Empfehlungen basierend auf "Zwischen uns liegt August"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Betiel Berhe

»Betiel Berhe ist studierte Ökonomin und Aktivistin, und sie zeigt in diesem Buch die Missstände unserer Gesellschaft auf. Das tut sie in einem gelungenen Mix aus Daten, Fakten und persönlichen Erlebnissen.«

von Gün Tank

Gün Tank erzählt eine Migrationsgeschichte jenseits gängiger Klischees.

von Lana Bastašić

Die Serbin Sara ist nach Dublin ausgewandert. Ihre Mutter hat sie schon seit Jahren nicht mehr gesehen, ihre einst beste Freundin Lejla auch nicht. Da kommt ein Anruf von Lejla, mit dem sie Sara nach Mostar beordert. Sie müsse mit ihr nach Wien fahren, weil dort Lejlas verschollener Bruder Armin lebe. In den war Sara als Jugendliche verliebt gewesen. Die Gegenwartshandlung, eine Fahrt im klapprigen Opel von Mostar nach Wien, ist durchzogen von Rückblenden in die Kindheit und Jugend der beiden jungen Frauen. Sie werfen Schlaglichter auf die inzwischen brüchig gewordene Freundschaft der beiden, in der auch früher längst nicht alles so eindeutig war, wie es auf den 1. Blick scheint. Geprägt von subtilen Machtkämpfen untereinander, von Krieg und ethnischen Konflikten (Lejla ist Bosnierin), schildert der Roman in rasanter Sprache die Befindlichkeiten und Sehnsüchte der beiden jungen Frauen aus der Perspektive von Ich-Erzählerin Sara. Er verwebt die Konflikte des zerfallenen Jugoslawien mit dem Coming-of-Age der Protagonistinnen. Breite Empfehlung bereits für etwas gröe︣re Bestände

von Jessica Lind

Jessica Lind, geboren 1988 in St. Pölten, Drehbuchstudium an der Filmakademie Wien, lebt in Wien. Autorin des Science-Fiction-Films Rubikon (gemeinsam mit Regisseurin Magdalena Lauritsch). Als Dramaturgin betreute sie Little Joe von Jessica Hausner, Premiere in Cannes 2019. 2015 Gewinnerin des 23. open mike mit der Kurzgeschichte Mama, auf der dieser Roman aufbaut. 2016 Achensee.Literatour Stipendium. 2017 Stipendiatin des 21. Klagenfurter Literaturkurses, 2019 Stipendiatin der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung.

von Amir Gudarzi

Eine bemerkenswerte Geschichte des Ankommens nach einer Flucht. (…) Als Leser möchte man an den Umständen schier verzweifeln, die Europa Schutzsuchenden schon 2009 zugemutet hat (…). Gudarzis Ton – und das macht seine Schilderungen so wahrhaftig und anrührend – ist oft traurig, aber nie anklagend.

von Lux Lana

»Ein großes, ergreifendes Buch, bei dem ich mich so sehr nach einem Happy End gesehnt habe wie noch niemals zuvor.« Olga Grjasnowa Ukraine, 90er Jahre. Große Party der Freiheit. Manche tanzen und fressen oben auf dem Trümmerhaufen der Sowjetunion, andere versuchen noch, ihn zu erklimmen. Auch Samira. Mit sieben Jahren macht sie sich auf die Suche nach Freiheit und Wohlstand. Während teure Autos die Straßen schmücken, lebt Samira mit ein paar anderen Kids in einem Haus, wo es keinen Strom, kein warmes Wasser und kein Klo gibt. Aber es geht ihr bestens. Sie hat ein eigenes Sofa zum Schlafen und eine fast erwachsene Freundin, die ihr alles beibringt. Außerdem hat sie einen Job, und den macht sie gut: betteln. Niemand kann diesem schönen Kind widerstehen, auch Rocky nicht. Er nennt sie Kukolka, Püppchen. Wenn Kukolka ihn lange genug massiert, gibt er ihr sogar Schokolade. Alles scheint perfekt zu sein. Doch Samira hält an ihrem Traum von Deutschland fest. Und ihr Traum wird in Erfüllung gehen, komme, was wolle. Lana Lux hat einen gnadenlos realistischen Roman über Ausbeutung, Gewalt und Schikane geschrieben, über ein Leben am Rande der Gesellschaft, geführt von einer Heldin, die trotz allem schillernder nicht sein könnte.

von Cemile Sahin

Cemile Sahin ist Autorin und Künstlerin und wurde 1990 in Wiesbaden geboren. Sie hat in London und Berlin studiert und ist ars viva-Preisträgerin für Bildende Kunst. »TAXI« war ihr Debütroman, »ALLE HUNDE STERBEN« ihr zweiter, »KOMMANDO AJAX« ihr dritter Roman. Für ihr Schreiben wurde Cemile Sahin mit der Alfred Döblin-Medaille ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin.  

von Leyla Bektaş

»Behalte für dich, was du gesehen hast, und sprich nicht über Dinge, die du nicht gesehen hast«, besagt ein alevitisches Sprichwort. Als der 29-jährigen Alev klar wird, dass auch ihre Familie, Angehörige der unterdrückten religiösen Minderheit der Aleviten in der Türkei, lange nach diesem Sprichwort gelebt hat, möchte sie das Schweigen brechen – und beginnt zu fragen. Warum migrierte ihr Vater als linksaktivistischer Student in den siebziger Jahren nach Köln? Was zerschlug das erfolgreiche Textilunternehmen ihres Onkels Cem in Istanbul? Alev, die in Köln wohnt, und bisher jeden Sommer beim türkischen Teil ihrer Familie verbracht hat, fragt und sammelt die O-Töne ihrer Verwandten, während sich zeitgleich die politische Lage in der Türkei nach dem gescheiterten Putschversuch 2016 zuspitzt.Wie meine Familie das Sprechen lernte ist der Beweis dafür, dass das Unmögliche sich beschreiben lässt: Die Gefühle und Verletzungen einer Familie. Leyla Bektas begibt sich in die Leerstellen, die Fragen, den Schmerz und die Rätsel. Ihre Sprache ist klar und nimmt sich Stück für Stück den nötigen Raum für eine Geschichte, die erzählt werden muss.

von Nadège Kusanika

Nadège Kusanika wurde 1988 in der Demokratischen Republik Kongo geboren und kam im Alter von 15 Jahren nach Deutschland. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Universität in Würzburg. Währenddessen engagierte sie sich ehrenamtlich bei der Integration von Geflüchteten. 2022 erhielt sie ein Stipendium der Bayerischen Akademie des Schreibens. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Bonn.

von Holly Brickley

What makes you think you’re the one ...Eine Studentenbar in Berkeley, Anfang der 2000er-Jahre. Hall & Oates läuft in der Jukebox, und Percy Marks kann nicht anders, als ihrer Leidenschaft nachzugeben, mit der sie ihr Umfeld immer in die Flucht treibt: Brillant lässt sie sich über den Song aus, dessen Beat sie tief in sich spürt. Doch heute Abend ist etwas anders. Der süße Typ neben ihr, Joe Morrow, ist fasziniert von Percys Leidenschaft für Musik. Schon am nächsten Tag bittet er sie um Feedback zu einem selbst geschriebenen Song – und damit beginnt zwischen ihnen eine unvergleichliche musikalische Kreativität. Aber auch etwas unbestreitbar Elektrisierendes, das auf die Liebe zusteuert. Und zugleich, unausweichlich, auf Schmerz …