"They all crossed into forbidden territory. They all tampered with the laws that lay down who should be loved and how. And how much."The year is 1969. In the state of Kerala, on the southernmost tip of India, fraternal twins Esthappen and Rahel fashion a childhood for themselves in the shade of the wreck that is their family. Their lonely, lovely mother, Ammu, (who loves by night the man her children love by day), fled an abusive marriage to live with their blind grandmother, Mammachi (who plays Handel on her violin), their beloved uncle Chacko (Rhodes scholar, pickle baron, radical Marxist, bottom-pincher), and their enemy, Baby Kochamma (ex-nun and incumbent grandaunt). When Chacko's English ex-wife brings their daughter for a Christmas visit, the twins learn that things can change in a day, that lives can twist into new, ugly shapes, even cease forever, beside their river..."A banquet for all the senses", said Newsweek of this bestselling and Booker Prize-winning literary novel--a richly textured first book about the tragic decline of one family whose members suffer the terrible consequences of forbidden love.
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The God Of Small Things
von Arundhati Roy
"They all crossed into forbidden territory. They all tampered with the laws that lay down who should be loved and how. And how much."The year is 1969. In the state of Kerala, on the southernmost tip of India, fraternal twins Esthappen and Rahel fashion a childhood for themselves in the shade of the wreck that is their family. Their lonely, lovely mother, Ammu, (who loves by night the man her children love by day), fled an abusive marriage to live with their blind grandmother, Mammachi (who plays Handel on her violin), their beloved uncle Chacko (Rhodes scholar, pickle baron, radical Marxist, bottom-pincher), and their enemy, Baby Kochamma (ex-nun and incumbent grandaunt). When Chacko's English ex-wife brings their daughter for a Christmas visit, the twins learn that things can change in a day, that lives can twist into new, ugly shapes, even cease forever, beside their river..."A banquet for all the senses", said Newsweek of this bestselling and Booker Prize-winning literary novel--a richly textured first book about the tragic decline of one family whose members suffer the terrible consequences of forbidden love.
Aktuelle Rezensionen(1)
Ich habe mir ja vorgenommen, nun wirklich öfter und bewusster Bücher in englischer Sprache zu lesen. ‚The God of Small Things‘ (dt. Titel ‚Der Gott der kleinen Dinge‘) von Arundhati Roy lag nun auch über ein Jahr bei mir Zuhause und war damit nun längst überfällt. 1969. Indien. Die Zwillinge Estahappen und Rahel wachsen im Süden des Landes auf, ohne Vater und in einer Familie, in der die Welt sich massiv ändert, als ihre Cousine Sophie Mol zum Besuch über die Weihnachtstage eintrefft. Sie kommt zusammen mit ihrer Mutter, der Ex-Frau von Chacko, dem Onkel der Zwillinge. Und nichts wird sein wie vor dem Besuch von Sophie Mol... Meine Inhaltsbeschreibung ist kurz und knapp, doch ich möchte nicht allzu viel verraten, da auch der Klappentext nicht vielmehr darüber erzählt, was den Leser in dieser Geschichte erwartet. Daher ist es mir jetzt schwer gefallen, mich da ebenso kurz zu fassen, finde es aber doch auch wichtig, dass man als Leser selbst erkundet, was das Buch zu bieten hat. Mit Arundhati Roy habe ich – meines Wissens nach – tatsächlich das erste Mal in meinem Leseleben ein Werk einer indischen Autorin gelesen. Welches zugleich ein Werk ist, das in Indien spielt. Ich habe das Buch in englischer Sprache gelesen. Und ich habe zwischendrin schon sehr gezweifelt, ob das die richtige Wahl war. Arundhati Roy hat einen sehr spezielle Schreibstil, der manchmal sehr verwirrend für mich war. Ich habe seitenweise das Gefühl gehabt, zu lesen und doch nicht vorwärts zu kommen. Gerade zu Beginn der Geschichte hatte ich daher starke Probleme in die Geschichte reinzukommen und habe auch tatsächlich immer mal wieder daran gedacht, das Buch abzubrechen. Ich habe das Buch letzten Endes nicht abgebrochen. Und ich bin auch froh darüber. ‚Durchhaltenlassen‘ haben mich immer wieder die Teile der Geschichte, die mich gefesselt haben. Das Buch springt nicht nur in den Zeiten, sondern für mich auch zwischen Teilen, in denen ich verloren war und Teilen, die so gut, so spannend, so faszinierend waren, dass ich das Buch nicht zu Seite legen konnte. Mir hat gut gefallen, dass man wahnsinnig viel über das Indien der 60er, 70er Jahre lernt. Über die politische Situation, über die gesellschaftliche Situation. Das war wirklich sehr interessant. Außerdem hat mich im Verlauf des Buches beeindruckt, wie durch die Zeitsprünge nach und nach Zusammenhänge sichtbar wurden. Geschehnisse, die zunächst unscheinbar und klein beginnen, und doch so zerstörerische Ausmaße annehmen können. Das Buch lehrt den Leser tatsächlich ein wenig, dass jede Handlung Konsequenzen haben kann, die zunächst nicht vorhersehbar sind. Die Charaktere des Buches, die verschiedenen Familienmitglieder und insbesondere die Kinder Estahappen und Rahel, sind mir nie so richtig nah gekommen. Zwar haben sie mich durchaus zum Teil beeindruckt, die einzelnen Schicksale waren mitunter wirklich schockierend und belastend, aber so richtig mitgefiebert habe ich nicht. Ich finde es aber in dem Fall auch nicht weiter schlimm, ich habe eher den Eindruck, dass eine gewisse Distanz von der Autorin möglicherweise gewollt war. Insgesamt bin ich dennoch ein wenig enttäuscht. Es ist ein gutes Buch, keine Frage. Ich mag die Geschichte und ich bereue nicht, dass ich das Buch gelesen habe. Ich habe einfach mehr erwartet. Vielleicht war es nicht förderlich, dass ich vor dem Lesen des Buches schon gehört habe, dass es mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde. Ich habe mich einfach über zu viele Teile des Buches schwer getan, als dass ich es als – für mich – sehr gut betiteln könnte. Inhaltlich gab es dennoch so viele tolle Inhalte und auch sehr, sehr gute Passagen, dass ich das Buch dennoch weiterempfehlen kann.