Eine junge Frau ist gestorben. Ihre Kinder, zwei kleine Jungen, und ihr Mann sind noch betäubt vom Schock, haben haufenweise Beileidsbekundungen und Lasagne zum Aufwärmen entgegengenommen, die notwendigen Dinge organisiert, und nun setzt die unerträgliche Leere ein. Da klingelt es an der Tür. Totenschwarz und gefiedert bricht es herein, packt den Vater und verkündet: "Ich gehe erst wieder, wenn du mich nicht mehr brauchst." Die überlebensgroße Krähe nistet sich rücksichtslos in der Familie ein, meldet sich mit drastischem Witz zu Wort und wird dabei zu einer Art subversivem Therapeuten, eine herrlich anarchische Mary Poppins. Max Porter ist ein bildmächtiges, wildes Buch über die Trauer gelungen.
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Trauer ist das Ding mit Federn
von Max Porter, Matthias Göritz, Uda Strätling
Eine junge Frau ist gestorben. Ihre Kinder, zwei kleine Jungen, und ihr Mann sind noch betäubt vom Schock, haben haufenweise Beileidsbekundungen und Lasagne zum Aufwärmen entgegengenommen, die notwendigen Dinge organisiert, und nun setzt die unerträgliche Leere ein. Da klingelt es an der Tür. Totenschwarz und gefiedert bricht es herein, packt den Vater und verkündet: "Ich gehe erst wieder, wenn du mich nicht mehr brauchst." Die überlebensgroße Krähe nistet sich rücksichtslos in der Familie ein, meldet sich mit drastischem Witz zu Wort und wird dabei zu einer Art subversivem Therapeuten, eine herrlich anarchische Mary Poppins. Max Porter ist ein bildmächtiges, wildes Buch über die Trauer gelungen.
Aktuelle Rezensionen(2)
Was soll ich sagen? Ich hab das Buch nicht verstanden, völlig ko nfus alles. Hab es abgebrochen und nicht fertiggelesen.
Trauer ist das Ding mit Federn hat mich leider überhaupt nicht überzeugt. Die Idee, Trauer durch die Gestalt eines schwarzen Vogels zu personifizieren, fand ich anfangs interessant, aber im Laufe des Buches wurde mir der Stil zu abstrakt und verwirrend. Es war schwer, eine echte Verbindung zu den Figuren und ihrer Trauer aufzubauen, weil die Sprache oft so kryptisch und schwer zugänglich war. Ich verstehe, dass das Buch die chaotische und überwältigende Natur von Trauer darstellen will, aber für mich hat es sich mehr wie ein literarisches Experiment angefühlt, das am Ende zu distanziert bleibt. Es gab ein paar Momente, die poetisch und berührend waren, aber insgesamt hat sich die Lektüre eher wie ein Kampf angefühlt. Die metaphorische Ebene hat mich einfach nicht emotional erreicht.