zu helfen. Die Schwarze Madonna soll heilende Kräfte haben und ist von unschätzbarem Wert. Condes Auftrag führt ihn in die Unterwelt Havannas und mitten hinein in eine Geschichte, die ihn immer tiefer in die Vergangenheit zieht.
By Roberto Bolaño
Literatur von einem anderen Planeten: Roberto Bolanos posthum erschienener Jahrhundertroman "2666" über die unaufgeklärte Mordserie an Frauen in Mexiko ist eine atemberaubende Reise ins finstere Herz der modernen Welt. Wir begeben uns auf die Suche nach dem Schriftsteller und ehemaligen Wehrmachtssoldaten Benno von Archimboldi, der in Santa Teresa, einer Wüstenstadt an der Grenze zwischen Mexiko und den USA, verschwunden ist. Ebendort wurden Hunderte von Frauen Opfer von Vergewaltigung und Mord. Wer sind die Mörder, und was hat Archimboldi mit ihnen zu tun? Das literarische Vermächtnis des aus Chile stammenden und 2003 in Barcelona verstorbenen Bolano ist Gangster- und Bildungsroman, Science-Fiction und Reportage.
By Christoph Ransmayr
Wann immer ich gefragt werde, wem ich den Literaturnobelpreis wünsche, dann sage ich: Christoph Ransmayr.
By unknown
Als Mitreisender in einer Völkerschaugruppe erlebt der Häuptling Tuiavii von der Südseeinsel Samoa das moderne Europa des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Aktualität des Textes auf dem Hintergrund der ökologischen Krise und der daraus resultierenden zivilisationskritischen Diskussion ließen den "Papalagi" zum Buchbestseller werden.
By AA.VV.
Nach Der Ältesten Arabischen Handschrift In Der Ausgabe Von Muhsin Mahdi Erstmals Ins Deutsche Übertragen Von Claudia Ott. In German; Originally In Arabic.
By Carlos Ruiz Zafon
Das Spiel des Engels - bk283; Fischer Verlag; Carlos Ruiz Zafon; Paperback; 2008
By Alberto Manguel, Sieglinde Geisel
Man hat ihn »König der Leser« genannt, »Don Juan der Bibliotheken«, »Monsieur Lecture«. Mit vier Jahren »entdeckte« Alberto Manguel, dass er lesen konnte, als Sechzehnjähriger war er Vorleser des erblindenden Dichters Jorge Luis Borges, von 2016 bis 2018 Direktor der argentinischen Nationalbibliothek. Mit seinem Bestseller Geschichte des Lesens, in 35 Sprachen erschienen, wurde er weltberühmt. Als Sieglinde Geisel ihn fragt, wer er sei, antwortet Manguel: »Ich bin ein Leser.« Abgesehen davon sei seine Identität fluide: als gebürtiger Argentinier, der unter anderem in Israel, Tahiti und New York gelebt hat und heute die kanadische Staatsbürgerschaft besitzt; als dreifacher Vater, der sich eines Tages in einen Mann verliebte; als Jude, aufgezogen von einer deutsch-tschechischen Nanny, die ihm die deutsche Kultur und Literatur nahebrachte. Wie in seinen Büchern schöpft Manguel auch im Gespräch auf charmante und inspirierende Weise aus seinem unermesslichen Wissen, erzählt vom Umzug seiner rund 40 000 Bände umfassenden Privatbibliothek, von seinem Schlaganfall, nach dem er wieder neu sprechen lernen musste, von seiner Liebe zu Dante und seinem Hobby, dem Puppenmachen. Und er verrät, wie es dazu kam, dass jedes seiner Kinder während der Frankfurter Buchmesse geboren wurde.
By Tiziano Terzani
It was 1976 when Tiziano Terzani was warned by the fortuneteller in Hong "Beware! You run a grave risk of dying in 1993. You mustn't fly that year. Don't fly, not even once." Sixteen years later, Terzani had not forgotten. Despite living the life of a jet-hopping journalist, he decided that, after a lifetime of sensible decisions, he would confront the prophecy the Asian way, not by fighting it, but by submitting. He also resolved that on the way he would seek out the most eminent local oracle, fortuneteller, or sorcerer and look again into his future. So after a feast of red-ant egg omelet and a glass of fresh water, he brought the new year in on the back of an elephant. He even made it to his Cambodia, to cover the first democratic elections; Burma, for the opening of the first road to connect Thailand and China; and even Florence, to visit his mother, a trip that would take him 13,000 miles across Cambodia, Vietnam, China, Mongolia, and Siberia. In this way, that jet-hopping journalist rediscovered the art of travel, the intricate chains of chance which lead to discovery, and the mass of humanity he'd overlooked in his rush for newsworthy quotes. And he also saved his life. Terzani's odyssey across Asia is full of revelations and reflections on the dramatic changes underway in Asia. Having spent two decades on the continent, he brings a deep love for the place to his journeys, but also the eyes of someone troubled by the changes he sees. Burma and Laos, finally open to outside contact, are now funnels for AIDS and drugs; Thailand has been traumatized by its rapid development; China is an anarchy fueled by money rather than ideology, where Mao has been transformed into the god of traffic. Surrounded by the loss of diversity wrought by modernism, Terzani asks if the "missionaries of materialism and economic progress" aren't destroying the continent in order to save it. Fortunately, there is a flip side to his occasionally dispiriting commentary, one that Terzani discovers in his hunt for fortunetellers. Through his side trips to seers who read the soles of his feet, the ashes of incense, and even the burned scapula of sheep, it becomes clear that the Orient of legends, myths, and magic still determines people's lives as much as the quest for money. By staying earthbound, Terzani lived to tell of an extraordinary journey through the ever-shifting kaleidoscope of Asia. --Lesley Reed
By Salim Alafenisch
In einer stürmisch rauhen Winternacht hält der Stammesälteste die Zeltbewohner mit einer Geschichte wach. Sie ist länger als ein Kamelhals, denn es ist die Geschichte dieses Beduinenstammes, der in unserem Jahrhundert Umwälzungen erlebt hat, wie noch keine Generation zuvor. Zuerst zerteilte der Suezkanal die Wüste. Dann kamen Sultane und Paschas, englische Kolonialoffiziere und moderne Gerichtsbeamte. Sie zogen Grenzen und brachten Gesetze, an die sich die Nomaden nie gewöhnen wollten. Salim Alafenisch berichtet augenzwinkernd vom gelehrten Esel, vom Kamel mit dem Nasenring, von Weltgeschichte und Nomadenleben in der Negev-Wüste.