Paul Celan
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Paul Celan (1920–1970), eigentlich Paul Antschel, wurde als Sohn deutschsprachiger jüdischer Eltern im damals rumänischen Czernowitz geboren. Während des Zweiten Weltkriegs musste er in rumänischen Arbeitslagern Zwangsarbeit leisten; danach arbeitete er in Bukarest als Lektor und Übersetzer und veröffentlichte erste Gedichte. Ab 1948 lebte und arbeitete er als deutschsprachiger Dichter, Übersetzer und Lektor in Paris. Mit dem Gedichtband »Mohn und Gedächtnis« (1952), der auch das Gedicht »Todesfuge« enthält, wurde er einem größeren Publikum bekannt. Celan zählt zu den bedeutendsten Lyrikern der deutschen Nachkriegsliteratur. 1960 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.
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