Ossip Mandelstam

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Ossip Mandelstam (1891–1938) war ein russischer Dichter und bedeutender Vertreter des Akmeismus. Er wurde am 15. Januar 1891 in Warschau in eine jüdische Familie geboren und studierte in Sankt Petersburg, Paris und Heidelberg. Zu seinen wichtigsten Werken zählen die Gedichtbände »Der Stein« (1913) und »Tristia« (1922), die autobiografische Prosa »Das Rauschen der Zeit« (1925) und »Die ägyptische Briefmarke« (1928) sowie die Essaysammlung »Über Poesie« (1928). Wegen eines satirischen Epigramms auf Stalin wurde er 1934 verhaftet und verbannt; 1938 folgte eine erneute Verhaftung und die Verurteilung zu Zwangsarbeit. Mandelstam starb am 27. Dezember 1938 in einem Arbeitslager nahe Wladiwostok. Seine Frau Nadeschda bewahrte viele seiner Gedichte, indem sie sie auswendig lernte.

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