Empfehlungen basierend auf "Wem die Stunde schlägt."
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von Anna Seghers
» "Das siebte Kreuz" ist insofern ein typischer Anna-Seghers-Roman, als er die Geschichte von Alltagsmenschen in extremen politischen Situationen erzählt. «
von Salman Rushdie
Salman Rushdie erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2023 »für seine Unbeugsamkeit, seine Lebensbejahung und dafür, dass er mit seiner Erzählfreude die Welt bereichert.« (Aus der Begründung der Jury)Die Geschichte beginnt mit einem Knall: Ein von Terroristen entführtes Flugzeug wird über der englischen Küste gesprengt. Wie durch ein Wunder überleben zwei Insassen den Sturz zur Erde: Gibril, ein in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsener Muslim, der es mit Starrollen in Bollywoodfilmen zum Frauenschwarm gebracht hat, und Saladin, der aus reichen Verhältnissen stammt und als Stimmenimitator arbeitet. Schon während sie aneinandergeklammert dem Boden entgegenfallen, spüren sie eine seltsame Veränderung an sich vorgehen, an deren Ende sie sich in lebende Symbole für Gut und Böse verwandelt haben. Doch dies ist nur der erste Akt einer überbordenden Odyssee, in der Realität und Traum irgendwann kaum noch voneinander zu trennen sind.Einer der gefeiertsten und umstrittensten Romane unserer Zeit, mit dem sich Salman Rushdie als großer Verfechter der Meinungsfreiheit etabliert hat. Ein Buch wie ein Paukenschlag!»Ein Weltereignis und episches Meisterwerk.« (Süddeutsche Zeitung)
von James Baldwin
James Baldwins erster, autobiografischer Roman 'Von dieser Welt' (erstveroffentlicht 1953) glich einem Befreiungsschlag - fur ihn selbst und fur alle, die nach ihm kamen. SEin Bann ist ungebrochen bis heute.
von John Irving
Diogenes, Zrich, 1999. 761 S., Ln. U. ( Schnitt gering fl.) Aus dem Amerikanischen von Irene Rumler.
von Thomas Mann
Als Thomas Mann 1929 den Literaturnobelpreis erhielt, wurde er für sein etliche Jahre zurückliegendes Debüt ausgezeichnet, den »Roman ›Buddenbrooks‹, der im Laufe der Jahre immer mehr bleibende Anerkennung als eines der klassischen Werke der zeitgenössischen Literatur gefunden hat«, so die Begründung. Er erzählt das Schicksal der Lübecker Kaufmannsfamilie Buddenbrook in vier Generationen, den »Verfall einer Familie« im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Geschichte des Buches – von der zweibändigen Erstausgabe 1901 über den Nobelpreis bis hin zu unzähligen Taschenbüchern und Verfilmungen – zeichnet ein reich bebildertes Begleitheft nach.
von Rina Schmeller
»Rina Schmeller erzählt die Geschichte der Co-Abhängigkeit einer Frau einfühlsam, aber ohne jede Sentimentalität – und enthüllt dabei alle Facetten des Schreckens, aber auch dessen, was Liebe ist.« Jenny ErpenbeckEine Begegnung auf einer Brücke. Ein Erkennen, eine Liebe. Die Entscheidung für ein gemeinsames Leben – ungeachtet der Droge, die ihn begleitet und somit nun auch ihren Alltag bestimmt. Sie verstrickt sich in seine Abhängigkeit, beginnt, um ihn zu kreisen wie er um die Droge: stilles Zentrum, dritte Instanz. Sie flieht immer wieder vor der Gewalt, doch kehrt stets nach Hause zurück – bis sie es eines Tages nicht mehr tut.»Co« erzählt von Mitgefühl und von schleichender Selbstsabotage. Von der Dynamik der Sucht, einer Krankheit, vor der niemand sicher ist. Davon, was es heißt, co-abhängig zu leben. Und von Selbstermächtigung. Inbegriff einer Befreiung, erzählt »Co« vom Weg einer Frau, die die Kraft aufbringt, sich nach Jahren als Co zu lösen: ihre Chance zu überleben. Wie sie mit Mühe, aber entschieden nach einem eigenen Leben zu suchen beginnt – und mit jeder Phase unabhängiger wird. Schritt für Schritt, Schleife für Schleife spürt Rina Schmeller dem Wiederfinden eines Ich nach und erzählt mit Kraft vom Zurückerlangen der eigenen inneren Freiheit. Mit einer Sprache voller Klarheit, Rhythmus und Stille schreibt sie gegen das Tabu an.