In seinem vielleicht wichtigsten Buch diskutiert der Psychoanalytiker Erich Fromm die Liebe in alle ihren Aspekten: nicht nur die von falschen Vorstellungen umgebene romantische Liebe, sondern auch Elternliebe, Nächstenliebe, Erotik, Eigenliebe und die Liebe zu Gott.
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Die Kunst des Liebens
By Erich Fromm
In seinem vielleicht wichtigsten Buch diskutiert der Psychoanalytiker Erich Fromm die Liebe in alle ihren Aspekten: nicht nur die von falschen Vorstellungen umgebene romantische Liebe, sondern auch Elternliebe, Nächstenliebe, Erotik, Eigenliebe und die Liebe zu Gott.
Popular Reviews(10)
Viele Gedanken, die zum Reflektieren der eigenen Idee von Liebe und vor allem der unserer heutigen kapitalistischen Gesellschaft anregen. Während die erste Hälfte etwas zäh und veraltet daherkommt, sind die Kapitel in der zweiten Hälfte überraschend aktuell und eingängiger geschrieben.
Wirklich hochwertigen Gedanken steht einer der anstrengendsten Schreibstile, die ich jemals erleben musste im Weg.
Die menschliche Suche nach Vereinigung mit der Welt. "Wenn nicht das Richtige zu denken der Wahrheit letzter Schluß und der Weg zum Heil ist, besteht auch kein Anlaß, mit anderen zu streiten, deren Denken zu anderen Formulierungen geführt hat."
Ein sehr interessantes und für mich schwer zu lesendes Buch. Viele wichtige Aspekte werden beleuchtet und ich empfand es dennoch als sehr zäh.
Die Kunst des Liebens von Erich Fromm ist ein philosophisch-psychologischer Klassiker, der sich mit der Frage beschäftigt, was Liebe wirklich bedeutet. Fromm vertritt die zentrale These, dass Liebe keine zufällige Emotion ist, sondern eine Fähigkeit, die erlernt und bewusst entwickelt werden muss. Besonders interessant ist seine Abgrenzung von oberflächlichen Vorstellungen von Liebe: Verliebtheit, Bedürftigkeit oder romantische Idealisierung reichen für ihn nicht aus. Stattdessen beschreibt er Liebe als aktiven Prozess, der Disziplin, Verantwortung und Reife erfordert. Diese Perspektive regt dazu an, das eigene Verständnis von Beziehungen zu hinterfragen. Gleichzeitig ist das Buch in Teilen deutlich von seiner Entstehungszeit geprägt. Einige seiner Ansichten wirken aus heutiger Sicht veraltet oder zu normativ, insbesondere wenn es um Rollenbilder oder die „richtige“ Form von Liebe geht. Seine Argumentation kann stellenweise belehrend wirken und lässt wenig Raum für alternative Lebens- und Beziehungsmodelle. Dennoch liegt gerade darin auch ein gewisser Reiz: Das Buch bietet nicht nur Zustimmung, sondern fordert zum Widerspruch heraus. Es ist weniger ein moderner Ratgeber als vielmehr ein Denkanstoß, der dazu einlädt, sich kritisch mit dem eigenen Verständnis von Liebe auseinanderzusetzen.