»Mein Thema heute, so fürchte ich, ist fast schon beschämend aktuell.«Was ist Freiheit, und was bedeutet sie uns? Begreifen wir sie nur als die Abwesenheit von Furcht und von Zwängen, oder meint Freiheit nicht vielmehr auch, sich an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen, eine eigene politische Stimme zu haben, um von anderen gehört, erkannt und schließlich erinnert zu werden? Und: Haben wir diese Freiheit einfach, oder wer gibt sie uns, und kann man sie uns auch wieder wegnehmen? In diesem auf Deutsch bisher unveröffentlichten Essay zeichnet Hannah Arendt die historische Entwicklung des Freiheitsbegriffs nach. Dabei berücksichtigt sie insbesondere die Revolutionen in Frankreich und Amerika. Während die eine in eine Katastrophe mündete und zu einem Wendepunkt der Geschichte wurde, war die andere ein triumphaler Erfolg und blieb doch eine lokale Angelegenheit. Aber warum?
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Die Freiheit, frei zu sein
By Hannah Arendt, Andreas Wirthensohn
»Mein Thema heute, so fürchte ich, ist fast schon beschämend aktuell.«Was ist Freiheit, und was bedeutet sie uns? Begreifen wir sie nur als die Abwesenheit von Furcht und von Zwängen, oder meint Freiheit nicht vielmehr auch, sich an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen, eine eigene politische Stimme zu haben, um von anderen gehört, erkannt und schließlich erinnert zu werden? Und: Haben wir diese Freiheit einfach, oder wer gibt sie uns, und kann man sie uns auch wieder wegnehmen? In diesem auf Deutsch bisher unveröffentlichten Essay zeichnet Hannah Arendt die historische Entwicklung des Freiheitsbegriffs nach. Dabei berücksichtigt sie insbesondere die Revolutionen in Frankreich und Amerika. Während die eine in eine Katastrophe mündete und zu einem Wendepunkt der Geschichte wurde, war die andere ein triumphaler Erfolg und blieb doch eine lokale Angelegenheit. Aber warum?
Popular Reviews(3)
Ein super spannender Essay über die Revolutionen der Vergangenheit und ihren Zusammenhang mit dem Freiheitsbegriff. Ich hätte mir gewünscht, es wäre an manchen Punkten noch ausführlicher gewesen, aber auch so ist es definitiv empfehlenswert
tatsächlich "beschämend aktuell" aber, trotz der kürze des essays, leider sehr langweilig und langatmig.
Interessante Gedanken, vor allem zum Unterschied zwischen Befreiung und Freiheit und auch zum Scheitern von Revolutionen gebunden an (wirtschaftliche) Not. Sehr kurz und für mich teilweise kompliziert. Vor allem so etwas wie ein roter Faden hat mir ein bisschen gefehlt. Sonst alles in allem, eine Leseempfehlung.