Fiction
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Der stumme Tod
Fiction
Popular Reviews(3)
Wie schon im ersten Teil fällt es Kutscher schwer, das gute Ende mit dem Anfang zu verknüpfen. Der Plot verliert sich streckenweise so in Bedeutungslosigkeiten, dass es schwierig ist, am Ball zu bleiben.
Ein sehr guter Krimi, der sowohl mit dem Fall, sowie den Protagonisten aber auch vorallem dem historischen Setting, in welchem er spielt, überzeugt. Falls euch dies alles anspricht, denke ich, dass es ein gutes Buch ist.
Mit über 500 Seiten ist das wieder ein Werk, das man zu Recht als "Schmöker" betiteln kann. Große Freude, als ich den 2. Band der Gereon Rath-Reihe beim Spaziergang in einem Bücherschrank entdecke! Den Auftakt habe ich als Hörbuch gehört, die Figuren sind sympathisch und mich interessiert die Zeit der Weimarer Republik in Berlin, in der die Romanreihe spielt. Der Autor bemüht sich, die Stadt so lebendig wie möglich zu schildern. Mir ist Berlin vertraut, ich kann Straßennamen und Plätze einordnen, Bilderwelten entstehen vor meinem inneren Auge. In den 30er Jahren begann der Tonfilm den Stummfilm abzulösen, viele Stummfilmstars schafften den Übergang zum Sprechfilm nicht und versanken in der Bedeutungslosigkeit. Der Roman spielt in den berühmten Filmstudios in Babelsberg, wo eine Schauspielerin beim Dreh von einem Scheinwerfer erschlagen wird. Es wird sehr kleinschrittig erzählt, böse formuliert würde ich es langatmig nennen. Wenig Handlung wird auf viele Seiten platziert. Aber ich finde Gereon Rath sympathisch, trotz seiner Ungeduld, Wutausbrüche, Eifersucht. Die Beziehung zwischen ihm und seiner Freundin Charlotte Ritter, in die er bis über beide Ohren verliebt ist, wird vom Autor mit viel Wärme und Augenhöhe beschrieben. Ich gebe dem Brocken solide 💜💜💜.