Königinnen und Mätressen die Macht der Frauen - von Katharina de' Medici bis Marie Antoinette
Rez.: Von Katharina von Medici (1519-1589) bis zu Marie Antoinette (1755-1793) reicht der historische Bogen, der die Lebenswege von Königinnen und Mätressen am französischen Hof gleichgewichtig und in ihren zeitlichen wie psychologischen Verschränkungen schildert. Ungewollt miteinander verbundene Schicksale erzählen Geschichte, erzählen von Machtbedingungen, Machtstrukturen und Machterhalt, von Kriegspolitik und Friedenskultur, Siegen und Niederlagen im Spiel der Zuneigungen. Eine Mätresse kommentierte: "Man hat keine Freunde mehr, wenn man die Gunst des Königs genießt. Der Platz, den man einnimmt, wird zum Gegenstand des Neides und alle wollen Nutzen daraus ziehen. Alles wird Verschlagenheit, Berechnung, erzwungene Gefälligkeit, maßlose Schmeichelei und grundlegende Bitterkeit". Als Geschichte französischer Herrscherdynastien unter Einbeziehung der Position und des Einflusses der Frauen liest sich der hervorragend recherchierte Titel der italienischen Professorin für Französische Literatur enorm flüssig. Unverzichtbar für große Systeme. (3) (Heidrun Küster)
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Königinnen und Mätressen die Macht der Frauen - von Katharina de' Medici bis Marie Antoinette
Rez.: Von Katharina von Medici (1519-1589) bis zu Marie Antoinette (1755-1793) reicht der historische Bogen, der die Lebenswege von Königinnen und Mätressen am französischen Hof gleichgewichtig und in ihren zeitlichen wie psychologischen Verschränkungen schildert. Ungewollt miteinander verbundene Schicksale erzählen Geschichte, erzählen von Machtbedingungen, Machtstrukturen und Machterhalt, von Kriegspolitik und Friedenskultur, Siegen und Niederlagen im Spiel der Zuneigungen. Eine Mätresse kommentierte: "Man hat keine Freunde mehr, wenn man die Gunst des Königs genießt. Der Platz, den man einnimmt, wird zum Gegenstand des Neides und alle wollen Nutzen daraus ziehen. Alles wird Verschlagenheit, Berechnung, erzwungene Gefälligkeit, maßlose Schmeichelei und grundlegende Bitterkeit". Als Geschichte französischer Herrscherdynastien unter Einbeziehung der Position und des Einflusses der Frauen liest sich der hervorragend recherchierte Titel der italienischen Professorin für Französische Literatur enorm flüssig. Unverzichtbar für große Systeme. (3) (Heidrun Küster)
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