Empfehlungen basierend auf "The Individual and Society. A Feminist Anthology. Kurzgeschichten. Englische Texte mit deutschen Worterklärungen. Niveau B2 (GER)"

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von Cristina De Stefano

Unbequem, unerschrocken, kompromisslos – Oriana Fallci war die große Ikone der journalistischen Literatur.Oriana Fallaci führte ein Leben in Extremen: Als weltberühmte Reporterin und Autorin zahlreicher Bücher berichtete sie aus Kriegsgebieten und provozierte Staatsmänner, sie lebte den Widerstand gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Die Frage danach, was es heißt, eine Frau zu sein, begleitete sie ihr Leben lang. Sie arbeitete für die wichtigsten internationalen Zeitungen wie die Londoner Times, Life und die New York Times, und sprach mit zahlreichen bekannte Persönlichkeiten – ihr Interviewstil war so gefürchtet wie legendär. Fallacis Bücher, darunter Brief an ein nie geborenes Kind, Ein Mann und Inschallah wurden in 20 Sprachen übersetzt und in 31 Ländern veröffentlicht. Die erste autorisierte Biografie der streitbaren italienischen Journalistin und Schriftstellerin.

von Leïla Slimani

»Eine mitreißende Biografie, die den Platz der Frauen in einem Paris der Männer zeigt.« (Le Figaro)Suzanne Noël (1878–1954) ist eine der wichtigen Feministinnen des 20. Jahrhunderts und eine Wegbereiterin der plastischen Chirurgie. Sie kämpfte für das Recht auf Selbstbestimmung der Frauen ebenso wie für das Frauenwahlrecht und ihre eigene Unabhängigkeit. Mit 19 Jahren heiratet Suzanne Noël einen Arzt und zieht mit ihm nach Paris, in die vor Leben sprühende Metropole Frankreichs zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Doch ihr Dasein als Ehefrau langweilt sie schnell. Und so macht sie, was nur wenige Frauen ihrer Zeit wagen: Sie schreibt sich an der Sorbonne ein, studiert Medizin. Suzanne Noël wird eine der brillantesten Ärztinnen Frankreichs. Sie operiert Männer, die im Ersten Weltkrieg entstellende Gesichtsverletzungen erlitten. Und bald auch Frauen, die unter den Schönheitszwängen leiden. Suzanne Noël wird so zu einer Hoffnungsfigur ihrer Zeit.

von Janina Ramirez

»Ramirez gibt anregende Einblicke in mittelalterliche Frauenleben ...«

von Leonie Schöler

Wie Frauen Geschichte schrieben – und Männer dafür den Ruhm bekamenMuse, Sekretärin, Ehefrau – es gibt viele Bezeichnungen für Frauen, deren Einfluss aus der Geschichte radiert wurde. Für deren Leistungen Männer die Auszeichnungen und den Beifall bekamen: Wissenschaftlerinnen, deren Errungenschaften, im Gegensatz zu denen ihrer männlichen Kollegen, nicht anerkannt wurden. Autorinnen, die sich hinter männlichen Pseudonymen versteckten. Oder Künstlerinnen, die im Schatten ihrer Ehemänner in Vergessenheit geraten sind. Lebendig und unterhaltsam erzählt die Historikerin Leonie Schöler ihre Geschichten, sie zeigt, wer die Frauen sind, die unsere Gesellschaft bis heute wirklich vorangebracht haben. Und sie verdeutlicht, wie wichtig die Diskussion um Teilhabe und Sichtbarkeit ist. Dabei wird klar: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht ein System, das ihn bestärkt; vor allen anderen steht ein System, das sie aufhält. Mit zahlreichen Abbildungen und Infokästen

von Annabelle Hirsch

»Was für ein Buch! In 100 unglaublich ausgesuchten Objekten wird hier feministische Geschichte geschrieben.« Mia Eidlhuber, Der Standard, 04. März 2023

von Swetlana Alexijewitsch

Verlagsinfo: Rund eine Million Frauen haben im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee gekämpft, aber ihr Schicksal ist nirgendwo festgehalten. In diesem Buch sind nun ihre Erinnerungen aufgezeichnet. Die Frauen schildern die unheroische Seite des Krieges, die üblicherweise in Erzählungen und Erinnerungen ausgeblendet wird. Im Gegensatz zu den Männern, die aus dem Krieg zurückkehrten, galten die Soldatinnen keineswegs als Heldinnen, vielmehr begegnete man ihnen mit Misstrauen, ja mit Verachtung. Swetlana Alexijewitsch gibt den Frauen in diesem erschütternden Buch erstmals eine Stimme. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes, unsentimentales und doch fast lyrisches Dokument

von Elena Favilli

Dieses Malbuch enthält 12 Ausmal-Porträts inspirierender Frauen, die in dem Band "Good Night Stories for Rebel Girls – 100 außergewöhnliche Frauen" von Elena Favilli und Francesca Cavallo in Kurzbiografien vorgestellt werden. Für kleine und große Malfreunde, die sich von großartigen Frauen inspirieren lassen, hohe Ziele zu verfolgen und Träume wahr werden zu lassen. Und für alle, die einfach nur Spaß beim Ausmalen haben! – Mit Porträts von Marie Antoinette, Jane Austen, Maria Callas, Cleopatra, Marie Curie, Kaiserin Jingu, Frida Kahlo, Ada Lovelace, Rosa Parks, Mary Shelley, Elizabeth Tudor und Virginia Woolf.

von Beate Hausbichler

Was glaubt sie, wer sie ist?Berühmte Männer kommen mit allem durch, Frauen im Rampenlicht verzeihen wir: nichts. Beate Hausbichler und Noura Maan fragen, was das soll – und rehabilitieren Whitney, Britney &Co.Huren, Hexen, Hochstaplerinnen: Prominente Frauen müssen sich im Windkanal der Öffentlichkeit oft warm anziehen. Unerbittlich jagt der Boulevard in Ungnade gefallene Royals wie Meghan Markle, verleumdet lebenslustige Starlets wie Paris Hilton und wird zum Richter, wenn Natascha Kampusch sich weigert, das Opfer zu sein. Schmutzkübelkampagnen sorgen dafür, dass widerständige Frauen als schwierig, undankbar oder labil gelten. Warum das so ist, durchleuchten Beate Hausbichler, Noura Maan und viele weitere Autorinnen anhand von Schicksalen berühmter Frauen – und rücken die Perspektive auf sie gerade.Mit geradegerückten Porträts von: Pamela Anderson, Marie Antoinette, Mariah Carey, Mia Farrow, Paris Hilton, Whitney Houston, Janet Jackson, Natascha Kampusch, Amanda Knox, Monica Lewinsky, Gina Lisa Lohfink, Courtney Love, Meghan Markle, Sinead O’Connor, Yoko Ono, Camilla Parker Bowles, Pocahontas, Romy Schneider, Jean Seberg, Caster Semenya, Britney Spears, Sharon Stone, Taylor Swift, Tic Tac Toe, Serena Williams, Chien-Shiung Wu, Bettina Wulff

von Thomas Kielinger

"Ich weiß, dass ich zwar den Leib eines schwachen, kraftlosen Weibes habe, dafür aber Herz und Mark eines Königs, noch dazu eines Königs von England." Elisabeth I. hat Englands Aufstieg zur Weltmacht begründet. Sie war die mächtigste Frau ihrer Zeit, und sie hat auf der europäischen Bühne nicht selten mit den Waffen einer Frau gekämpft. Thomas Kielinger erzählt das dramatische Leben der großen Tudor-Königin mit Verve und historischer Tiefenschärfe. Schon früh hatte Elisabeth I. (1533 - 1603) beschlossen, nie zu heiraten, um ihre Macht nicht mit einem Mann teilen zu müssen. Doch ihre zahllosen Freier aus anderen Herrscherhäusern spielte sie über Jahrzehnte gegeneinander aus, um England den Frieden zu sichern. Sie wollte Königin aller Engländer sein, nicht nur der Protestanten oder Katholiken, und bewahrte ihr Land vor den Glaubenskriegen der Epoche. Ihr Sieg über die Armada machte England unangreifbar und nährte das Bewusstsein ihrer Landsleute, eine Nation zu sein. Elisabeth war hochgebildet, scharfzüngig, von taktischer Klugheit und großem Weitblick. Alle konnte sie in ihre Schranken weisen, ihre Berater, ihre Favoriten, ihr Parlament - und ihre größte Konkurrentin, Maria Stuart. Thomas Kielingers glänzende Biographie zeigt, wie Elisabeth I. in ihren 44 Jahren auf dem Thron England bis zum heutigen Tag geprägt hat.

von Benedetta Craveri

Rez.: Von Katharina von Medici (1519-1589) bis zu Marie Antoinette (1755-1793) reicht der historische Bogen, der die Lebenswege von Königinnen und Mätressen am französischen Hof gleichgewichtig und in ihren zeitlichen wie psychologischen Verschränkungen schildert. Ungewollt miteinander verbundene Schicksale erzählen Geschichte, erzählen von Machtbedingungen, Machtstrukturen und Machterhalt, von Kriegspolitik und Friedenskultur, Siegen und Niederlagen im Spiel der Zuneigungen. Eine Mätresse kommentierte: "Man hat keine Freunde mehr, wenn man die Gunst des Königs genießt. Der Platz, den man einnimmt, wird zum Gegenstand des Neides und alle wollen Nutzen daraus ziehen. Alles wird Verschlagenheit, Berechnung, erzwungene Gefälligkeit, maßlose Schmeichelei und grundlegende Bitterkeit". Als Geschichte französischer Herrscherdynastien unter Einbeziehung der Position und des Einflusses der Frauen liest sich der hervorragend recherchierte Titel der italienischen Professorin für Französische Literatur enorm flüssig. Unverzichtbar für große Systeme. (3) (Heidrun Küster)