Andre Breton

Autor/in · 4 Bücher

André Breton (1896–1966) war ein französischer Dichter, Schriftsteller und Theoretiker des Surrealismus. Nach einer kurzen Phase im Dadaismus gründete er 1919 gemeinsam mit Philippe Soupault und Louis Aragon die Zeitschrift »Littérature«. Dort erschienen Teile von »Die magnetischen Felder«, die Breton zusammen mit Soupault verfasste und die als frühes Werk des surrealistischen Schreibens gelten. 1924 veröffentlichte Breton das »Manifest des Surrealismus«, in dem er den Surrealismus als Ausdruck eines psychischen Automatismus definierte. Zu seinen bekannten Werken zählen außerdem der Roman »Nadja« (1928) und das »Zweite Manifest des Surrealismus« (1930). Während des Ersten Weltkriegs arbeitete er im Sanitätsdienst in einer psychiatrischen Anstalt und beschäftigte sich mit den Schriften Sigmund Freuds.

Bücher