Karin Boye

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Karin Boye (1900–1941) war eine schwedische Schriftstellerin, Lyrikerin und Übersetzerin. Sie studierte in Uppsala und debütierte 1922 mit dem Gedichtband »Wolken« (»Moln«). 1931 gründete sie gemeinsam mit Erik Mesterton und Josef Riwkin die Literaturzeitschrift »Spektrum« und trug dazu bei, T. S. Eliot und den Surrealismus in Schweden bekannt zu machen. Zu ihren bedeutendsten Werken zählen die Romane »Krise« (»Kris«) und »Kallocain« sowie die Gedichtsammlungen »Die Herde« und »Dem Baum zuliebe«. »Kallocain« gilt als ihr bekanntester Roman und entwirft das Bild einer dystopischen Gesellschaft. Boye starb 1941 bei Alingsås.

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